{"id":3659,"date":"2019-10-24T00:00:00","date_gmt":"2019-10-24T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/erste-foundation.byinfinum.co\/die-loewin-aus-bregu-i-lumit\/"},"modified":"2021-08-24T13:19:57","modified_gmt":"2021-08-24T13:19:57","slug":"die-loewin-aus-bregu-i-lumit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/die-loewin-aus-bregu-i-lumit\/","title":{"rendered":"Die L\u00f6win aus Bregu i Lumit"},"content":{"rendered":"<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Fabjola ist ein aufgewecktes M\u00e4dchen. In der Schule ist sie die Klassenbeste. Trotzdem wird die Zehnj\u00e4hrige wohl nie eine Einrichtung f\u00fcr h\u00f6here Bildung besuchen, denn sie wurde in eine Roma-Familie in Tiranas Armenviertel Bregu i Lumit hineingeboren.<\/strong><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tAufgestellte Ohren, vier gro\u00dfe Pfoten und ein ockerfarbenes Haarkleid \u2013 langsam nimmt die Zeichnung Form an. Behutsam malt eine Kinderhand die Konturen aus, w\u00e4hrend die anderen Sch\u00fcler gespannt \u00fcber die Schulter des M\u00e4dchens schauen. \u201eEr ist stark und gibt nie auf, das mag ich\u201d, erz\u00e4hlt Fabjola und malt die M\u00e4hne des L\u00f6wen fertig. In Gro\u00dfbuchstaben schreibt sie \u201eSIMBA\u201d \u00fcber die Raubkatze. Obwohl die Zehnj\u00e4hrige alle Tiere gerne mag, ist der L\u00f6we ihr Lieblingstier. Im Biologieunterricht hat sie schon viel dar\u00fcber geh\u00f6rt.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t\u201eSie ist ein kluges M\u00e4dchen und will jeden Tag etwas Neues lernen\u201d, sagt ihre Lehrerin, die seit 2008 im Kinderzentrum Eden unterrichtet. Hier werden Kinder und Jugendliche beim Lernen unterst\u00fctzt, bekommen warme Mahlzeiten und haben einen Platz zum Spielen. Die Einrichtung liegt am Stadtrand von Tirana, inmitten des Viertels Bregu i Lumit. Fabjola kommt bereits seit vier Jahren von Montag bis Freitag immer nachmittags ins Zentrum. Am Vormittag besucht sie die \u00f6ffentliche Schule. Das M\u00e4dchen k\u00f6nnte den Nachmittag auch zuhause verbringen, doch in der Gegend gibt es nicht viel, womit sich heranwachsende Kinder besch\u00e4ftigen k\u00f6nnten.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12 wrapper__offset-large--0\">\n\t\t\t\t\n<figure class=\"block-image-caption\">\n\t<div class=\"image-wrap block-image-caption__image-wrap\" data-align=\"center center\">\n\n\t\t\t<img\n\t\t\tsrc=\"http:\/\/tippingpoint.net\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/dielwinausbreguilumit-1.jpg\"\n\t\t\tclass=\"image  block-image-caption__image\"\n\t\t\talt=\"\u00a9 Alina Neumann, Roman Wagner\"\n\t\t\/>\n\t\n\t<\/div>\t<figcaption>\n\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--small paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-image-caption__paragraph\">\n\tBiologie und Kunst sind Fabjolas Lieblingsf\u00e4cher. Foto: \u00a9 Alina Neumann, Roman Wagner<\/p>\t<\/figcaption>\n<\/figure>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tGenau wie der Gro\u00dfteil der Menschen in Bregu i Lumit stammt auch die Zehnj\u00e4hrige aus einer Roma-Familie. Sie ist eine von ungef\u00e4hr 115.000 Menschen dieser Bev\u00f6lkerungsgruppe, die heute in Albanien leben. Diese Zahl basiert allerdings lediglich auf Sch\u00e4tzungen, da sich nur wenige von ihnen bei Volksz\u00e4hlungen als Roma deklarieren. Zudem ist unklar, ob die ebenfalls in Albanien lebenden Balkan-\u00c4gypter auch zur Ethnie geh\u00f6ren oder nicht. W\u00e4hrend diese sich selbst von den Roma unabh\u00e4ngig f\u00fchlen, ist die Politik gegenteiliger Meinung. Was die Volksgruppen jedoch verbindet, ist Diskriminierung durch und Missachtung vom Rest der Gesellschaft. Viele besitzen keine g\u00fcltigen Dokumente und siedeln sich deshalb in informellen Gebieten wie Bregu i Lumit an. Auf der Landkarte existieren solche Viertel nicht, auch Stra\u00dfennamen gibt es keine.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Vergessener Ort am Rande der Stadt<\/strong><br><br>Bregu i Lumit, \u00fcbersetzt \u201eFlussufer\u201d, ist weniger ein Viertel als ein weitl\u00e4ufiges, diffuses Gebiet entlang des Flusses Lana. Nur eine halbe Autostunde von der Innenstadt Tiranas entfernt, f\u00fchlt man sich hier wie in einer anderen Welt. Kinder spielen zwischen Sperrm\u00fcll, Karren mit vorgespannten Eseln dienen als Fuhrwerk. Rund um das Gew\u00e4sser leben rund 60.000 Menschen, die meisten davon in \u00e4rmlichen Verh\u00e4ltnissen. Es fehlt an Arbeit, medizinischer Versorgung und vor allem an Perspektiven. Das Kinderzentrum Eden versucht, zur Verbesserung dieser Situation beizutragen und m\u00f6chte f\u00fcr die kleinsten Bewohner ein sicherer Zufluchtsort sein. Betrieben wird das Haus von der NGO SHKEJ. Im Jahr 2003 von einer Gruppe Studierender gegr\u00fcndet, setzt sich die Organisation seither vor allem f\u00fcr Stra\u00dfenkinder, Frauenrechte und Familien ein. SHKEJ versorgt die Menschen mit dem Allern\u00f6tigsten \u2013 etwa mit warmen Mahlzeiten, Medikamenten und Kleidung. Und auch, wenn einzelne Familien konkrete Hilfe brauchen, bietet die Organisation ihre Unterst\u00fctzung an.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDass die NGO dies jedoch nicht ohne finanzielle Hilfe von au\u00dfen schaffen kann, wird im Kinderzentrum Eden sichtbar. Die beiden Klassenr\u00e4ume sind nur mit dem Wichtigsten ausgestattet. Einige wenige B\u00fccher lehnen in abgenutzten Regalen, Spielzeug findet man kaum. Die Holztische sind alt und die Schrauben an den St\u00fchlen locker. Bunte Plakate und Zeichnungen verdecken Risse in den W\u00e4nden. Einzig und allein an Buntstiften und Papier mangelt es hier nicht. Das liegt wohl daran, dass Kunst und Musik zu den Lieblingsf\u00e4chern der meisten Kinder z\u00e4hlen. <\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--biggest paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-quote__paragraph\">\n\t&#8220;Hier im Viertel kommt es noch oft vor, dass Frauen sehr jung &#8211; etwa mit 16 Jahren &#8211; verheiratet werden.&#8221;<\/p><p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--small paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-quote__author\">\n\t\u2014  Greta Koxhajo Pjetri<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tNicht selten wird der asphaltierte Hof des Kinderzentrums deshalb zur Tanzfl\u00e4che umfunktioniert. Auch heute \u2013 am internationalen Tag des Kindes \u2013 ert\u00f6nen Musik und Gel\u00e4chter aus der Laube im Garten. Schlie\u00dft man die Augen, k\u00f6nnte man meinen, mitten in der Innenstadt von Tirana zu stehen, wo gerade Umz\u00fcge und Feierlichkeiten zu Ehren der J\u00fcngsten stattfinden. Hunderte von ihnen schreiten den Boulevard auf und ab, an St\u00e4nden tummeln sich Menschen, um S\u00fc\u00dfigkeiten und Spielsachen f\u00fcr ihre Kleinen zu kaufen. Doch davon bekommen die M\u00e4dchen und Jungen aus dem Kinderzentrum nichts mit. Sie feiern ihr eigenes kleines Fest.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12 wrapper__offset-large--0\">\n\t\t\t\t\n<figure class=\"block-image-caption\">\n\t<div class=\"image-wrap block-image-caption__image-wrap\" data-align=\"center center\">\n\n\t\t\t<img\n\t\t\tsrc=\"http:\/\/tippingpoint.net\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/dielwinausbreguilumit-5.jpg\"\n\t\t\tclass=\"image  block-image-caption__image\"\n\t\t\talt=\"\u00a9 Alina Neumann, Roman Wagner\"\n\t\t\/>\n\t\n\t<\/div>\t<figcaption>\n\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--small paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-image-caption__paragraph\">\n\tDie Kinder tanzen unter der Laube im Garten. Foto: \u00a9 Alina Neumann, Roman Wagner<\/p>\t<\/figcaption>\n<\/figure>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tEin Junge in abgewetzten Turnschuhen hat die Beine seines gleichaltrigen Freundes \u00fcber die Schultern genommen. Immer schneller wirbelt er ihn herum. Um die beiden hat sich ein Kreis aus Kindern gebildet \u2013 die einen kreischen vor Begeisterung, die anderen klatschen und feuern die Jungen an. Die Kinder genie\u00dfen es, einfach nur Kind zu sein. Auch Fabjola ist hier. Ihre Buntstifte hat sie kurz zur Seite gelegt. Gemeinsam mit einem Jungen tr\u00e4gt sie ein Gedicht vor, bevor sie sp\u00e4ter mit ihrer besten Freundin Adriana an der einen und der Lehrerin an der anderen Hand durch den Garten tanzt. Eine junge Frau dr\u00e4ngt sich durch die Menge. Sie geht die Stiege hinauf und betritt das B\u00fcro im Haus. In ihrer Hand h\u00e4lt sie einen Zettel \u2013 eine Arztrechnung. Das Geld ihrer Familie reicht nicht, um diese zu bezahlen. \u201eOft bitten uns die Eltern um Hilfe. Wenn m\u00f6glich, bezahlen wir f\u00fcr Medikamente, Arztbesuche oder Brillengl\u00e4ser\u201d, erz\u00e4hlt Elvis Mancellari, einer der drei Sozialarbeiter des Kinderzentrums, sp\u00e4ter. Damit ist das Zentrum die einzige Einrichtung im Viertel, die nicht nur die Kleinen t\u00e4glich beim Lernen unterst\u00fctzt, sondern auch deren Familien durch finanzielle Hilfe.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t\n<div class=\"block-columns block-columns__gutter-large--10 block-columns__vertical-spacing-large--0\">\n\t\n\n<div class=\"block-column block-column__width-large--5 block-column__width-mobile--12\">\n\t\n<div class=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\">\n\n\t\n\t\t\t\n<div class=\"block-infobox\">\n\t<h2 class=\"heading heading__color--primary heading__size--small heading__align--left heading__font--secondary block-infobox__heading\">\n\tPostcards from Albania<\/h2>\n\t<div class=\"block-infobox__content\">\n\t\t\n<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-infobox__paragraph\">\n\t<a href=\"http:\/\/postcardsfromalbania.com\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Postcards from Albania<\/a> ist ein journalistisches Rechercheprojekt von Studierenden des Studiengangs Journalismus und PR der FH Joanneum in Graz. Im Fr\u00fchsommer 2018 berichtete das 19-k\u00f6pfige Redaktionsteam live von seiner zehnt\u00e4gigen Recherchreise durch den Westbalkan. <em>erstestiftung.org<\/em> teilt ausgew\u00e4hlte Artikel aus dem daraus entstandenen umfassenden Online- und Printmagazin und hat diese ins Englische \u00fcbersetzt.<\/p>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"block-column block-column__width-large--7 block-column__width-mobile--12\">\n\t\n<div class=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\">\n\n\t\n\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tVon politischer Seite kommt kaum Unterst\u00fctzung. \u201eDie Regierung konzentriert sich nur auf Betriebe im Zentrum von Tirana. Hier ist es dagegen sehr schwierig\u201d, sagt Mancellari, der seit zwei Jahren im Kinderzentrum Eden besch\u00e4ftigt ist. Erion Veliaj, der amtierende B\u00fcrgermeister von Tirana, sei einmal zu Besuch gewesen. Sp\u00e4ter h\u00e4tte man Fotos von Veliaj mit den Kindern in den Zeitungen gesehen, Subventionen gab es allerdings nie. Deshalb finanziert sich die gesamte Einrichtung ausschlie\u00dflich aus Spenden, die unter anderem von der Caritas St. P\u00f6lten kommen. Vor allem im Winter gelangt das Zentrum oft an die Grenzen seiner Kapazit\u00e4ten. Mehr als 70 Besucher haben im zweist\u00f6ckigen Haus mit zwei Klassenr\u00e4umen nicht Platz \u2013 nur ein Bruchteil aller Kinder aus Bregu i Lumit.<\/p>\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tBis zu ihrem 18. Geburtstag k\u00f6nnen die Kinder das Kinderzentrum Eden besuchen. Wie ihr Leben danach weitergeht, ist oft ungewiss. Neun von zehn Albanern schlie\u00dfen die Mittelschule ab, im Gegensatz dazu erlangt nur jedes zweite Roma-Kind nach der Volksschule weitere Bildung. \u201eIch will einmal Fu\u00dfballer sein\u201c, ruft Ramis durch die Klasse, als er gefragt wird, was er sp\u00e4ter gerne werden m\u00f6chte. Feuerwehrmann, Pilot, B\u00e4cker und Lehrer steht bei den anderen Buben ganz oben auf der Liste. Von den M\u00e4dchen hat kein einziges geantwortet. Auch Fabjola schweigt. \u201eHier im Viertel kommt es noch oft vor, dass Frauen sehr jung \u2013 etwa mit 16 Jahren \u2013 verheiratet werden\u201d, sagt die Lehrerin, Greta Koxhajo Pjetri. F\u00fcr die meisten ist es selbstverst\u00e4ndlich, dass sie ihre Zeit nicht in einer h\u00f6heren Schule, sondern zuhause in der K\u00fcche verbringen werden. Doch auch f\u00fcr die Buben sieht die Realit\u00e4t oftmals anders als ihre Erwartungen aus.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Zwischen Asche und Aufbruch<\/strong><br><br>Schwarzer Rauch steigt auf. Ein Junge hat gerade ein Feuer am nahegelegenen Fluss angez\u00fcndet. Vermoderte Kleider, ausrangierte Haushaltsger\u00e4te und Plastikteile t\u00fcrmen sich am Ufer \u2013 M\u00fcll, so weit das Auge reicht. Mit Flip-Flops an den F\u00fc\u00dfen steigt der Bub in Tr\u00fcmmern und Asche umher. Gemeinsam mit seinem Vater stochert er in lodernden Autoteilen. Der bei\u00dfende Geruch von schmelzendem Kunststoff l\u00e4sst einem kaum Luft zum Atmen. Der Junge hat sich l\u00e4ngst daran gew\u00f6hnt, denn er verbringt jeden Tag hier am Fluss\u00adufer. Mit dem ausgebrannten Metall, das er aus alten Kabeln und Autoteilen gewinnt, verdient der etwa Zw\u00f6lfj\u00e4hrige ungef\u00e4hr 500 Lek, umgerechnet nicht einmal vier Euro, pro Tag. Gerade so viel, dass seine Familie \u00fcberleben kann.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12 wrapper__offset-large--0\">\n\t\t\t\t\n<figure class=\"block-image-caption\">\n\t<div class=\"image-wrap block-image-caption__image-wrap\" data-align=\"center center\">\n\n\t\t\t<img\n\t\t\tsrc=\"http:\/\/tippingpoint.net\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/dielwinausbreguilumit-8.jpg\"\n\t\t\tclass=\"image  block-image-caption__image\"\n\t\t\talt=\"\u00a9 Alina Neumann, Roman Wagner\"\n\t\t\/>\n\t\n\t<\/div>\t<figcaption>\n\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--small paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-image-caption__paragraph\">\n\tWenn er gro\u00df ist, m\u00f6chte Ramis gerne Fu\u00dfballer werden. Foto: \u00a9 Alina Neumann, Roman Wagner<\/p>\t<\/figcaption>\n<\/figure>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tIn den meisten Roma-Familien sind die M\u00e4nner f\u00fcr das gesamte Familieneinkommen verantwortlich. Da ihnen eine gute Ausbildung fehlt, bleiben nur schlecht bezahlte Arbeiten \u00fcbrig. \u201eViele verdienen ihr Geld mit dem Sammeln von Mehrwegflaschen\u201d, erkl\u00e4rt Mancellari und zeigt dabei auf einen der riesigen S\u00e4cke voller Plastik, die vor den H\u00fctten vieler Familien lagern. Zusammen mit zwei Kollegen unterst\u00fctzt er rund vierzig Familien, die um das Kinderzentrum herum wohnen, bei der Arbeitssuche. Regelm\u00e4\u00dfig macht er sich auf den Weg zu den Familien und spricht mit ihnen \u00fcber ihre Sorgen \u2013 so wie heute. Mancellari klopft an eine der Holzt\u00fcren. Eine junge Frau, sie ist um die 25 Jahre alt, \u00f6ffnet diese. Sie begr\u00fc\u00dft den Sozialarbeiter und bittet ihn ins Haus. Auch im Inneren der Behausungen ist die Armut in allen Ecken sichtbar. Gro\u00dffamilien leben auf wenigen Quadratmetern. Ein einziges Zimmer dient der sechsk\u00f6pfigen Familie als K\u00fcche, Schlaf- und Wohnzimmer zugleich, eine Waschsch\u00fcssel vor der H\u00fctte als Bad. Durch das Dach dringt Wasser ins Haus, im Winter durch die W\u00e4nde die K\u00e4lte. Das einzige Foto an der Wand zeigt die junge Frau und ihren Mann \u2013 lachend bei ihrer Hochzeit. Auch heute tr\u00e4gt sie dieselben Ohrringe und ihre langen Haare hat sie locker hochgesteckt. Nur das L\u00e4cheln ist verhaltener geworden. Karies und faule Z\u00e4hne seien hier ein gro\u00dfes Problem, sagt Mancellari sp\u00e4ter.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12 wrapper__offset-large--0\">\n\t\t\t\t\n<figure class=\"block-image-caption\">\n\t<div class=\"image-wrap block-image-caption__image-wrap\" data-align=\"center center\">\n\n\t\t\t<img\n\t\t\tsrc=\"http:\/\/tippingpoint.net\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/dielwinausbreguilumit-6.jpg\"\n\t\t\tclass=\"image  block-image-caption__image\"\n\t\t\talt=\"\u00a9 Alina Neumann, Roman Wagner\"\n\t\t\/>\n\t\n\t<\/div>\t<figcaption>\n\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--small paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-image-caption__paragraph\">\n\tStatt in der Schule steht dieser Junge jeden Vormittag zwischen Ger\u00fcmpel und Asche. Foto: \u00a9 Alina Neumann, Roman Wagner<\/p>\t<\/figcaption>\n<\/figure>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tIn den letzten zehn Jahren \u2013 so lange besteht das Kinderzentrum Eden \u2013 hat sich nicht viel an den Umst\u00e4nden in Bregu i Lumit ver\u00e4ndert. Noch immer pr\u00e4gen Armut und schlechte Gesundheitsversorgung das Viertel. W\u00e4hrend die Menschen rund um den Skanderbeg-Platz mit Michael-Kors-Taschen spazieren gehen, fehlt es in Bregu i Lumit an Grunds\u00e4tzlichem \u2013 wie zum Beispiel an Zahnb\u00fcrsten. Dass die meisten \u00e4lteren Bewohner nicht lesen oder schreiben k\u00f6nnen, erschwert die Entwicklungs- oder Aufkl\u00e4rungsarbeit zus\u00e4tzlich. Anders als in westlichen L\u00e4ndern sind es hier die Kinder, die versuchen, ihren Eltern nachmittags das Lesen und Schreiben beizubringen.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDas Kinderzentrum Eden spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Doch Schulbildung und finanzielle Hilfe allein reichen nicht aus. Die negative Denkhaltung gegen\u00fcber Roma, die schon seit Jahrhunderten in den K\u00f6pfen der Menschen verankert ist, hat sich in Albanien nur wenig verbessert. Schon zu Zeiten der Jugoslawienkriege wurden Roma am Westbalkan diskriminiert. Nirgendwo auf der Welt leben sie als Mehrheit der Gesellschaft. Dennoch bilden sie die gr\u00f6\u00dfte ethnische Minderheit Europas. Die Marginalisierung dieser Bev\u00f6lkerungsgruppe ist bis heute in vielen L\u00e4ndern ein Problem. \u201eDie Einstellung der Menschen zu ver\u00e4ndern, ist sehr viel Arbeit. In ein paar Jahren ist das leider unm\u00f6glich\u201d, sagt Mancellari. Trotzdem ist das Zentrum ein Anfang, nur so bekommen Kindern wie Fabjola eine Chance auf eine bessere Zukunft.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--biggest paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-quote__paragraph\">\n\t&#8220;Viele verdienen ihr Geld mit dem Sammeln von Mehrwegflaschen.&#8221;<\/p><p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--small paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-quote__author\">\n\t\u2014  Elvis Mancellari<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tIhren L\u00f6wen hat das M\u00e4dchen mittlerweile fast fertig gezeichnet. W\u00e4hrend die anderen Kinder im Hof die letzten Papiergirlanden wegr\u00e4umen, legt Fabjola ihren orangen Filzstift aus der Hand und tauscht ihn gegen einen gr\u00fcnen. Die braunen Locken h\u00e4ngen ihr ins Gesicht, w\u00e4hrend sie mit langen Strichen den Hintergrund des Blattes gr\u00fcn einf\u00e4rbt. \u201eDer L\u00f6we ist nicht nur stark, sondern auch in Freiheit. Er kann tun, was immer er will\u201d, sagt die Zehnj\u00e4hrige. Man m\u00f6chte meinen, dass sich in dem Tier ihre eigenen Tr\u00e4ume verstecken. Das M\u00e4dchen teilt Eigenschaften wie Klugheit, Entschlossenheit und innere St\u00e4rke mit ihrem Lieblingstier. Ob sie allerdings auch einmal so frei wie ein L\u00f6we sein kann, ist ungewiss. Selbstbestimmung und Unabh\u00e4ngigkeit gehen meist mit einem h\u00f6heren Bildungsstand einher. Bis heute hat noch kein einziges Kind aus dem Zentrum eine Universit\u00e4t besucht. Fabjola w\u00e4re die Erste.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<em>Erstmals publiziert im November 2018 in der Printversion von <a href=\"http:\/\/postcardsfromalbania.com\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Postcards from Albania<\/a><\/em><br><br><em>Dieser Text ist urheberrechtlich gesch\u00fctzt: \u00a9 Katrin Bla\u00df, Laura Reibenschuh \/ FH Joanneum. Bei Interesse an Wiederver\u00f6ffentlichung bitten wir um Kontaktaufnahme mit der <a href=\"http:\/\/magazine.erstestiftung.org\/de\/erste-stiftung\/impressum\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Redaktion<\/a>.<\/em><br><em>Urheberrechtliche Angaben zu Bildern, Grafiken und Videos sind direkt bei den Abbildungen vermerkt. Titelbild: Fabjolas Raubkatze namens &#8220;Simba&#8221;. Foto: \u00a9 Alina Neumann, Roman Wagner<\/em><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr die Kinder in Tiranas Armenvierteln gibt es nur minimale Chancen der vererbten Armut zu entkommen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1932,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[433,299,436],"tags":[355,327,340,276,371],"formats":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3659"}],"collection":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3659"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3659\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5753,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3659\/revisions\/5753"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1932"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3659"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3659"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3659"},{"taxonomy":"format","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/formats?post=3659"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}