{"id":3687,"date":"2020-02-27T00:00:00","date_gmt":"2020-02-27T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/erste-foundation.byinfinum.co\/auf-beiden-seiten-der-front\/"},"modified":"2021-08-24T13:16:43","modified_gmt":"2021-08-24T13:16:43","slug":"auf-beiden-seiten-der-front","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/auf-beiden-seiten-der-front\/","title":{"rendered":"Auf beiden Seiten der Front"},"content":{"rendered":"<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Rund um seine Inszenierung der <em>HAMLETMASCHINE<\/em> gestaltet Regisseur Oliver Frlji\u0107 mit dem Philosophen und Aktivisten Sre\u0107ko Horvat eine zweimonatige interdisziplin\u00e4re Reihe im Wiener Burgtheater zu Europa im 20. und 21. Jahrhundert. Die Veranstaltungsreihe <em>EUROPAMASCHINE<\/em> befasst sich genre-\u00fcbergreifend mit der gewaltvollen Geschichte und der beunruhigenden Gegenwart des Kontinents \u2013 aber nicht zuletzt auch mit seinen positiven Entwicklungsm\u00f6glichkeiten. Der hier abgedruckte \u201eMonolog\u201c ist aus verschiedenen Abschnitten eines Gespr\u00e4chs kompiliert, das Oliver Frlji\u0107 im Rahmen der Produktion mit Sebastian Huber gef\u00fchrt hat und es um grunds\u00e4tzliche Gedanken zur Freiheit der Kunst ging.<\/strong><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tIch habe immer versucht, die Idee zu \u00fcberwinden, dass das Theater der Literatur zu dienen habe. Ich wollte das Theater immer aus dieser Rolle befreien. Aber das ist kein simpler Vorgang, es kann nicht darum gehen, einfach keine St\u00fccke mehr aufzuf\u00fchren, oder den westlichen Kanon zu ignorieren. Ich habe das Theater immer als ein komplexes Medium betrachtet und den Text nur f\u00fcr ein Element \u2013 und nicht einmal unbedingt das wichtigste \u2013 bei der Produktion von Bedeutung gehalten. F\u00fcr mich geh\u00f6rt das Theater eher zu den bildenden K\u00fcnsten.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t\n<div class=\"block-columns block-columns__gutter-large--10 block-columns__vertical-spacing-large--0\">\n\t\n\n<div class=\"block-column block-column__width-large--5 block-column__width-mobile--12\">\n\t\n<div class=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\">\n\n\t\n\t\t\t\n<div class=\"block-infobox\">\n\t<h2 class=\"heading heading__color--primary heading__size--small heading__align--left heading__font--secondary block-infobox__heading\">\n\tEUROPAMASCHINE<\/h2>\n\t<div class=\"block-infobox__content\">\n\t\t\n<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-infobox__paragraph\">\n\t<a href=\"https:\/\/www.burgtheater.at\/europamaschine\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">EUROPAMASCHINE<\/a> ist eine interdisziplin\u00e4re Veranstaltungsreihe zur (Un-)Freiheit in der europ\u00e4ischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Die Formate der Reihe er\u00f6ffnen diverse Blickwinkel auf die Maschine, die Europa ist. Was kommt nach dem Nationalstaat? Und welche Rolle spielt Kunst dabei? In verschiedenen Formaten \u2013 Gespr\u00e4chen, Lesungen, Filmscreenings, Peformances und einer Konferenz \u2013 kommen zahlreiche G\u00e4ste aus Literatur, Wissenschaft, Kunst und Publizistik zu Wort, um aus der Analyse der Vergangenheit Ideen f\u00fcr die Zukunft zu entwickeln. <br><br><em>Eine Veranstaltungsreihe des Burgtheater Wien, in Kooperation mit Kunsthalle Wien, Brunnenpassage, \u00d6sterreichisches Filmmuseum. Gef\u00f6rdert von der ERSTE Stiftung.<\/em><\/p>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"block-column block-column__width-large--7 block-column__width-mobile--12\">\n\t\n<div class=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\">\n\n\t\n\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDieses Theaterverst\u00e4ndnis ist nat\u00fcrlich von besonderer Bedeutung f\u00fcr mich, seit ich haupts\u00e4chlich als \u201eGastarbeiter\u201c in einem mir fremden Sprachraum besch\u00e4ftigt, also st\u00e4ndig von bestimmten Bedeutungsebenen ausgeschlossen bin. Ich empfinde das nicht nur als Hindernis, sondern auch als Vorteil, weil ich auf diese Art und Weise andere Werkzeuge des Verstehens auszubilden gezwungen bin. Visuelle Zeichen wirken oft sehr viel schneller und etwas weniger abh\u00e4ngig vom kulturellen Umfeld, als Informationen, die \u00fcber Text und gesprochene Sprache vermittelt sind.<br><br>Wenn in unserer Inszenierung in einer Szene die Fotografien von Regierungsmitgliedern gegessen werden, dann ist das auf einer Ebene ein interpretierbares Bild, vielleicht sogar ein bisschen banal, aber was mich daran interessiert, ist die Sch\u00f6nheit und Zerbrechlichkeit der K\u00f6rper, die sichtbare Anstrengung, die es kostet, wenn man versucht, Papier zu kauen und zu schlucken. Das Mitleid und der Mangel an Mitleid. Nat\u00fcrlich dr\u00fcckt sich die Bedeutung: hier werden die Portr\u00e4ts von Politikern gegessen, immer wieder durch.<br><br>Aber mein Ziel ist, dass sich die Inszenierung \u201eauf beiden Seiten der Front, zwischen den Fronten, dar\u00fcber\u201c bewegt, wie es in Heiner M\u00fcllers Text von <em>HAMLET<\/em> hei\u00dft, dass sich die Spannung aufrecht erhalten l\u00e4sst zwischen der Abwesenheit von Bedeutung und dem unabweisbaren Bed\u00fcrfnis danach, denn das ist der Ort, an dem das wirkliche Drama sich ereignet.<br><br>Wir haben in der Vorbereitung unserer Inszenierung gemeinsam mit dem Burgtheater-Ensemble die Dokumentation <em>Time is out of joint<\/em> von Christoph R\u00fcter \u00fcber Heiner M\u00fcllers ber\u00fchmte <em>HAMLET<\/em>&#8211; und <em>HAMLETMASCHINE<\/em>-Inszenierung am Deutschen Theater in Berlin aus dem Jahr 1990 gesehen. <\/p>\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tW\u00e4hrend der Proben zu dieser Produktion fiel die Berliner Mauer, die Premiere fand eine knappe Woche nach den letzten Volkskammerwahlen der DDR statt. So gro\u00dfartig und \u00e4sthetisch \u00fcberzeugend diese achtst\u00fcndige Inszenierung wahrscheinlich war, so erz\u00e4hlt die Dokumentation doch von einem Scheitern. <\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tEinige von Heiner M\u00fcllers zentralen Ideen schienen sich damals in Luft aufzul\u00f6sen. Sein Schreiben hat immer darauf abgezielt, feste und eindeutige Bezugspunkte zu vermeiden, seinen Texten etwas frei Fluktuierendes zu erhalten, oder wie er gesagt hat, nicht Parabeln zu schaffen, deren Bedeutung und Aussage vom Autor kontrolliert werden, sondern Metaphern, die sich der eindeutigen Aufl\u00f6sung widersetzen, die \u201emehr wissen\u201c als ihr Autor. Pl\u00f6tzlich schien angesichts der politischen Ereignisse v\u00f6llig klar zu sein, wof\u00fcr <em>HAMLET<\/em> und was in der <em>HAMLETMASCHINE<\/em> steht, und die Dokumentation zeigt anschaulich, wie sehr diese Tatsache die Beteiligten deprimiert.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12 wrapper__offset-large--0\">\n\t\t\t\t\n<figure class=\"block-image-caption\">\n\t<div class=\"image-wrap block-image-caption__image-wrap\" data-align=\"center center\">\n\n\t\t\t<img\n\t\t\tsrc=\"http:\/\/tippingpoint.net\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/die-hamletmaschine_c_horn_0117.jpg\"\n\t\t\tclass=\"image  block-image-caption__image\"\n\t\t\talt=\"\"\n\t\t\/>\n\t\n\t<\/div>\t<figcaption>\n\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--small paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-image-caption__paragraph\">\n\tBranko Samarovski, Marcel Heuperman, Max Gindorff, Marta Kizyma, Annam\u00e1r\u00eda L\u00e1ng in der HAMLETMASCHINE von Heiner M\u00fcller. Das St\u00fcck feierte am 17. J\u00e4nner 2020 im Kasino am Schwarzenberplatz Premiere. Foto: \u00a9 Matthias Horn \/ Burgtheater<br><br>Branko Samarovski, Marcel Heuperman, Max Gindorff, Marta Kizyma, Annam\u00e1r\u00eda L\u00e1ng<\/p>\t<\/figcaption>\n<\/figure>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tWas den direkten Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen angeht, sind andere Medien dem Theater heute weit \u00fcberlegen. Das Theater ist ein altes Medium, vergleichsweise langsam und in seiner Reichweite beschr\u00e4nkt. Es sollte daher auch nicht versuchen, die neuen Medien nachzuahmen, das wird nicht gelingen. Gleichzeitig bin ich auch skeptisch gegen\u00fcber den Beschw\u00f6rungen des \u201erealen\u201c Moments geteilter Gegenwart zwischen B\u00fchne und Zuschauerraum. Es gibt diesen essentiellen, unvermittelten Augenblick im Theater nicht. Alles ist vermittelt, Teil des Mediums, unser Blick wie unsere gesamten Wahrnehmungen. Alles Bilder von Bildern. Ich stehe in dieser Frage auf beiden Seiten der Front, um die Formulierung noch einmal zu bem\u00fchen.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--biggest paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-quote__paragraph\">\n\t\u201eFr\u00fcher habe ich mich als einen eindeutigen Vertreter eingreifender Kunst verstanden. Ich habe damit experimentiert, Kunst als ein Instrument direkter politischer Aktion zu nutzen. Aber, um es kurz zu sagen: es ist kein sehr effektives Instrument.\u201c<\/p><p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--small paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-quote__author\">\n\t\u2014 \u00a0Oliver Frlji\u0107<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tFr\u00fcher habe ich mich als einen eindeutigen Vertreter eingreifender Kunst verstanden. Ich habe damit experimentiert, Kunst als ein Instrument direkter politischer Aktion zu nutzen. Aber, um es kurz zu sagen: es ist kein sehr effektives Instrument. Die Forderungen der russischen Avantgarde nach der \u00dcberwindung der Trennung von Kunst und Leben sind nicht nur nie verwirklicht worden, sondern haben im Dogma des Sozialistischen Realismus geendet und in vielen F\u00e4llen zur Inhaftierung von K\u00fcnstlern und in einigen zu ihrem Selbstmord gef\u00fchrt.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12 wrapper__offset-large--0\">\n\t\t\t\t\n<figure class=\"block-image-caption\">\n\t<div class=\"image-wrap block-image-caption__image-wrap\" data-align=\"center center\">\n\n\t\t\t<img\n\t\t\tsrc=\"http:\/\/tippingpoint.net\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/die-hamletmaschine_c_horn_1106.jpg\"\n\t\t\tclass=\"image  block-image-caption__image\"\n\t\t\talt=\"Foto: \u00a9 Matthias Horn \/ Burgtheater\"\n\t\t\/>\n\t\n\t<\/div>\t<figcaption>\n\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--small paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-image-caption__paragraph\">\n\tDie Hamletmaschine von<br>Heiner M\u00fcller. Marcel Heuperman, Annam\u00e1r\u00eda L\u00e1ng, Max Gindorff, Marta Kizyma bei der Premiere am 17. J\u00e4nner 2020. Foto: \u00a9 Matthias Horn \/ Burgtheater<\/p>\t<\/figcaption>\n<\/figure>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tAuf beiden Seiten der Front zu stehen, muss aber nicht unbedingt bedeuten, auf immer unentschieden zu bleiben, es kann auch hei\u00dfen, die Spannung aufrechtzuerhalten, den Anspruch auf politische Ver\u00e4nderung nicht aufzugeben, ohne naiv an die Wirksamkeit von Kunst zu glauben. Wahrscheinlich sollte man die Frage am besten unbeantwortet lassen.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<em>Erstmals publiziert im Februar 2020 im <a href=\"https:\/\/www.burgtheater.at\/en\/node\/209\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Burgtheater Magazin #3<\/a> (2019\/20) und online auf <a href=\"https:\/\/www.burgtheater.at\/en\/node\/198\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">burgtheater.at<\/a>.<\/em><br><br><em>Dieser Text ist urheberrechtlich gesch\u00fctzt: \u00a9 Sebastian Huber \/ Oliver Frlji\u0107 \/ Burgtheater. Bei Interesse an Wiederver\u00f6ffentlichung bitten wir um Kontaktaufnahme mit der <a href=\"http:\/\/magazine.erstestiftung.org\/de\/erste-stiftung\/impressum\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Redaktion<\/a>.<br>Urheberrechtliche Angaben zu Bildern, Grafiken und Videos sind direkt bei den Abbildungen vermerkt. Titelbild: Annam\u00e1r\u00eda L\u00e1ng, Marcel Heuperman in der HAMLETMASCHINE von Heiner M\u00fcller. Die Premiere fand am 17. J\u00e4nner 2020 im Kasino am Schwarzenbergplatz statt. Foto: \u00a9 Matthias Horn \/ Burgtheater<\/em><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Monolog von Oliver Frlji\u0107 \u00fcber Theater und Freiheit<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2126,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[433,434,268],"tags":[381,264,267],"formats":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3687"}],"collection":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3687"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3687\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5747,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3687\/revisions\/5747"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2126"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3687"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3687"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3687"},{"taxonomy":"format","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/formats?post=3687"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}