{"id":3715,"date":"2020-07-14T00:00:00","date_gmt":"2020-07-14T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/erste-foundation.byinfinum.co\/montenegros-abwaertsspirale\/"},"modified":"2021-07-07T09:26:41","modified_gmt":"2021-07-07T09:26:41","slug":"montenegros-abwaertsspirale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/montenegros-abwaertsspirale\/","title":{"rendered":"Montenegros Abw\u00e4rtsspirale"},"content":{"rendered":"
\n\tMontenegro entwickelt sich unaufhaltsam in die gleiche demografische Richtung wie seine Nachbarn \u2013 und das verhei\u00dft nichts Gutes.<\/strong><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tMontenegrinerinnen und Montenegriner haben seit jeher ein Faible f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsstatistiken. Seit Jahrzehnten wird besessen studiert, wie hoch der Anteil jener ist, die sich als Montenegriner und nicht als Serben betrachten, wie viele Albaner im Land leben und ob zwischen Muslimen und Bosniaken zu unterscheiden ist.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tIn der Zwischenzeit werden die Menschen \u00e4lter, bekommen immer weniger Kinder und wandern aus. Ob sie sich dessen bewusst ist oder nicht, die Zukunft der montenegrinischen Bev\u00f6lkerung wird davon bestimmt werden, wie sie mit diesen Problemen umgeht, so wie das in der Vergangenheit bei ethnischen Fragen der Fall war.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tAuf den ersten Blick erwecken die Gesamtzahlen f\u00fcr Montenegro den Eindruck, das Land sei in einer Region mit einer katastrophalen demografischen Entwicklung vom Schlimmsten verschont geblieben. W\u00e4hrend die Bev\u00f6lkerungszahlen in allen Nachbarl\u00e4ndern seit Jahren r\u00fcckl\u00e4ufig sind, entwickelt sich Montenegro gegen den Trend. Anfang 2019 lebten sch\u00e4tzungsweise knapp \u00fcber 622.000 Menschen im Land, und diese Zahl ist seit 2004 praktisch unver\u00e4ndert.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tBev\u00f6lkerungsver\u00e4nderung in Montenegro. Infografik: \u00a9 Ewelina Karpowiak \/ Klawe Rzeczy<\/p>\t<\/figcaption>\n<\/figure>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tMontenegrinische Frauen brachten im Jahr 2018 durchschnittlich 1,8 Kinder zur Welt, was zwar unter dem f\u00fcr die Stabilit\u00e4t einer Bev\u00f6lkerung notwendigen Reproduktionsniveau von 2,1 liegt, aber weitaus besser ist als \u00fcberall sonst in der Region (mit Ausnahme des Kosovo). Ein Blick auf die Entwicklungen l\u00e4sst jedoch erkennen, dass sich Montenegro unaufhaltsam in die gleiche demografische Richtung bewegt wie seine Nachbarn.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tIn den 1950er-Jahren bekamen Frauen mehr als vier Kinder. Diese Zahl ging bis in die sp\u00e4ten 1980er-Jahre langsam zur\u00fcck, und sank dann, wenn auch nicht jedes Jahr, unter 2,1. In Serbien war dies bereits 1956 der Fall gewesen. Im Jahr 1958 \u00fcberwogen die Geburten in Montenegro die Sterbef\u00e4lle um 10.147. Auch diese Zahl ist seither r\u00fcckl\u00e4ufig und lag im Jahr 2018 bei 760.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tMiroslav Doderovi\u0107, Professor an der Universit\u00e4t Nik\u0161i\u0107 und der einzige studierte Demograf des Landes, rechnet damit, dass Montenegro innerhalb von f\u00fcnf Jahren die Phase des \u201enegativen Wachstums\u201c erreichen werde.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tMontenegro \u2013 Demografische Kennzahlen. Infografik: \u00a9 Ewelina Karpowiak \/ Klawe Rzeczy<\/p>\t<\/figcaption>\n<\/figure>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tDas Bev\u00f6lkerungswachstum Montenegros von 372.000 im Jahr 1947 auf das derzeitige gleichbleibende Niveau t\u00e4uscht \u00fcber das enorme Ausma\u00df an Bewegung und Ver\u00e4nderung hinweg, das das Land zu verschiedenen Zeiten erfahren hat. Zwischen 1945 und 1947 wurden beispielsweise 31.000 Montenegrinerinnen und Montenegriner von ihrer Bergrepublik in das weit entfernte, fruchtbare Agrarland der Vojvodina im Norden Serbiens \u00fcbersiedelt, aus der ethnische Deutsche eben erst vertrieben worden waren. Die Zahl mag klein erscheinen, machte aber 8,5 Prozent der Bev\u00f6lkerung Montenegros aus.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tDie Zeit der jugoslawischen Republik war \u00fcber lange Strecken von Abwanderung gepr\u00e4gt, die Geburten \u00fcberstiegen jedoch die Zahl der Emigranten. Im Jahr 1981 lebten rund 105.000 Montenegrinerinnen und Montenegriner in anderen Teilen Jugoslawiens, davon 70 Prozent in Serbien. Die letzte jugoslawische Volksz\u00e4hlung von 1991 bezifferte die Bev\u00f6lkerung der Teilrepublik auf knapp 615.000. Da die 23.000 au\u00dferhalb Jugoslawiens arbeitenden Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter und ihre Familien in die Gesamtzahl miteinbezogen wurden, betrug die tats\u00e4chliche Einwohnerzahl Montenegros 592.000.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tGr\u00f6\u00dfte demografische Verlierer. Prognostizierte Bev\u00f6lkerungsver\u00e4nderung in den L\u00e4ndern Mittel- und S\u00fcdosteuropas (1989-2050). Infografik: \u00a9 Ewelina Karpowiak \/ Klawe Rzeczy<\/p>\t<\/figcaption>\n<\/figure>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tDie Turbulenzen nach dem Zerfall Jugoslawiens f\u00fchrten zu massiven Bev\u00f6lkerungsbewegungen in der ganzen Region, und auch Montenegro war davor nicht gefeit, obwohl es \u2013 abgesehen von den NATO-Bombardierungen ausgew\u00e4hlter Ziele 1999 \u2013 keinen offenen Konflikt im Land gab. Es war zu einem Land geworden, in das mehr Menschen ein- als auswanderten. Zwischen 1990 und 2011 wurden in Montenegro rund 75.600 Einwanderer registriert, und auch wenn wahrscheinlich nicht alle geblieben sind, so ergab die Volksz\u00e4hlung von 2011, dass 20 Prozent der Bev\u00f6lkerung Montenegros nicht dort geboren sind. Gleichzeitig verlie\u00dfen Menschen das Land. Aufgrund der positiven nat\u00fcrlichen Bev\u00f6lkerungsentwicklung stieg die Gesamteinwohnerzahl zun\u00e4chst jedoch weiter an, bis sie sich 2004 auf einem konstanten Niveau einpendelte.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tEuropa erlebt seine dramatischste und herausforderndste Zeit seit dem Ende des Zweiten Weltkrieg. Das europ\u00e4ische Projekt steht auf dem Spiel und die liberale Demokratie wird sowohl von innen als auch von au\u00dfen gefordert. Von allen Seiten der staatlichen und nicht-staatlichen Akteure ist es dringend erforderlich, sich mit den brennenden Problemen zu befassen und das, was durch das politische Friedensprojekt sorgf\u00e4ltig erreicht wurde, zu bekr\u00e4ftigen. \n\tNicht enthalten in der heutigen Gesamtbev\u00f6lkerungszahl sind die bis zu 50.000 Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder ohne st\u00e4ndigen Wohnsitz, die saisonabh\u00e4ngig im Land leben und arbeiten und registriert sein k\u00f6nnen oder nicht. Daueraufenthaltsberechtigte sind jedoch in den Statistiken der Volksz\u00e4hlung erfasst. Sie machten 2011 f\u00fcnf Prozent der Bev\u00f6lkerung aus. Vier von f\u00fcnf dieser Personen stammen aus Serbien, Bosnien oder Kroatien. Im Oktober 2019 waren knapp 32.300 Personen mit st\u00e4ndigem Wohnsitz im Land registriert. \n\tDies wird jedoch nicht allein der Tatsache zuzuschreiben sein, dass es nicht genug Menschen im erwerbsf\u00e4higen Alter gibt, sondern zumindest teilweise daran liegen, dass es f\u00fcr Regierungen billiger ist, Arbeitnehmerinnen und -nehmer vorzeitig aus dem aufgebl\u00e4hten \u00f6ffentlichen Dienst des Landes in die Pension zu schicken, als ihnen weiterhin volle Geh\u00e4lter zu zahlen. In Serbien und Kroatien kehren jedes Jahr Tausende ehemalige Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter zur\u00fcck, weil ihre ausl\u00e4ndischen Pensionen im Heimatland viel mehr wert sind als in Staaten wie Deutschland. Die Zahlen derer, die nach Montenegro zur\u00fcckkehren, seien jedoch vernachl\u00e4ssigbar, meinte Doderovi\u0107.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tIm Gegensatz dazu kehrt der Gro\u00dfteil der in Serbien lebenden und arbeitenden Montenegrinerinnen und Montenegriner im Allgemeinen \u2013 abgesehen vom Urlaub \u2013 nicht nach Montenegro zur\u00fcck, weil die beiden L\u00e4nder ohnehin so eng miteinander verflochten sind und die Lebenshaltungskosten in Montenegro h\u00f6her sind als in Serbien. Die demografische Entwicklung vollzieht sich in den verschiedenen Teilen des Landes mit unterschiedlicher Geschwindigkeit.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tDie demografische Entwicklung vollzieht sich in den verschiedenen Teilen des Landes mit unterschiedlicher Geschwindigkeit.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tSeit Jahren verzeichnet der \u00e4rmere Norden h\u00f6here Abwanderungsraten, sowohl ins Ausland als auch innerhalb des Landes nach Podgorica und an die wohlhabendere K\u00fcste, was zu einer zunehmenden Entv\u00f6lkerung des Nordens f\u00fchrt. Ro\u017eaje, zum Beispiel, das \u00fcberwiegend von Bosniaken bev\u00f6lkert ist, hat eine vergleichsweise hohe Geburtenrate, aber auch eine hohe Abwanderungsrate. Mehrere Jahre hindurch versuchten zahlreiche Menschen, vor allem aus Orten wie Ro\u017eaje, Asyl in EU-L\u00e4ndern zu bekommen, obwohl sie praktisch keine Aussicht auf Erfolg hatten. Im Jahr 2015 beantragten rund 4.000 Montenegrinerinnen und Montenegriner Asyl in der EU, davon 3.635 in Deutschland.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tF\u00fcr Montenegros Pr\u00e4sident Milo \u0110ukanovi\u0107 liegt die Antwort in einer Beschleunigung des Wirtschaftswachstums, um den Menschen einen westlichen Lebensstandard zu erm\u00f6glichen. Zu Zeiten Jugoslawiens hie\u00df es, dass wie auch immer das Wetter im Norden war, es sich bald auf den Rest des Landes ausweiten w\u00fcrde. Dasselbe gilt f\u00fcr die Demografie. Es hat zwar den Anschein, dass Montenegro in Bezug auf die \u00dcberalterung und den demografischen R\u00fcckgang vom Schlimmsten verschont geblieben ist, dem ist aber nicht so. Wenn auch mit einigen Jahren Verz\u00f6gerung folgt Montenegro nun den am st\u00e4rksten betroffenen L\u00e4ndern Serbien und Kroatien.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tDer Artikel gibt die Meinung des Autors wieder und repr\u00e4sentiert nicht den Standpunkt von BIRN oder der ERSTE Stiftung.<\/em><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tOriginal auf Englisch. Erstmals publiziert am 5. Dezember 2019 auf\u00a0Reportingdemocracy.org<\/a>, einer journalistischen Plattform des Balkan Investigative Reporting Network. Der vorliegende Text ist im Rahmen des\u00a0Europe\u2019s Futures<\/a>\u00a0Projekts entstanden. Montenegro kann der demografischer Entwicklung nicht gegensteuern.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2329,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[433,360,436],"tags":[449,491,366],"formats":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3715"}],"collection":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3715"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3715\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5016,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3715\/revisions\/5016"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2329"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3715"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3715"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3715"},{"taxonomy":"format","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/formats?post=3715"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}\n\t\n\t<\/div>\t
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\n\tEUROPE’S FUTURES<\/h2>\n\t
Zwischen 2018 und 2021 engagieren sich jedes Jahr sechs bis acht f\u00fchrende europ\u00e4ische Expertinnen und Experten als\u00a0Europe\u2019s Futures<\/a>\u00a0Fellows. Sie schaffen damit eine einzigartige eine Plattform der Ideen, um grundlegende Ma\u00dfnahmen zu pr\u00e4sentieren, deren Ziel es ist, die Vision und Realit\u00e4t Europas zu st\u00e4rken und voranzutreiben. Europe\u2019s Futures basiert auf eingehenden Untersuchungen, konkreten politischen Vorschl\u00e4gen und dem Austausch mit staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren, dem \u00f6ffentlichen Diskurs und Medien.<\/p>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n\n\n
Bei der Analyse der Einwohnerzahlen zeigt sich, dass Montenegro mittlerweile nicht nur mit einer sinkenden Geburtenrate, sondern auch mit der \u00dcberalterung seiner Bev\u00f6lkerung zu k\u00e4mpfen hat. Im Jahr 2000 betrug der Anteil der Montenegrinerinnen und Montenegriner, die 60 Jahre oder \u00e4lter waren, 17,04 Prozent. Mittlerweile liegt er bei 21,69 Prozent, und dieser Trend wird sich nur noch beschleunigen, da immer weniger Kinder geboren werden und sich das nat\u00fcrliche Bev\u00f6lkerungswachstum in einen R\u00fcckgang umkehrt. Im Jahr 2008 besuchten 121.916 Kinder die Schule, ein Jahrzehnt sp\u00e4ter waren es 98.238 bzw. 19,4 Prozent weniger. Heute steht das Pensionssystem Montenegros bereits unter Druck, und die Situation wird sich noch weiter versch\u00e4rfen.
Seit Jahren tobt ein Streit um das Pensionsalter, und eine Politik, die Frauen ab drei Kindern das Recht auf eine Pension gew\u00e4hrte, unabh\u00e4ngig davon, wie lange sie gearbeitet hatten, wurde schnell abgeschafft, weil sie sich als zu teuer erwies. In Serbien wird es im Jahr 2021 mehr Pensionistinnen und Pensionisten als Erwerbst\u00e4tige geben, was laut Doderovi\u0107 auch in Montenegro bald der Fall sein werde.<\/p>\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n
Aus dem Englischen von\u00a0Barbara Maya<\/a>.<\/em>
Dieser Text ist urheberrechtlich gesch\u00fctzt: \u00a9 Tim Judah. Bei Interesse an Wiederver\u00f6ffentlichung bitten wir um Kontaktaufnahme mit der\u00a0Redaktion<\/a>.
Urheberrechtliche Angaben zu Bildern, Grafiken und Videos sind direkt bei den Abbildungen vermerkt. Titelbild: Illustration: \u00a9 Ewelina Karpowiak \/ Klawe Rzeczy<\/em><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"