{"id":3640,"date":"2019-08-21T00:00:00","date_gmt":"2019-08-21T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/erste-foundation.byinfinum.co\/die-eu-braucht-einen-non-profit-binnenmarkt\/"},"modified":"2022-04-01T17:04:42","modified_gmt":"2022-04-01T17:04:42","slug":"die-eu-braucht-einen-non-profit-binnenmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/die-eu-braucht-einen-non-profit-binnenmarkt\/","title":{"rendered":"Die EU braucht einen Non-Profit-Binnenmarkt!"},"content":{"rendered":"
\n\tBegleiten Sie uns auf unserer Zugreise mit Verena Ringler, Direktorin von European Commons<\/a> und Kuratorin der Tipping Point Talks 2019<\/a>, die versucht den Boden f\u00fcr die n\u00e4chste EU vorzubereiten. Sie schl\u00e4gt vor Dinge anders zu tun um andere Dinge zu tun. In der zweiten Episode erkl\u00e4rt sie, warum es an der Zeit ist einen EU-Binnenmarkt f\u00fcr den Non-Profit-Sektor einzurichten.<\/strong><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\t“In den vergangenen Monaten traf ich europ\u00e4ische Entscheidungstr\u00e4ger und Diplomaten. Sie sprachen \u00fcber die Probleme in Polen, zeigten sich besorgt \u00fcber den Brexit und wiesen auf Politiker hin, welche die Bev\u00f6lkerung entzweien. Und sie fragen: Wo sind die NGOs? Wo ist Europas Non-Profit-Sektor, wenn man ihn braucht? Was und wo ist Non-Profit-Europa? Nun, an einem x-beliebigen Tag setzt Europas Privatsektor Millionen von Euro um, die Staatsquote in der EU liegt bei 45 %. Der Non-Profit-Sektor ist im Vergleich dazu klein wie ein Brotkr\u00fcmel und selbst dieses Mini-Feld ist zersplittert und nicht professionalisiert.”<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tWarum NGOs weltweit unter Druck geraten.<\/p>\t\t\t<\/a>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\t \n\t“Der EU-Binnenmarkt, wie wir ihn kennen, ist ausschlie\u00dflich f\u00fcr den Markt mit Profiten konstruiert. Es herrscht also eine riesengro\u00dfe Asymmetrie der Spielfelder! Es gibt noch immer kein zufriedenstellendes europ\u00e4isches Vereinsstatut, kein einheitliches Stiftungsstatut, keine europ\u00e4ische Gesellschaftsform f\u00fcr gemeinn\u00fctzige Start-ups oder soziale Innovatoren. Es gibt noch keine europ\u00e4ische gemeinn\u00fctzige Gesellschaftsform mit beschr\u00e4nkter Haftung. Das bedeutet: Egal ob ich reich an Ressourcen bin, also eine potenzielle Stifterin, oder ob ich reich an Ideen bin, also eine Aktivistin und potenzielle F\u00f6rdernehmerin: f\u00fcr beide von uns ist grenz\u00fcberschreitendes Handeln in der EU kompliziert. F\u00fcr uns beide stellt sich Europa eher so dar wie im Jahre 1987, nicht wie im Jahre 2019. Warum ist das so? Denn: Wir m\u00fcssen Steuerberater engagieren, b\u00fcrokratische H\u00fcrden nehmen, Anw\u00e4lte konsultieren und erstmal herausfinden, ob und wie wir eine K\u00f6rperschaft im benachbarten EU-Land gr\u00fcnden k\u00f6nnen. Es gilt, die Asymmetrie der Spielfelder in der EU zu \u00fcberwinden. Es gilt, die Kraft und die Potenziale von Non-Profit-Europa zu entfalten. Es ist Zeit f\u00fcr den Non-Profit-Binnenmarkt in der EU.”<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n
\n\t\n\t\tVom Umgang mit unliebsamen Stimmen\t<\/h2>\n<\/a>\t\t\t\n\t\t\t\t
\n<\/div>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n