{"id":3756,"date":"2021-03-12T00:00:00","date_gmt":"2021-03-12T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/erste-foundation.byinfinum.co\/wohnungskrise-in-tschechien-verschaerft-sich\/"},"modified":"2021-09-09T14:30:13","modified_gmt":"2021-09-09T14:30:13","slug":"wohnungskrise-in-tschechien-verschaerft-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wohnungskrise-in-tschechien-verschaerft-sich\/","title":{"rendered":"Wohnungskrise in Tschechien versch\u00e4rft sich."},"content":{"rendered":"
\n\tDie Auswirkungen der Wohnungskrise sind in allen Bereichen der tschechischen Gesellschaft sp\u00fcrbar und treffen die unteren Einkommensschichten \u00fcberdurchschnittlich hart.<\/strong><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tDie Coronavirus-Pandemie mag Arbeitspl\u00e4tze vernichten, Unternehmen zerst\u00f6ren und die Wirtschaft unter Druck setzen, sie vermag aber scheinbar nicht, den Anstieg der Immobilienpreise in der Tschechischen Republik aufzuhalten.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tDer Markt steckt in einer Krise, die sich auf die Demografie, Gesundheit und Umwelt auswirkt und \u2013 je nachdem, wen man fragt \u2013 durch billiges Geld oder Angebotsknappheit angeheizt wird. Die Eigendynamik ist derart stark, dass die Preise selbst in Zeiten der Pandemie in rekordverd\u00e4chtige H\u00f6hen schossen.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tInsbesondere junge und einkommensschwache Menschen sehen keinen Ausweg aus ihrer Lage, da der Mangel an leistbarem Wohnraum sie daran hindert, den ersten Schritt in Richtung Wohneigentum zu machen. Kurz gesagt: Die Eigenheimpreise haben sich von den Einkommen abgekoppelt.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tWollte man in Tschechien 2019 eine durchschnittliche, 70 Quadratmeter gro\u00dfe Wohnung kaufen, musste man damit rechnen, mehr als das 11-Fache seines Jahresgehalts daf\u00fcr zu bezahlen<\/a>. Damit nahm das Land in puncto Wohnungspreise europaweit den Spitzenplatz ein, und das zum vierten Mal in Folge. In der Hauptstadt Prag stieg der Durchschnittspreis pro Quadratmeter im vergangenen Jahr auf 3.395 Euro und lag damit weit \u00fcber dem Niveau vergleichbarer St\u00e4dte in der Region wie Budapest und Bratislava.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tIm September kostete in der Hauptstadt eine neue Wohnung laut Angaben des Prager Instituts f\u00fcr Planung und Entwicklung (IPR Prag) durchschnittlich 8,45 Millionen Kronen (etwa 320.000 Euro) und damit um etwa 1 Million Kronen mehr als 2019. \u201eDie Preise sind trotz der Pandemie nicht gesunken\u201c, so die st\u00e4dtische Raumplanungsbeh\u00f6rde.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tBaustelle in Prag. Foto: (CC BY-SA 2.0) Daniel Ju\u0159ena \/ Flickr<\/p>\t<\/figcaption>\n<\/figure>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tMartin Lux, Leiter des Teams Sozio\u00f6konomie des Wohnens an der Tschechischen Akademie der Wissenschaften, ist der Ansicht, dass die Covid-19-Pandemie vielmehr den gegenteiligen Effekt gehabt habe und die bereits \u00fcberhitzte Nachfrage weiter angestiegen sei. Der Effekt war so ausgepr\u00e4gt, dass, selbst als die Wirtschaft w\u00e4hrend des Lockdowns im zweiten Quartal 2020 zum Stillstand kam, die durchschnittlichen Eigenheimpreise um 3,5 Prozent stiegen und damit einen neuen 12-Jahres-Rekord aufstellten.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tEntlastung des Angebots?<\/strong> \n\tDas Prozedere zur Erlangung einer Baugenehmigung wird gemeinhin f\u00fcr die Krise verantwortlich gemacht. Der hohe b\u00fcrokratische Aufwand macht das tschechische System zu einem der langsamsten der Welt. Nach Angaben der Weltbank rangiert die Tschechische Republik weltweit auf Platz 156, was die Verfahrensdauer von Baugenehmigungen betrifft. Laut aktueller Gesetzgebung sollten es 246 Tage sein, Bautr\u00e4ger behaupten jedoch, dass der Prozess in der Regel f\u00fcnf Jahre oder l\u00e4nger dauert.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tEs ist also kein Wunder, dass kaum eine Woche vergeht, in der die Bauindustrie nicht die Schuld an der Krise bei den gesetzlichen Vorschriften sucht, die den Bau dringend ben\u00f6tigter neuer Wohnungen verz\u00f6gern.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\t\u201eLaut Analysen erleben wir den intensivsten Bauboom der letzten zehn Jahre, was nat\u00fcrlich erfreulich ist\u201c, meinte Ondrej Bohac, Direktor des IPR Prag, in einer Stellungnahme. \u201eDie Wohnungspreise sinken jedoch nicht, und man muss durchschnittlich 12 Jahre sparen, nur um sich eine Wohnung kaufen zu k\u00f6nnen. Deshalb brauchen wir dringend ein neues Baugesetz, um leistbaren Wohnraum zu schaffen und den Bauprozess in Zukunft zu beschleunigen.\u201c<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tEine Erh\u00f6hung des Angebots k\u00f6nnte aber noch auf sich warten lassen. Der heftig kritisierte Gesetzesentwurf steckt seit Anfang des Jahres im Parlament fest. Er h\u00e4tte ebenso gut von der Bauindustrie verfasst worden sein k\u00f6nnen, denn er l\u00e4sst Umwelt- und andere Auflagen unver\u00e4ndert, meinen Kritiker. Andere beklagen, dass der Gesetzesvorschlag darauf abzielt, den Prozess in den H\u00e4nden der nationalen Regierung zu zentralisieren.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\t\u201eHier wird versucht, den Kommunen ihre Kompetenzen bei der Entscheidung wichtiger Aspekte der Planung zu entziehen\u201c, meinte Adam Zabransky, ein mit dem Wohnungsbestand der Hauptstadt betrauter Prager Stadtrat von der oppositionellen Piratenpartei, gegen\u00fcber BIRN. Er bezeichnete den Entwurf als \u201eeine Katastrophe\u201c f\u00fcr Prag und gab zu bedenken, dass \u201em\u00f6glicherweise mehr neue Wohnungen gebaut werden, jedoch ohne Mitspracherecht der Gemeinden, die ihre eigenen speziellen Bed\u00fcrfnisse kennen.\u201c<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\t\u00dcberbordende Nachfrage<\/strong> \n\tZabransky ist derselben Ansicht und sagt ganz offen, dass \u201eman die Krise nicht l\u00f6sen wird, indem man mehr Wohnraum zur Verf\u00fcgung stellt.\u201c Die \u00fcberbordende Nachfrage, nicht das unzureichende Angebot, treibe die Entwicklung voran, ist auch Lux \u00fcberzeugt. Der Trend geht also von den Investoren aus, die mit ihren K\u00e4ufen von den Preissteigerungen profitieren, und wird durch g\u00fcnstige Hypotheken, begrenzte Regulierung und niedrige Steuern auf Immobilienbesitz angeheizt. \n\tTrotz Pandemie und trotz des laut Statistiken schwindenden Vertrauens der Haushalte ist die Tschechische Republik auf dem besten Weg, wieder ein Rekordjahr f\u00fcr neue Hypothekarkredite zu verzeichnen. Und das zu einer Zeit, zu der der durchschnittliche Zinssatz unter die Zweiprozentmarke fallen soll. Die Zentralbank warnt schon seit geraumer Zeit vor den zu gro\u00dfen Risiken, die Banken eingehen, wenn sie den Kreditnehmern Geld nachwerfen, wurde vergangenes Jahr aber an der Durchsetzung von Limits gehindert.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tZabransky meint, dass Prag von Bautr\u00e4gern nicht verlangen k\u00f6nne, einen Teil der Projekte dem leistbaren Wohnraum zu widmen, und bem\u00e4ngelt das Fehlen einer sozialen Wohnbaupolitik auf nationaler Ebene. Lux f\u00fchrt die \u00e4u\u00dferst niedrige Grundsteuer ins Treffen und kritisiert die k\u00fcrzliche Abschaffung der Stempelsteuer.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tDas anhaltende Verlangen auch w\u00e4hrend der Corona-Krise legt nahe, dass von diesen Bedingungen weniger die Hausk\u00e4ufer, sondern gr\u00f6\u00dftenteils Investoren profitieren. Die Daten zeigen, dass Investoren<\/a> mittlerweile f\u00fcr mehr als 50 Prozent aller Wohnungsk\u00e4ufe in Prag verantwortlich sind, und es gibt kaum Anzeichen daf\u00fcr, dass ihr Interesse nachl\u00e4sst.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tAus einer im Oktober ver\u00f6ffentlichten Umfrage<\/a> unter Baufirmen ging hervor, dass die Nachfrage in der ersten Jahresh\u00e4lfte nicht zur\u00fcckgegangen ist. Trotz der zweiten Pandemiewelle und des anhaltenden Preisanstiegs rechneten sie zum Jahresende mit einer im Vergleich zu 2019 h\u00f6heren Nachfrage und prognostizierten eine weitere Beschleunigung im n\u00e4chsten Jahr.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tBrand in einem Wohngeb\u00e4ude in Bohum\u00edn (Tschechische Republik), 8. August 2020. Nach offiziellen Angaben starben mindestens 11 Personen. Foto: \u00a9 Lukas Kabon \/ AFP \/ picturedesk.com<\/p>\t<\/figcaption>\n<\/figure>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\t\u201eDer Bau von mehr Wohnungen scheint eine einfache L\u00f6sung zu sein, aber, selbst wenn man f\u00fcnfmal so viele Wohnungen in Prag bauen w\u00fcrde, es w\u00fcrde meiner Meinung nach nichts n\u00fctzen\u201c, erkl\u00e4rte Lux. \u201eInvestoren werden sich einfach den Gro\u00dfteil dieser Immobilien unter den Nagel rei\u00dfen, und Menschen, die gern Wohneigentum h\u00e4tten, werden trotzdem leer ausgehen.\u201c<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tAuswirkungen<\/strong> \n\tIn Prag leben \u00fcber 2.000 Menschen auf der Stra\u00dfe, und es gibt Zehntausende, die mehr als 50 Prozent ihres Einkommens f\u00fcr das Wohnen aufwenden m\u00fcssen \u2013 meist in minderwertigen und unsicheren Unterk\u00fcnften in Wohnheimen und dergleichen. Die Probleme, die sich daraus ergeben, sind vielf\u00e4ltig. \u201eViele Familien leben in Substandardwohnungen, und das ist keine gesunde Umgebung f\u00fcr Kinder\u201c, so Zabransky. \u201eWir sehen allm\u00e4hlich bildungsbezogene oder gesundheitliche Probleme, und auch h\u00e4usliche Gewalt kommt h\u00e4ufiger vor.\u201c \n\tBesonders betroffen sind auch junge Menschen, die Wohneigentum schaffen wollen. Wie Familien mit geringem Einkommen bleibt auch ihnen nichts anderes \u00fcbrig, als Wohnraum zu mieten oder in g\u00fcnstigere Gegenden au\u00dferhalb Prags zu ziehen und in die Stadt zu pendeln. Dies f\u00fchrt zu ernsthaften Problemen in den Bereichen Verkehr, Infrastruktur und Umwelt und l\u00e4sst die Wohnungskrise schwer auf den \u00f6ffentlichen Finanzen lasten.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tAuf breiterer Ebene bedroht die Wohnungskrise auch die wirtschaftliche Entwicklung Tschechiens, so die OECD<\/a>. Motor der Wirtschaft ist Prag, wo vor allem viele Sektoren mit h\u00f6herer Wertsch\u00f6pfung angesiedelt sind, die nach Ansicht vieler \u00d6konomen dringend entwickelt werden m\u00fcssen. Junge F\u00fchrungskr\u00e4fte, Experten und Fachkr\u00e4fte k\u00f6nnten abwandern, sollten sie sich ein bequemes Leben in der Stadt nicht leisten k\u00f6nnen.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tLux glaubt jedoch nicht, dass sich die Situation in absehbarer Zeit verbessern wird. Er rechnet vielmehr damit, dass sich die Immobilienm\u00e4rkte in Europa grundlegend ver\u00e4ndern werden. \u201eWenn diese Trends anhalten, werden in Europa viele ihren Traum vom Eigenheim aufgeben m\u00fcssen\u201c, meint er. \u201eF\u00fcr viele Menschen mit mittlerem Einkommen wird die einzige M\u00f6glichkeit, in Zukunft in Ballungszentren zu leben, darin bestehen, Wohnraum zu mieten.\u201c<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tOriginal auf Englisch. Arme sind die gr\u00f6\u00dften Leidtragenden.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2682,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[299,436],"tags":[327,323,325],"formats":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3756"}],"collection":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3756"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3756\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6168,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3756\/revisions\/6168"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2682"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3756"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3756"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3756"},{"taxonomy":"format","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/formats?post=3756"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}\n\t\n\t<\/div>\t
Eine Erh\u00f6hung des Angebots w\u00fcrde zu einer stabileren Preisentwicklung beitragen, glauben manche. Die Abschaffung der entwicklungshemmenden B\u00fcrokratie k\u00f6nnte daher eine baldige Erleichterung bringen, so die Hoffnung. Mit einem neuen Baugesetz k\u00f6nnte die Regierung im Begriff sein, die Tore daf\u00fcr zu \u00f6ffnen.
<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n
Laut Meinung vieler Experten sei es allzu einfach, die Verantwortung f\u00fcr die Wohnraumknappheit allein der B\u00fcrokratie zuzuschreiben, wie dies weithin von der Bauindustrie kolportiert wird. \u201eDie Verf\u00fcgbarkeit von Wohnraum pro Kopf ist in der Tschechischen Republik mit jedem anderen EU-Land vergleichbar\u201c, so Lux. \u201eDas Problem sind die Preise. Wir haben keine Wohnungskrise, sondern eine Krise der Leistbarkeit. Und bei einem Boom, wie wir ihn in den letzten Jahren hatten, f\u00fchrt das zu einer gef\u00fchlten \u201aKnappheit\u2018.\u201c
<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n
<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n\n\t\n\t<\/div>\t
\n\n<\/ol>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n
Die Auswirkungen dieser Krise sind in allen Bereichen der Gesellschaft sp\u00fcrbar. Die Wohnungsnot spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie sich die Art, wie Menschen wohnen, ver\u00e4ndert und sich ihre M\u00f6glichkeiten einschr\u00e4nken, warnen gemeinn\u00fctzige Wohnbaugenossenschaften. Und ebenso wie die Pandemie und die damit einhergehenden Lockdowns wirkt sich die Wohnungskrise \u00fcberdurchschnittlich stark auf die unteren Einkommensschichten aus.
<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n
<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n
Erstmals publiziert am 15. Dezember 2020 auf\u00a0Reportingdemocracy.org<\/a>, einer journalistischen Plattform des Balkan Investigative Reporting Network.
Aus dem Englischen von Barbara Maya<\/a>.<\/em>
Dieser Text ist urheberrechtlich gesch\u00fctzt: \u00a9 Tim Gosling \/ Reporting Democracy. Bei Interesse an Wiederver\u00f6ffentlichung bitten wir um Kontaktaufnahme mit der\u00a0Redaktion<\/a>.
Urheberrechtliche Angaben zu Bildern, Grafiken und Videos sind direkt bei den Abbildungen vermerkt. Titelbild: Luftaufnahme von Prag. Foto: \u00a9 Nikolai Chernichenko \/ Unsplash.com<\/em><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"