{"id":3732,"date":"2020-09-29T00:00:00","date_gmt":"2020-09-29T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/erste-foundation.byinfinum.co\/wir-konnten-alle-gemeinsam-unsere-stimme-erheben\/"},"modified":"2021-08-17T13:26:43","modified_gmt":"2021-08-17T13:26:43","slug":"wir-konnten-alle-gemeinsam-unsere-stimme-erheben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wir-konnten-alle-gemeinsam-unsere-stimme-erheben\/","title":{"rendered":"\u201eWir konnten alle gemeinsam unsere Stimme erheben\u201c"},"content":{"rendered":"<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>\u201eDie \u00d6kosysteme hatten einen Moment Zeit zum Durchatmen, bevor alles bald wieder seinen gewohnten Lauf nahm. Inzwischen steht uns eine gr\u00f6\u00dfere Krise bevor.\u201c \u2013 Die polnische K\u00fcnstlerin Diana Lelonek im Interview<\/strong><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDie polnische K\u00fcnstlerin Diana Lelonek erforscht Beziehungen zwischen Menschen und anderen Spezies. Ihre Projekte sind kritische Antworten auf die Prozesse der \u00dcberproduktion, des unbegrenzten Wachstums und unseres Umgangs mit der Umwelt. Aus Fotografien, lebender Materie und Fundst\u00fccken entstehen interdisziplin\u00e4re Werke, die oft an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft angesiedelt sind.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t\n<div class=\"block-columns block-columns__gutter-large--10 block-columns__vertical-spacing-large--0\">\n\t\n\n<div class=\"block-column block-column__width-large--5 block-column__width-mobile--12\">\n\t\n<div class=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\">\n\n\t\n\t\t\t\n<div class=\"block-infobox\">\n\t<h2 class=\"heading heading__color--primary heading__size--small heading__align--left heading__font--secondary block-infobox__heading\">\n\tDiana Lelonek<\/h2>\n\t<div class=\"block-infobox__content\">\n\t\t\n<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-infobox__paragraph\">\n\t<a href=\"http:\/\/dianalelonek.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Diana Lelonek<\/a> (PL) wurde 1988 geboren. Sie ist Absolventin des Instituts f\u00fcr Fotografie an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Multimedia-Kommunikation der Kunst-Universit\u00e4t in Posen und promovierte dort in Interdisciplinary PhD Studies.<br>Diana Lelonek erforscht die Beziehungen zwischen Menschen und anderen Spezies. Ihre Projekte sind kritische Antworten auf die Prozesse der \u00dcberproduktion, des unbegrenzten Wachstums und unseres Umgangs mit der Umwelt. Aus Fotografien, lebender Materie und Fundst\u00fccken entstehen interdisziplin\u00e4re Werke, oft an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft.<br>Teilnahme an mehreren internationalen Biennalen und anderen Festivals sowie an Gruppenausstellungen.<br><br><em>\u00a0Foto: \u00a9 Yulia Krivich, im Auftrag von\u00a0<a href=\"https:\/\/magazynszum.pl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Szum Magazine<\/a><\/em><\/p>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"block-column block-column__width-large--7 block-column__width-mobile--12\">\n\t\n<div class=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\">\n\n\t\n\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDiana Lelonek ist eine der K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler, die zur Teilnahme an der Ausstellung <em>Slow life. Radical Practices of the Everyday<\/em> im Ludwig Museum \u2013 Museum f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst Budapest eingeladen wurden, einer Ausstellung, die aufgrund der COVID-19-Krise noch nicht realisiert werden konnte. Dieses Interview wurde urspr\u00fcnglich auf einer Microsite ver\u00f6ffentlicht, die derzeit die physische Ausstellung ersetzt.<br><br><strong>Wie wirkt sich die Coronavirus-Pandemie auf Ihre k\u00fcnstlerische Praxis und Ihr t\u00e4gliches Leben aus?<\/strong><br><br>Ich leide unter Angstst\u00f6rungen, daher ist dies keine leichte Zeit f\u00fcr mich. Ich mache mir wirklich Sorgen um meine Familie und die Zukunft. W\u00e4hrend der Quarant\u00e4ne in einer kleinen Mietwohnung im Zentrum von Warschau eingesperrt zu sein, war schlimm f\u00fcr mich.<br><br>Ich wohne neben dem Parlamentsgeb\u00e4ude, wo es ein starkes Polizeiaufgebot gab; jeder wurde kontrolliert. Ich habe beinahe drei Monate lang gemeinsam mit meinem Freund in einem Raum verbracht. Wir haben keinen Balkon, also habe ich einen kleinen Garten in Beschlag genommen, den ich neben unserem Wohnhaus entdeckte. Es ist ein privates Areal, weshalb es m\u00f6glich war, auch w\u00e4hrend des Lockdowns dorthin zu gehen. Seit Jahren hat ihn niemand mehr genutzt. Ich beschloss, einige Pflanzen und Blumen einzusetzen. Ich traf auf eine dort lebende Katze und begann sie zu f\u00fcttern. Dieser Garten und die Katze haben mir, denke ich, geholfen, diese schwierige Zeit zu \u00fcberstehen.<br><br>Die politische Situation in Polen w\u00e4hrend der COVID-19-Krise ist be\u00e4ngstigend. Am 15. April, w\u00e4hrend der Quarant\u00e4ne und inmitten der Pandemie, beschloss die polnische Regierung, f\u00fcr die Einf\u00fchrung eines kompletten Abtreibungsverbots zu stimmen. Normalerweise gehen bei jedem Versuch, dieses schreckliche Gesetz durch das Parlament zu bringen, Tausende Menschen auf die Stra\u00dfe, um dagegen zu protestieren.<\/p>\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tAber dieses Mal, w\u00e4hrend des Lockdowns, war jede Art von Protest untersagt. Ungeachtet dessen stie\u00dfen die Frauen auf einige Gesetzesl\u00fccken und versuchten trotzdem zu protestieren: etwa vom Auto aus oder mit Transparenten, die sie hochhielten, w\u00e4hrend sie in einer langen Schlange vor einem Gesch\u00e4ft neben dem Parlamentsgeb\u00e4ude warteten.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tF\u00fcr mich ist das Wichtigste bei Demonstrationen gemeinsam die Stimme zu erheben, aber das war aufgrund des Versammlungsverbots nicht m\u00f6glich. Deshalb beschloss ich, Frauen dazu aufzurufen, online aktiv zu werden, um uns trotz allem Geh\u00f6r zu verschaffen. Ich erhielt rund hundert Audiobeitr\u00e4ge von Frauen, M\u00e4nnern und Kindern, die \u201e<a href=\"https:\/\/soundcloud.com\/diana-lelonek\/wieloglos-walczcie-z-wirusem-fight-the-virus-not-women\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bek\u00e4mpft das Virus, nicht die Frauen<\/a>\u201d [\u201eWalczcie z wirusem, nie z kobietami\u201c] und einige andere Parolen, die wir sonst bei Protesten vor dem Parlament verwenden, skandierten.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12 wrapper__offset-large--0\">\n\t\t\t\t\n<figure class=\"block-image-caption\">\n\t<div class=\"image-wrap block-image-caption__image-wrap\" data-align=\"center center\">\n\n\t\t\t<img\n\t\t\tsrc=\"http:\/\/tippingpoint.net\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ministry-of-the-environment-overgrown-by-central-european-mixed-forest-digital-collage-billboard-and-photograph-100x150cm-june-2017.jpg\"\n\t\t\tclass=\"image  block-image-caption__image\"\n\t\t\talt=\"\u00a9 Diana Lelonek\"\n\t\t\/>\n\t\n\t<\/div>\t<figcaption>\n\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--small paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-image-caption__paragraph\">\n\t&#8220;Ministry of the Environment overgrown by Central European mixed forest&#8221; [Umweltministerium von mitteleurop\u00e4ischem Mischwald \u00fcberwuchert], Digitale Collage, Plakatwand und Foto 100&#215;150 cm, Juni 2017. \u00a9 Diana Lelonek<\/p>\t<\/figcaption>\n<\/figure>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tMeine Freundin, die K\u00fcnstlerin\u00a0<a href=\"https:\/\/www.odrathek.org\/artists\/edka-jarzab\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Edka Jarz\u0105b<\/a>, und ich haben aus den erhaltenen Aufnahmen einen Track zusammengestellt. So entstand der Mitschnitt einer Demonstration, die physisch nie stattgefunden hat. An dem Tag, als das Parlament \u00fcber das Gesetz abstimmte, wurde die Tonaufnahme der Protestrufe aus Fenstern und von Balkonen, aus Autos und von Leuten auf ihrem Weg zu dem Gesch\u00e4ft (neben dem Parlamentsgeb\u00e4ude) abgespielt. Dank dessen konnten wir alle gemeinsam unsere Stimme erheben, und sie wurde geh\u00f6rt. Ich denke, dass eine solche \u201eakustische Protestaktion\u201c in Zeiten, in denen Versammlungen verboten sind, ein wirksames Mittel des Protests sein kann.<br><br>Vor einigen Tagen verlie\u00df ich Warschau zum ersten Mal seit Anfang M\u00e4rz. Zurzeit bin ich bei einem Freund auf dem Land und habe endlich das Gef\u00fchl, dass der Stress und die Anspannung, die mit der gegenw\u00e4rtigen Situation zu tun haben, allm\u00e4hlich nachlassen.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Glauben Sie, dass Sie eine andere Einstellung zum Leben und zur Kunst haben werden, wenn diese Krise vorbei ist?<\/strong><br><br>Ich wei\u00df noch nicht, wie sich diese Pandemie auf mein Leben auswirken wird. Das ist im Moment schwierig zu sagen. Ich sehe die m\u00f6glichen Auswirkungen sowohl in einem negativen als auch positiven Licht. Freilich ist dieses Virus zu einer Zeit aufgetaucht, als die Welt dringend eine Ver\u00e4nderung brauchte. Wir lebten in einer so schrecklich schnellen Zeit und \u00dcberproduktion, dass fr\u00fcher oder sp\u00e4ter etwas geschehen musste, um all dem Einhalt zu gebieten. Vergangenes Jahr forderten wir in den Klimabewegungen eine Reduzierung des Konsums und des Flugverkehrs. All das hat jetzt aufgeh\u00f6rt \u2013 nicht durch den Willen des Menschen, sondern durch die \u201eEntscheidung\u201c eines Mikroorganismus. Meine Einzelausstellung in Rom, <a href=\"https:\/\/www.pastificiocerere.it\/en\/mostre-attivita\/diana-lelonek-buona-fortuna\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Buona Fortuna<\/em><\/a>, ist seit drei Monaten wegen des Coronavirus geschlossen.<br><br>N\u00e4chste Woche [Ende Juni, Anm. der Red.] wird sie endlich wieder ge\u00f6ffnet sein. Ich habe ein mulmiges Gef\u00fchl, wenn ich an diese Ausstellung denke, in der es um die durch unser arrogantes Verhalten gegen\u00fcber dem Planeten verursachte Katastrophe geht, mittels einer Reihe von \u201e<a href=\"http:\/\/dianalelonek.com\/portfolio\/zoe-therapy\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zoe-Therapie<\/a>\u201c-Arbeiten, in denen Bakterien Vergeltung f\u00fcr die menschliche Dominanz \u00fcben \u2026 und dann taucht unerwartet ein echtes Virus auf, und die Ausstellung wird f\u00fcr drei Monate geschlossen \u2026 Als wir einige Wochen vor der Er\u00f6ffnung mit Kurator <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/gawkowski\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kuba Gawkowski<\/a> \u00fcber den Titel sprachen, war diese Ironie von &#8220;Buona Fortuna&#8221; f\u00fcr uns ebenso wichtig wie die in der Ausstellung sichtbar gemachte Hoffnung. Ich glaube, dass dieses Virus die letzte Chance f\u00fcr Ver\u00e4nderung ist. Wir d\u00fcrfen sie nicht verpassen. Die Welt, wie wir sie kennen, wird es wahrscheinlich nicht mehr geben. Die Frage ist, wie sie sich ver\u00e4ndern wird. Sie k\u00f6nnte sich zum Besseren ver\u00e4ndern \u2013 eine Pandemie kann eine Chance f\u00fcr die Suche nach und die Umsetzung neuer wirtschaftlicher L\u00f6sungen und Modelle sein. Leider bef\u00fcrchte ich, dass die erste wirkliche Auswirkung, die sich bald zeigen wird, eine radikale Versch\u00e4rfung der Klassenunterschiede sein wird. Ich mache mir auch Sorgen um unsere Freiheit und die Zukunft der Demokratie.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12 wrapper__offset-large--0\">\n\t\t\t\t\n<figure class=\"block-image-caption\">\n\t<div class=\"image-wrap block-image-caption__image-wrap\" data-align=\"center center\">\n\n\t\t\t<img\n\t\t\tsrc=\"http:\/\/tippingpoint.net\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/dsc-1760.jpg\"\n\t\t\tclass=\"image  block-image-caption__image\"\n\t\t\talt=\"Foto: \u00a9 Andrea Veneri\"\n\t\t\/>\n\t\n\t<\/div>\t<figcaption>\n\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--small paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-image-caption__paragraph\">\n\tDiana Lelonek, Ausstellungsansicht: &#8220;Buona Fortuna&#8221;, Fondazione Pastificio Cerere, Rom, 2020. Foto: \u00a9 Andrea Veneri<\/p>\t<\/figcaption>\n<\/figure>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tWas die Kunst anbelangt \u2013 nun, ich glaube, es wird schwierig werden. Beinah s\u00e4mtliche Ausstellungen, Konferenzen, Debatten und Festivals, die ich f\u00fcr dieses Jahr geplant hatte, sind abgesagt worden. Kunstschaffende erhielten nahezu keine staatliche Unterst\u00fctzung. Die \u00f6ffentliche Finanzierung von Kunst und Kultur wird nach der Pandemie wahrscheinlich viel knapper ausfallen. Den Institutionen werden bereits jetzt Mittel gek\u00fcrzt, was dazu f\u00fchren kann, dass kein Budget mehr zur Verf\u00fcgung steht, um K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler zu bezahlen. Die vielen Jahre, die wir mit dem Versuch zugebracht haben, eine faire Verg\u00fctung f\u00fcr unsere Arbeit zu erwirken und Ausstellungshonorare sicherzustellen, k\u00f6nnten vergebens gewesen sein. Vor Kurzem h\u00f6rte ich ein Interview mit einem bekannten polnischen Schauspieler (eine sehr wohlhabende Person), der meinte, Kunstschaffende w\u00fcrden schon irgendwie \u00fcber die Runden kommen, weil \u201eein hungriger K\u00fcnstler ein produktiver K\u00fcnstler ist\u201c. Leider h\u00e4lt sich dieser Mythos in unserer Gesellschaft immer noch.<br><br>Das zweite Problem: Besch\u00e4ftigte im Kultursektor sind zum gro\u00dfen Teil mit Null-Stunden-Vertr\u00e4gen oder schlecht bezahlten Vertr\u00e4gen angestellt, die weder Stabilit\u00e4t noch soziale Sicherheit bieten (zivilrechtliche Vertr\u00e4ge, die prek\u00e4rer nicht sein k\u00f6nnten). Sie werden derzeit um ihr Einkommen gebracht, und es wird auch nach Aufhebung der Beschr\u00e4nkungen nicht wieder so sein wie fr\u00fcher \u2013 die Situation k\u00f6nnte f\u00fcr Kulturschaffende schlimmer werden, als sie es jemals war.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Inwiefern hat dieses Virus Ihrer Meinung nach unser Leben grundlegend ver\u00e4ndert? Hat es unser Leben \u00fcberhaupt ver\u00e4ndert? Was k\u00f6nnen wir aus der Pandemie lernen?<\/strong><br><br>Wie bereits erw\u00e4hnt, denke ich, dass sich unser Leben vor allem aufgrund der wirtschaftlichen Krise \u2013 durch den Coronavirus-Effekt \u2013 ver\u00e4ndern wird.<br><br>Nach der Pandemie werden die meisten Menschen unter Armut, dem Verlust ihres Arbeitsplatzes oder ihrer Wohnung und Schulden (es ist bereits jetzt zu erwarten, dass viele Menschen innerhalb der n\u00e4chsten drei Monate mit ihren Hypothekenzahlungen in Verzug geraten werden) leiden. Wohnungsprobleme und Arbeitslosigkeit werden zunehmen. Ich pers\u00f6nlich habe ein Problem mit Menschen, die optimistische Visionen von einer wunderbaren Welt nach der Pandemie verbreiten; das sind in der Regel privilegierte Leute, die Eigentumswohnungen besitzen und die Quarant\u00e4ne damit verbrachten, auf ihren weitl\u00e4ufigen Terrassen Yoga zu praktizieren und \u201ein ihr Innerstes zu reisen\u201c. In den sozialen Medien sprechen viele Menschen aus der Mittelschicht dar\u00fcber, wie die Quarant\u00e4ne es ihnen erm\u00f6glicht hat, den wahren Sinn des Lebens zu erkennen \u2026 Um ehrlich zu sein: Ich kann mir diese Aussagen nicht l\u00e4nger anh\u00f6ren. Das wirkliche Leben sieht so aus: In Polen sind die meisten Leute in winzigen, mit Hypotheken belasteten Wohnungen oder in sehr teuren privat gemieteten Wohnungen eingepfercht. Ich hoffe sehr, dass die Immobilienblase infolge des Coronavirus platzen wird.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12 wrapper__offset-large--0\">\n\t\t\t\t\n<figure class=\"block-image-caption\">\n\t<div class=\"image-wrap block-image-caption__image-wrap\" data-align=\"center center\">\n\n\t\t\t<img\n\t\t\tsrc=\"http:\/\/tippingpoint.net\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/diana-lelonek-center-for-living-things-at-the-exhibition-zeitgesit-in-lokal-30-warsaw-cur-arayzacher-fot-marcin-liminowicz01.jpg\"\n\t\t\tclass=\"image  block-image-caption__image\"\n\t\t\talt=\"Foto: \u00a9 Marcin Liminowicz\"\n\t\t\/>\n\t\n\t<\/div>\t<figcaption>\n\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--small paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-image-caption__paragraph\">\n\tDiana Lelonek &#8220;Center For Living Things&#8221;. Ausstellungsansicht, Ausstellung \u201eZeitgeist\u201c in der Galerie lokal_30, Warschau, 2017. Foto: \u00a9 Marcin Liminowicz; mit freundlicher Genehmigung von lokal_30<\/p>\t<\/figcaption>\n<\/figure>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDie Pandemie hat sicherlich das Potenzial, Ver\u00e4nderungen herbeizuf\u00fchren, die sonst nicht stattgefunden h\u00e4tten. Die Welt ist zum Stillstand gekommen, und es sollte nicht so weitergehen wie bisher. Wir haben jetzt die Chance, andere Wirtschaftsmodelle einzuf\u00fchren, Modelle, die der Ausbeutung der globalen \u00d6kosysteme, der industriellen Agrarwirtschaft ein Ende setzen, die Bedeutung von kleinen landwirtschaftlichen Betrieben, Regionalit\u00e4t und Zusammenarbeit erh\u00f6hen, die Produktion verringern und das Leben entschleunigen w\u00fcrden. Das alles klingt jedoch zu utopisch. Und ich glaube nicht, dass es dazu kommen wird. Die \u00d6kosysteme hatten einen Moment Zeit zum Durchatmen, bevor alles wieder seinen gewohnten Lauf nahm. Inzwischen steht uns eine gr\u00f6\u00dfere Krise bevor \u2013 die Klimakrise. Auf lange Sicht wird diese viel bedrohlicher sein als die Pandemie.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Glauben Sie, dass Kunst das Zeug dazu hat, sozialen Wandel zu bewirken? Und wenn ja, auf welche Weise?<\/strong><br><br>Ich glaube, dass Kunst durchaus ein solches Potenzial hat, aber sie ist nicht wirklich in der Lage, einen echten Durchbruch zu schaffen. Die Werkzeuge daf\u00fcr stehen der Politik zur Verf\u00fcgung, nicht der Kunst. Wir k\u00f6nnen unsere Aktivit\u00e4ten an der Basis fortsetzen, engagierte, politische Kunst machen. Unsere Stimme ist wichtig. Sicherlich bietet Kunst Werkzeuge, die uns helfen k\u00f6nnen, Alternativen zu finden. Das geschieht bereits: Think-Tanks, die sowohl Theoretiker als auch Kunstschaffende zusammenbringen, sind bereits im Entstehen. Dennoch handelt es sich dabei noch immer um Aktivit\u00e4ten in sehr kleinem Ma\u00dfstab. Nach Ansicht der \u00f6ffentlichen Meinung ist Kunst \u00fcberfl\u00fcssig und etwas, das unsere Unterst\u00fctzung in der Krise nicht wert ist und das als erstes als unn\u00f6tiger Luxus verschwinden kann.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12 wrapper__offset-large--0\">\n\t\t\t\t\n<figure class=\"block-image-caption\">\n\t<div class=\"image-wrap block-image-caption__image-wrap\" data-align=\"center center\">\n\n\t\t\t<img\n\t\t\tsrc=\"http:\/\/tippingpoint.net\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/untitled-from-the-series-yesterday-i-met-a-really-wild-man-10070-100120-2015.jpg\"\n\t\t\tclass=\"image  block-image-caption__image\"\n\t\t\talt=\"\u00a9 Diana Lelonek\"\n\t\t\/>\n\t\n\t<\/div>\t<figcaption>\n\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--small paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-image-caption__paragraph\">\n\tohne Titel, aus der Serie &#8220;Yesterday I met a really wild man&#8221; (100\u00d770; 100\u00d7120), 2015. \u00a9 Diana Lelonek<br><\/p>\t<\/figcaption>\n<\/figure>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tWenn es darum geht, dass die Kunst eine Antwort auf die aktuelle politische und soziale Realit\u00e4t geben soll, dann hat sie meines Erachtens in der gegenw\u00e4rtigen Situation gro\u00dfes Potenzial. Allerdings bef\u00fcrchte ich Repressionen der Art, wie sie Kunstschaffende in letzter Zeit in Warschau erlebt haben. Vor einer Woche [im Mai, Anm. d. Red.] hat eine Gruppe polnischer K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler <a href=\"https:\/\/ello.co\/msnhomeoffice\/post\/-1feedwmijm3o_tljbwenw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ein Happening<\/a> in der N\u00e4he des Parlamentsgeb\u00e4udes als Reaktion auf die Ma\u00dfnahmen der Regierung im Hinblick auf die Abhaltung der Pr\u00e4sidentschaftswahlen w\u00e4hrend der Pandemie veranstaltet. Die K\u00fcnstler taten ihre Arbeit \u2013 es war eine performative Aktion \u2013 und hielten sich an die geltenden Gesetze (Abstandsregelungen, Maskenpflicht). Trotzdem wurden sie mit hohen Geldstrafen f\u00fcr die Aus\u00fcbung von Kunst bestraft, die ein kritischer Kommentar zur Realit\u00e4t war.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<em>Original auf Englisch. Erstmals publiziert am 3. Juni 2020 auf\u00a0<a href=\"http:\/\/slowlife.ludwigmuseum.hu\/en\/talk_slow\/szep-uj-vilag-milyen-lesz-a-muveszet-a-koronavirus-jarvany-utan-interju-diana-lelonekkel\/#site-header\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">slowlife.ludwigmuseum.hu<\/a> und am 16. Juni 2020 auf\u00a0<a href=\"https:\/\/artportal.hu\/magazin\/we-could-all-shout-together-pandemic-protest-and-poland-an-interview-with-diana-lelolnek\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artportal.hu<\/a> f\u00fcr East Art Mags.<br>Aus dem Englischen von\u00a0<a href=\"http:\/\/www.wordpool.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Barbara Maya<\/a>.<\/em><br><br><em>Dieser Text ist urheberrechtlich gesch\u00fctzt: \u00a9 Jan Elantkowski. Bei Interesse an Wiederver\u00f6ffentlichung bitten wir um Kontaktaufnahme mit der\u00a0<a href=\"http:\/\/magazine.erstestiftung.org\/de\/erste-stiftung\/impressum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Redaktion<\/a>.<br>Urheberrechtliche Angaben zu Bildern, Grafiken und Videos sind direkt bei den Abbildungen vermerkt. Titelbild: Diana Lelonek, Photo: \u00a9 Pawe\u0142 B\u0142\u0119cki \/ <a href=\"https:\/\/culture.pl\/en\/artist\/diana-lelonek\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Culture.pl<\/a><\/em><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pandemie, Protest und Polen \u2013 ein Interview mit Diana Lelonek<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2470,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[245,434],"tags":[269,445,330,264,358],"formats":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3732"}],"collection":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3732"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3732\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4978,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3732\/revisions\/4978"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2470"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3732"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3732"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3732"},{"taxonomy":"format","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/formats?post=3732"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}