{"id":3607,"date":"2019-05-29T00:00:00","date_gmt":"2019-05-29T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/erste-foundation.byinfinum.co\/fuer-eine-handvoll-lek\/"},"modified":"2021-08-23T08:49:37","modified_gmt":"2021-08-23T08:49:37","slug":"fuer-eine-handvoll-lek","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/fuer-eine-handvoll-lek\/","title":{"rendered":"F\u00fcr eine Handvoll Lek"},"content":{"rendered":"
\n\tAlbaniens Medienszene ist mehrheitlich im Besitz einiger weniger Oligarchen, die bestimmen, was in der \u00d6ffentlichkeit zum Thema wird. Journalisten, die gegen den Strom schwimmen wollen, brauchen da viel R\u00fcckgrat.<\/strong><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tBunte Schaufenster, leuchtende Reklamen und das warme Licht von Stra\u00dfenlaternen verdr\u00e4ngen die Dunkelheit des fr\u00fchen Abends. Vier junge M\u00e4nner stehen einem f\u00fcnften gegen\u00fcber, sie diskutieren miteinander. Pl\u00f6tzlich kommt Bewegung in die Runde. Einer von ihnen geht zu Boden, die anderen treten auf den Liegenden ein. Immer wieder. Blendi Salaj erz\u00e4hlt diese Geschichte bei einem Kaffee auf der Terrasse des Rogner Hotel Tirana nicht zum ersten Mal, auch in seiner Radiosendung war sie Thema. Als er \u00fcber den kaltbl\u00fctigen Mord berichtete, habe es ihm die Stimme verschlagen, sagt er. Zu nahe sei es ihm als Familienvater gegangen, nachdem er die Eltern des Opfers wenige Tage zuvor in einem Fernsehinterview \u00fcber ihr get\u00f6tetes Kind reden geh\u00f6rt hatte. <\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tDer 22-J\u00e4hrige war von Gleichaltrigen auf offener Stra\u00dfe umgebracht worden. Mitten im Stadtzentrum von Tirana. Durch mehrere Stiche mit einem 18 Zentimeter langen Messer und Tritte gegen den Kopf. Die Gewalttat ereignete sich im August 2017. In den albanischen Medien war jedoch erst Monate sp\u00e4ter davon zu h\u00f6ren, zu sehen und zu lesen. Schlagzeilen machte n\u00e4mlich nicht der Mord an sich, sondern die Begleitumst\u00e4nde und die Folgen f\u00fcr die T\u00e4ter. Der Grund f\u00fcr die Auseinandersetzung sei ein schlichtes Smartphone-Ladekabel gewesen, erz\u00e4hlt Salaj. Das habe sich w\u00e4hrend des Gerichtsverfahrens herausgestellt, bei dem einer der Jugendlichen wegen Mordes verurteilt wurde. <\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tDer Fall wurde erneut Thema, als Reporter des privaten Fernsehsenders Top Channel aufdeckten, warum drei der vier T\u00e4ter ohne Haftstrafe davonkommen konnten. Die Journalisten hatten herausgefunden, dass deren Eltern Bestechungsgelder an den zust\u00e4ndigen Staatsanwalt bezahlt hatten. So wurde aus Mord die Vertuschung einer Straftat. In seiner Morning Show, die wochentags auf dem Privatsender Radio Club FM ausgestrahlt wird, greife er regelm\u00e4\u00dfig ernste Themen wie dieses auf, sagt Salaj, der in den USA studierte und arbeitete, bevor er vor einigen Jahren zur\u00fcckkam, um hier Radio zu machen. Auch, wenn er eigentlich eine Unterhaltungssendung moderiert, sei es seine journalistische Aufgabe, wichtige Inhalte zu vermitteln, sagt er. Zeit f\u00fcr Quiz und lustige Witze bleibe trotzdem noch genug.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tGibt es freie Medien am Westbalkan?<\/strong> \n\tAuf den Mordfall folgte in Albanien eine anhaltende, medial gef\u00fchrte Diskussion \u00fcber den Zustand des Justizsystems. Genau das, n\u00e4mlich Missst\u00e4nde aufzudecken und Ver\u00e4nderungen hin zum Positiven anzusto\u00dfen, seien die Aufgaben der vierten Gewalt im Staat, sagt Salaj. Die Geschichte des get\u00f6teten Jugendlichen ist f\u00fcr den 37-J\u00e4hrigen ein gutes Beispiel, weil sie ein komplexes Thema greifbar mache. Um diese vierte Gewalt in Albanien zu st\u00e4rken und weil die Journalistenausbildung hier viel zu theoretisch angelegt sei, bietet Salaj mit seiner Organisation Qendra Media Aktive unter anderem Praxis-Workshops f\u00fcr Nachwuchsjournalisten an. \n\tDie meisten Zeitungen erscheinen hingegen nur in geringen Auflagen und spielen insbesondere im l\u00e4ndlichen Raum kaum ein Rolle. Trotzdem verf\u00fcgen auch hier die vier f\u00fchrenden Eigent\u00fcmer \u00fcber mehr als 40 Prozent der Leseranteile.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tChance<\/strong> \n\tBalkanInsight.com, das Flaggschiff des als NGO organisierten Medienunternehmens, wird laut eigenen Angaben in 200 L\u00e4ndern weltweit gelesen. In den unscheinbaren Redaktionsr\u00e4umen in Tirana, die beim Betreten mehr nach einer Privatwohnung aussehen, erz\u00e4hlt Likmeta, dass Qualit\u00e4tsmedien in Albanien gefragter seien denn je zuvor: \u201eDie meisten Menschen sind weniger beeinflussbar als noch vor einigen Jahren. Sie k\u00f6nnen ganz einfach selbst \u00fcberpr\u00fcfen, ob das, was sie lesen, h\u00f6ren oder sehen, wahr ist.\u201c Davon profitieren Plattformen wie BIRN, die ihren Fokus insbesondere auf investigative Recherchen legen und mithilfe von Social-Media-Plattformen wie Twitter und Facebook Aufmerksamkeit auf sich und ihre Webseiten ziehen. Die Qualit\u00e4t der Berichterstattung sei entscheidend, dabei komme es auf zwei Faktoren an: regionale Pr\u00e4senz und gut ausgebildete Reporter, sagt Likmeta.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tRund 80 Prozent der befragten Journalisten in Albanien gaben in einer Umfrage f\u00fcr den Media Ownership Monitor 2018<\/em> an, sich selbst zu zensieren, um sich vor einer K\u00fcndigung zu sch\u00fctzen. Lieber steckt man die paar Lek Gehalt ein und schreibt, was die Blattlinie vorgibt. Neben dem Kontakt mit Lesern, H\u00f6rern und Sehern sollen nun ein spezieller Online-Kodex sowie \u00fcber s\u00e4mtliche Medien hinweg g\u00fcltige Ethik-Richtlinien diesem Umstand entgegenwirken. Diese wurden erst k\u00fcrzlich vom Albanian Media Institute erarbeitet. Im Hinblick auf einen Beitritt Albaniens zur Europ\u00e4ischen Union gilt es laut dem Progress Report 2018<\/em> der EU-Kommission zudem bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr die Arbeit von Journalisten nachzubessern \u2013 juristische Mittel sollen ein \u00f6konomisches Umfeld schaffen, das eine unabh\u00e4ngige Berichterstattung gew\u00e4hrleistet.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tEine solche ist f\u00fcr das Aufdecken von Korruptionsf\u00e4llen wie jenem, der auf den Mord des 22-J\u00e4hrigen folgte, absolut notwendig \u2013 darin sind sich der Moderator Blendi Salaj, der Medienexperte Remzi Lani und der Reporter Besar Likmeta einig. Genauso, wie in der Ansicht, dass, was die allgemeine Entwicklung der vierten Gewalt angeht, sich derzeit durchaus auch hellere Graut\u00f6ne abzeichnen.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tErstmals publiziert im November 2018 in der Printversion von Postcards from Albania<\/a><\/em> \u00dcber die Grauzone in Albanien’s Medienlandschaft<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1714,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[433,299],"tags":[355,380,318,388],"formats":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3607"}],"collection":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3607"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3607\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5485,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3607\/revisions\/5485"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1714"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3607"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3607"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3607"},{"taxonomy":"format","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/formats?post=3607"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}\n\t3 Fragen an Remzi Lani<\/h2>\n\t
Man k\u00f6nnte es so sagen: Wie in vielen anderen Regionen weltweit ist die Medienszene am Westbalkan frei, aber nicht unabh\u00e4ngig. Das bedeutet, dass etwa in Albanien viele Verlage, Radio- und Fernsehsender eher wirtschaftlichen oder politischen Zwecken dienen als dem \u00f6ffentlichen Interesse. Hinzu kommen jene Herausforderungen, die Medien derzeit \u00fcberall sonst genauso besch\u00e4ftigen. Die dunkle Seite des Internets zum Beispiel: Hate Speech greift auch hier die Glaubw\u00fcrdigkeit journalistischer Arbeit an. Au\u00dferdem scheint die Wahrheit immer unwichtiger zu werden, sie ertrinkt in einem Meer aus Desinformation.
Fake News ist das bestimmende Thema?<\/strong>
Heute kann jeder alles als Fake News bezeichnen. Es gibt kein ultimatives Instrument, um die Wahrheit freizulegen. Dieser Umstand spielt vor allem jenen in die H\u00e4nde, die \u00fcber Meinungsmacht verf\u00fcgen, insbesondere den Regierungen. Die Wahrheit ist: Medien verlieren ihre Macht \u2013 und scheinen ihren Bedeutungsverlust nur allzu bereitwillig hinzunehmen. Es hei\u00dft, mit dem Aufstieg der Sozialen Medien sei jeder zu einem Journalisten geworden. Das stimmt so aber nicht, Journalismus ist eine Profession. Und diese gilt es zu verteidigen. Den Menschen muss klar werden, welche Rolle unabh\u00e4ngige, professionelle Berichterstattung in einer Demokratie spielt.
Bedroht das Internet den Journalismus?<\/strong>
Wir alle feiern die M\u00f6glichkeiten, die uns das Internet bietet. Sein Entstehen hat Freiheit mit sich gebracht, aber genauso die Illusion von Freiheit. Was das bedeutet? In Albanien verschaffen viele junge Menschen ihrer Meinung in Sozialen Medien wie beispielsweise Twitter Geh\u00f6r. Finden allerdings Wahlen statt, gehen sie nicht zu den Urnen. Will man, dass Menschen Tweets verfassen oder, dass sie w\u00e4hlen? Das Thema Meinungs\u00e4u\u00dferungsfreiheit ist in Albanien ausgeufert, dabei ist auch hier weniger manchmal mehr: Wir brauchen keine 20 Tageszeitungen, wir brauchen f\u00fcnf gute. Wir brauchen keine 700 Nachrichtenportale, sondern einige wenige Qualit\u00e4tsmedien, die die Demokratie st\u00e4rken.
Foto: \u00a9 Michael Sommer<\/em><\/p>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n\n\n
Grauzone<\/strong>
Als komplex beschreibt auch Remzi Lani die Mediensituation in dem kleinen Land am Westbalkan. Albanien sei in dieser Hinsicht aber nicht anders als die restlichen Staaten S\u00fcdosteuropas, sagt der Direktor des Albanian Media Institute. Er selbst kann auf eine lange Karriere als Journalist verweisen, etwa als Reporter bei der spanischen Tageszeitung El Mundo. Das 1995 gegr\u00fcndete Albanian Media Institute arbeitet an Studien und Projekten, um die Entwicklung der albanischen Medienlandschaft voranzutreiben und dient als Ausbildungszentrum f\u00fcr Journalisten. Sein Leiter bezeichnet die Mediensituation am Westbalkan als Grauzone.
\u201eUnd genau das ist das Problem\u201d, sagt Lani. Mit einer Schwarz-Wei\u00df-Situation umzugehen, sei in den meisten F\u00e4llen einfacher. Was er damit meint, erkl\u00e4rt der Experte im schlichten Konferenzraum seines Instituts in Tirana. Als Beispiel w\u00e4hlt er das Thema Zensur. Schwarz bedeute, dass diese von der Regierung ausgehe und Wei\u00df, dass es keine g\u00e4be. In der Realit\u00e4t zensieren sich viele Journalisten in Albanien jedoch selbst. So entsteht jene komplizierte Grauzone, von der Lani spricht.
Halten Medienkonzerne ihre Redaktionen in finanzieller Abh\u00e4ngigkeit, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Journalisten die Hand, die sie f\u00fcttert, manchmal auch bei\u00dfen, eher gering. Das schr\u00e4nkt die Meinungs\u00e4u\u00dferungsfreiheit ein. So liegt Albanien aktuell auf Platz 75 von 180 in der von Reporter ohne Grenzen herausgegeben Rangliste der Pressefreiheit<\/a>. Als besonders problematisch sehen sowohl die NGO als auch die Europ\u00e4ische Kommission die ausgepr\u00e4gte Medienkonzentration in dem Land. Das zeigt auch der von Reporter ohne Grenzen gemeinsam mit dem Balkan Investigative Reporting Network (BIRN) im M\u00e4rz 2018 ver\u00f6ffentlichte Media Ownership Monitor<\/a><\/em> f\u00fcr Albanien.
Einige wenige Eigent\u00fcmerfamilien verf\u00fcgen demnach durch ihre Verlage, Radio- und Fernsehsender \u00fcber mehr als die H\u00e4lfte der Publikumsanteile \u2013 und teilen damit rund 90 Prozent der Ums\u00e4tze unter sich auf. Dennoch: Auch hier gibt es kein eindeutiges Schwarz oder Wei\u00df. So ist etwa Top Channel, der Kanal, der den Justizskandal aufdeckte, Teil des Medienimperiums von Vjollca Hoxha. Ihr Mann, der Gr\u00fcnder des Imperiums, hatte zun\u00e4chst Geld mit dem Import von Kaffee gemacht, vor zehn Jahren raste er mit seinem Ferrari 599 in den Tod.
Aus den von BIRN zusammengetragenen Daten geht au\u00dferdem hervor, dass alle f\u00fcnf Sende\u00adlizenzen f\u00fcr das kommerzielle digitale Fernsehen des Landes im Besitz von nur drei Familien sind. Besorgniserregend an diesem Umstand ist, dass auch in Albanien das Fernsehen als mit Abstand wichtigstes Medium gilt. Gefolgt vom Radio. Und auch dort entfallen etwa zwei Drittel der H\u00f6ranteile auf nur vier Eigent\u00fcmer \u2013 von denen zwei wiederum gleichzeitig zu den reichweitenst\u00e4rksten Fernseheigent\u00fcmern z\u00e4hlen.<\/p>\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n
Auch, wenn die Freiheit der Presse seit dem Jahr 1998 durch die Verfassung des Staates formal garantiert wird, nutzen Medienunternehmer ihren Einfluss und geben in Bezug auf die Berichterstattung eine klare politische Linie vor. \u201eDie beste Chance f\u00fcr unabh\u00e4ngigen Journalismus ist das Internet\u201d, sagt Besar Likmeta. Er ist der Leiter der BIRN-Redaktion in Tirana. Plattformen wie das Balkan Investigativ Reporting Network, f\u00fcr das der albanische Journalist arbeitet, haben in den letzten Jahren nicht nur an Ansehen, sondern auch an Reichweite gewonnen.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n\n\n<\/ol>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n
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