{"id":3666,"date":"2019-11-19T00:00:00","date_gmt":"2019-11-19T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/erste-foundation.byinfinum.co\/der-westen-muss-von-der-ganzen-welt-lernen\/"},"modified":"2021-07-07T13:59:06","modified_gmt":"2021-07-07T13:59:06","slug":"der-westen-muss-von-der-ganzen-welt-lernen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/der-westen-muss-von-der-ganzen-welt-lernen\/","title":{"rendered":"&#8220;Der Westen muss von der ganzen Welt lernen&#8221;"},"content":{"rendered":"<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Afrikas Chance liegt darin, die Fehler des Westens zu vermeiden, und auf ein Wirtschaftsmodell zu setzen, das auch soziokulturelle Bed\u00fcrfnisse erf\u00fcllt. Davon ist der senegalesische \u00d6konom Felwine Sarr, der n\u00e4chste Woche zu einer Diskussionsveranstaltung nach Wien kommt, \u00fcberzeugt. Umgekehrt m\u00fcsse der Westen vom Rest der Welt lernen, etwa, was eine nicht-zerst\u00f6rerische Beziehung zur Natur betrifft.<\/strong><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tEiner breiteren \u00d6ffentlichkeit wurde Sarr vor allem durch sein 2016 (in deutscher \u00dcbersetzung 2019) erschienenes, programmatisch betiteltes Buch <em>Afrotopia<\/em> bekannt. Darin entwirft er ein Gedankenger\u00fcst f\u00fcr ein Afrika, das sich von der Allmacht der \u00d6konomie in allen Lebensbereichen befreit und die forcierte Verwestlichung durch die Kolonisierung des Kontinents abwirft.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tEs gelte, ein ganzheitliches \u00f6konomisches Modell zu w\u00e4hlen, das die Bed\u00fcrfnisse der Menschen und deren Beziehungen untereinander wieder st\u00e4rker ber\u00fccksichtigt. Denn in 35 Jahren, so Sarr, werde Afrika ein Viertel der Weltbev\u00f6lkerung stellen und den h\u00f6chsten Anteil an Einwohnern zwischen 15 und 45 Jahren aufweisen. &#8220;Dieses demografische Gewicht und diese Vitalit\u00e4t werden das gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche und kulturelle Gleichgewicht des Planeten verschieben&#8221;, hei\u00dft es in <em>Afrotopia<\/em>.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t&#8220;Ein besseres Verst\u00e4ndnis der Verhaltensgrundlagen der Akteure, das hei\u00dft ihrer Psychologie, ihrer Kultur und ihrer gesellschaftlichen Realit\u00e4ten, w\u00fcrde eine effizientere Wirtschaftspolitik erm\u00f6glichen&#8221;, so der \u00d6konom. Im Kern geht es dem Professor der Wirtschaftswissenschaften an der Gaston-Berger-Universit\u00e4t in Saint-Louis (Senegal) darum, von der \u00dcberbetonung \u00f6konomischer Messzahlen wie dem Bruttoinlandsprodukt oder dem Einkommen wegzukommen und sich st\u00e4rker an nicht-materiellen Werten zu orientieren. Schlie\u00dflich wirke sich die Kultur auf Wahrnehmungen, Einstellungen, Investitions- und Spargewohnheiten sowie auf individuelle und kollektive Entscheidungen aus. Damit, argumentiert Sarr, h\u00e4nge die wirtschaftliche Effizienz eines \u00f6konomischen Systems stark mit der Angepasstheit des Systems an seinen kulturellen Kontext zusammen.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tEntsprechend fordert der Experte im Interview mit Mario Wasserfaller von der APA, das \u00d6konomische aus dem Sozialen zu vertreiben und nicht alle Bereiche der Gesellschaft zu kommerzialisieren. Denn die vorherrschende Form der Wirtschaft sei nicht nat\u00fcrlich, sondern ein &#8220;sozio-historisches Produkt&#8221;. Sie k\u00f6nne daher &#8220;\u00fcberwunden und neu erfunden werden&#8221;:<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Der Titel Ihres Vortrags in Wien lautet: &#8220;Wie l\u00e4sst sich ein ganzheitliches Konzept f\u00fcr den Wohlstand vieler anstatt nur einiger weniger umsetzen?&#8221; Wie w\u00fcrden Sie Ihre Kernthese dazu in wenigen S\u00e4tzen umrei\u00dfen?<\/strong><br><br>Der Grundgedanke ist es, sich zu fragen, wie man zum urspr\u00fcnglichen Ziel der Wirtschaft zur\u00fcckkehren kann, die, entstanden aus der Moralphilosophie, nach einer Antwort auf die Frage suchte, wie man das Wohlergehen einer m\u00f6glichst gro\u00dfen Anzahl von Menschen sicherstellen k\u00f6nne. Die Wirtschaft, als Ordnung der Mittel, hatte einen ethischen Zweck. Es geht nun darum, diese Zweckbestimmung wieder zu finden.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t\n<div class=\"block-columns block-columns__gutter-large--10 block-columns__vertical-spacing-large--0\">\n\t\n\n<div class=\"block-column block-column__width-large--5 block-column__width-mobile--12\">\n\t\n<div class=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\">\n\n\t\n\t\t\t\n<div class=\"block-infobox\">\n\t<h2 class=\"heading heading__color--primary heading__size--small heading__align--left heading__font--secondary block-infobox__heading\">\n\tFelwine Sarr<\/h2>\n\t<div class=\"block-infobox__content\">\n\t\t\n<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-infobox__paragraph\">\n\tFelwine Sarr (47) ist ein senegalesischer Sozialwissenschafter, Schriftsteller und Musiker. Seit 2009 ist er Professor f\u00fcr \u00d6konomie an der Gaston-Berger-Universit\u00e4t in Saint-Louis (Senegal). Sein bekanntestes Werk ist <em><a href=\"https:\/\/www.matthes-seitz-berlin.de\/buch\/afrotopia.html\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Afrotopia<\/a><\/em>, in dem er sich f\u00fcr eine Neuerfindung Afrikas und einer radikalen Losl\u00f6sung von der postkolonialen Vergangenheit des Kontinents ausspricht. 2018 verfasste Sarr gemeinsam mit der franz\u00f6sischen Kunsthistorikerin B\u00e9n\u00e9dicte Savoy im Auftrag von Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron einen wissenschaftlichen Bericht \u00fcber die Restitution von Kolonialkunst.<br><br><em>Foto: \u00a9 Antoine Temp\u00e9<\/em><\/p>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"block-column block-column__width-large--7 block-column__width-mobile--12\">\n\t\n<div class=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\">\n\n\t\n\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>In Ihrem Buch <em>Afrotopia<\/em> kritisieren Sie die Hegemonie der \u00d6konomie \u00fcber alle Lebensbereiche. Wie k\u00f6nnte man diese &#8220;Alleinherrschaft&#8221; aufbrechen &#8211; zum Wohle aller?<\/strong><br><br>Zuallererst muss das \u00d6konomische aus dem Sozialen vertrieben werden. Vor allem soll ihm der richtige Platz zugewiesen werden. Es d\u00fcrfen nicht alle Bereiche der Gesellschaft kommerzialisiert werden. Wir brauchen gemeinsame, nicht privatisierte Ressourcen f\u00fcr die Nutzung und den Nutzen aller. Und zu guter Letzt d\u00fcrfen die Wertkategorien der Wirtschaft nicht auf alle Bereiche menschlicher Beziehungen angewendet werden.<br><br><strong>Sie besch\u00e4ftigen sich darin auch mit alternativen \u00f6konomischen Modellen, die st\u00e4rker auf kulturelle und psychologische Faktoren R\u00fccksicht nehmen &#8211; wie etwa die relationale \u00d6konomie. Wie k\u00f6nnte das in der Praxis funktionieren &#8211; und haben Sie daf\u00fcr ein Beispiel?<\/strong><br><br>Das Hauptprinzip der materiellen \u00d6konomie ist der Austausch. Der gr\u00fcndet zun\u00e4chst auf der Herstellung einer Beziehung. Und diese ist produktiv, wenn sie auf Vertrauen basiert. Ohne Vertrauen gibt es kein funktionierendes Finanzsystem. Das wichtigste Ger\u00fcst der materiellen \u00d6konomie ist die Beziehungs\u00f6konomie. Alle sogenannten informellen Volkswirtschaften in S\u00fcditalien, Benin und Mexiko im Senegal basieren zuallererst auf dieser Beziehungswirtschaft, die Beziehungen herstellt, auf denen der materielle Austausch beruht.<\/p>\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Damit solche Modelle funktionieren, m\u00fcssten viele ideologische und gesellschaftliche Grenzen \u00fcberwunden werden. Halten Sie das in der heutigen Zeit f\u00fcr realistisch?<\/strong><br><br>Dies ist ein Prozess und eine Arbeit, die man zuerst im erkenntnistheoretischen Raum angehen muss. Um darauf hinzuweisen und zu zeigen, dass diese Form der Wirtschaft, die wir erleben, ein sozio-historisches Produkt ist. Sie ist nicht nat\u00fcrlich. Sie kann daher \u00fcberwunden und neu erfunden werden. Sie hat eine bestimmte Lebensdauer. Bei dieser Arbeit muss man sich auch durch das Imagin\u00e4re bewegen, in der Lage sein, sich eine lebendige integrierte Wirtschaft vorstellen zu k\u00f6nnen, die sich positiv auf die Umwelt und die sozialen Beziehungen auswirkt.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Sie sprechen sich immer wieder gegen die kritiklose \u00dcbernahme westlichen Gedankenguts in Afrika aus. Was kann aus Ihrer Sicht der Westen (Europa) von Afrika lernen?<\/strong><br><br>Der Westen kann und muss nicht nur von Afrika, sondern von der ganzen Welt lernen: Kenntnisse, Fertigkeiten und Einstellungen, eine nicht-zerst\u00f6rerische Beziehung zur Natur, soziale F\u00e4higkeiten, die es erm\u00f6glichen, Unterschiede zu integrieren, die Gemeinschaft zu erweitern, Formen der Wiedergutmachung, etc. Die Archive der Welt sind reich an Wissensressourcen, und es w\u00e4re schade, diese zu nicht zu beachten &#8211; in Anbetracht dessen, dass jetzt das einzig g\u00fcltige Archiv jenes ist, das der Westen in den letzten f\u00fcnf Jahrhunderten hervorgebracht hat.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Viele Menschen fl\u00fcchten nach wie vor aus verschiedensten Gr\u00fcnden aus Afrika nach Europa. Welche Entwicklungen in Afrika machen Ihnen dennoch Hoffnung f\u00fcr eine bessere Zukunft?<\/strong><br><br>85 Prozent der Migrationsbewegungen Afrikas finden innerhalb des Kontinents statt. Die Afrikaner begeben sich aus den gleichen Gr\u00fcnden in Migration wie alle anderen, aber haupts\u00e4chlich innerhalb des afrikanischen Kontinents. F\u00fcr dieses Ph\u00e4nomen gibt es geopolitische, wirtschaftliche und klassisch-symbolische Erkl\u00e4rungen. Ich m\u00f6chte deswegen keine Panik verbreiten. Dar\u00fcber hinaus sollte allen das Recht auf Mobilit\u00e4t gew\u00e4hrt werden. Die Herausforderungen, denen sich der Kontinent gegen\u00fcbersieht, werden in einem internationalen Umfeld angegangen, das f\u00fcr ihn ung\u00fcnstig ist durch die im Bereich der Wirtschaft und Politik bestehenden Asymmetrien. Eine gr\u00f6\u00dfere globale Gerechtigkeit in diesen Bereichen w\u00e4re hilfreich. Er (der Kontinent) wird jedoch nicht nur diese Herausforderungen bew\u00e4ltigen, sondern auch als Versuchslabor f\u00fcr neue gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Formen fungieren, f\u00fcr ein Mehr an Menschlichkeit.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Seit dem Erscheinen von <em>Afrotopia<\/em> sind beinahe vier Jahre vergangen und die Welt hat sich seither in vielerlei Hinsicht transformiert. W\u00fcrden Sie heute die eine oder andere Ihrer Thesen erg\u00e4nzen oder aktualisieren?<\/strong><br><br>Es gibt nicht viel zu \u00e4ndern. Die Welt ist nicht besser geworden und die <em>Afrotopia<\/em>-Thesen scheinen mir noch aktuell.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<em>Erstmals publiziert am 18. November 2019 auf <a href=\"https:\/\/science.apa.at\/site\/politik_und_wirtschaft\/detail?key=SCI_20191118_SCI81835580251744620\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">APA Science<\/a>.<\/em><br><br><em>Dieser Text ist urheberrechtlich gesch\u00fctzt: \u00a9 APA Science \/ Mario Wasserfaller. Bei Interesse an Wiederver\u00f6ffentlichung bitten wir um Kontaktaufnahme mit der <a href=\"http:\/\/magazine.erstestiftung.org\/de\/erste-stiftung\/impressum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Redaktion<\/a>.<br>Urheberrechtliche Angaben zu Bildern, Grafiken und Videos sind direkt bei den Abbildungen vermerkt. Titelbild: Felwine Sarr. Foto: \u00a9 Sophie Garcia \/ hanslucas.com<\/em><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der \u00d6konom Felwine Sarr meint, die vorherrschende Form der Wirtschaft sei zu \u00fcberwinden und neu zu erfinden.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1961,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[433,436,245,435],"tags":[361,421,371,470,334,366,420],"formats":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3666"}],"collection":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3666"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3666\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5080,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3666\/revisions\/5080"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1961"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3666"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3666"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3666"},{"taxonomy":"format","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/formats?post=3666"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}