{"id":3606,"date":"2019-04-16T00:00:00","date_gmt":"2019-04-16T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/erste-foundation.byinfinum.co\/die-kettensaegengangs\/"},"modified":"2021-08-23T11:11:23","modified_gmt":"2021-08-23T11:11:23","slug":"die-kettensaegengangs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/die-kettensaegengangs\/","title":{"rendered":"Die Kettens\u00e4gengangs"},"content":{"rendered":"\n\n\t\n\t\t\t
\n\t\t\t
\n\t\t\t\t

\n\tEine BIRN-Recherche zeigt auf: Der grassierende illegale Holzeinschlag in Albaniens gr\u00f6\u00dftem Nationalpark zerst\u00f6rt von der UNESCO gesch\u00fctzte Urw\u00e4lder.<\/strong><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\t\n\t\t\t

\n\t\t\t
\n\t\t\t\t

\n\tDer Fahrer legte den ersten Gang ein, w\u00e4hrend der Lastwagen sowjetischer Bauart \u00fcber den in den Berghang gehauenen Weg rollte. Als der Wagen \u00fcber einen gro\u00dfen Stein holperte, geriet er gef\u00e4hrlich nahe an den Abgrund. Weiter unten erstreckte sich ein Meer aus Wolken bis zum Horizont. \u201eSo Allah es will, werden wir es schaffen\u201c, meinte der Fahrer. \u201eAber wenn Allah es so will, werden wir sterben.\u201c Sein Fatalismus war wenig ermutigend. Der Motor starb ab, ruckelte, sprang wieder an. Der Fahrer trat vorsichtig auf das Gaspedal, wich dem Abgrund aus und fuhr weiter die schlammigen Stra\u00dfe hinauf.

Es war ein ganz normaler Tag im Nationalpark Shebenik-Jabllanic\u00eb in Ostalbanien: Der Lkw war mit einer Fracht illegal geschlagenen Holzes unterwegs. Eine Recherche des Balkan Investigative Reporting Network (BIRN) zeigt auf, dass trotz eines kompletten Abholzungsverbots und der Aufnahme von Teilen des Parks in die Liste des UNESCO-Welterbes kriminelle Netzwerke seine Urw\u00e4lder pl\u00fcndern, um den heimischen Brennholzmarkt zu versorgen.

Hoch und breit wachsen die Buchen in den Urw\u00e4ldern des gr\u00f6\u00dften Nationalparks Albaniens, mehr als 2.000 Meter \u00fcber dem Meeresspiegel, und werden so zu einem begehrten Raubgut in einem Land, das in den vergangenen 50 Jahren den Gro\u00dfteil seines Waldbestandes verloren hat. Von Schmiergeldzahlungen und gef\u00e4lschten Bewilligungen bis hin zu mit Satellitenortungsger\u00e4ten ausgestatteten Lastwagenflotten: Die Recherche von BIRN deckt auf, wie weit die illegalen Holzf\u00e4ller gehen, um die gesch\u00fctzten Zonen auszubeuten. Die Recherche wirft auch ein Licht auf eine Kultur der Straflosigkeit in einem EU-Beitrittsland, das M\u00fche hat, die Erhaltung der Natur mit rechtsstaatlichen Prinzipien zu untermauern.

Auf dem Spiel steht die Gesundheit eines \u00d6kosystems, das als die Lunge Albaniens gilt. Die Bergw\u00e4lder tragen zur Stabilisierung des regionalen Klimas bei, regulieren den Niederschlag und unterst\u00fctzen die Luftzirkulation, meinen Umweltsch\u00fctzer. Im Grenzgebiet zu Mazedonien gelegen, ist der Park auch eine der letzten gro\u00dfen Wildnisse S\u00fcdosteuropas. Doch mittlerweile heulen hier die Grauw\u00f6lfe mit Motors\u00e4gen um die Wette. Neben den Buchenurw\u00e4ldern gef\u00e4hrdet die Abholzung seltene Pflanzen und Tiere, wie die Albanische Lilie, Braunb\u00e4r, Steinadler und eine gef\u00e4hrdete, auch \u201eTiger des Balkans\u201c genannte Luchsart.

\u201eDer Shebenik-Jabllanic\u00eb-Nationalpark ist einer der sch\u00f6nsten Parks auf dem Balkan, im s\u00fcd\u00f6stlichen Teil ist es jedoch zu enormen Sch\u00e4den gekommen\u201c, erz\u00e4hlte Ahmet Mehmeti, Leiter der Umweltschutzorganisation Ecological Club von Elbasan, der auch mit Umweltvergehen befasste Staatsanw\u00e4lte ber\u00e4t. \u201eDie Verantwortlichen des illegalen Handels mit Brennholz versto\u00dfen gegen das Gesetz und nutzen den Park, um Millionen in die eigene Tasche zu scheffeln.\u201c
<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\t\n\t\t\t

\n\t\t\t
\n\t\t\t\t
\n\n\t\t\t\n\t\n\t<\/div>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\t\n\t\t\t
\n\t\t\t
\n\t\t\t\t

\n\t\u201eUmweltmassaker\u201c<\/strong>

2016 verh\u00e4ngte Albanien ein zehnj\u00e4hriges Moratorium f\u00fcr jeglichen Holzeinschlag in seinen W\u00e4ldern und verbot die Exporte von Holz. Diesem Schritt gingen Jahrzehnte unkontrollierter Ausbeutung voraus, die die einst waldreichen H\u00e4nge des Landes kahl schlug und die Erosion beschleunigte. Bewilligungen f\u00fcr das F\u00e4llen von B\u00e4umen k\u00f6nnen in bestimmten Regionen nach wie vor erteilt werden, um den Brennholzbedarf der lokalen Bev\u00f6lkerung im Winter zu decken \u2014 Nationalparks sind davon jedoch ausdr\u00fccklich ausgenommen. F\u00fcr die Sch\u00e4digung von Schutzgebieten sieht das albanische Gesetz Freiheitsstrafen von bis zu acht Jahren vor.

Den aktuellsten Daten von Global Forest Watch<\/a> zufolge, einer US-amerikanischen Plattform zur \u00dcberwachung des weltweiten Waldbestandes, waren 17 Prozent der Gesamtfl\u00e4che Albaniens im Jahr 2010 mit Wald bedeckt. Zwischen 2001 und 2017 f\u00fchrte der Verlust der Waldfl\u00e4chen im Land laut Global Forest Watch zur Freisetzung von beinah drei Megatonnen Kohlendioxid. Ein gro\u00dfer Teil der noch vorhandenen W\u00e4lder liegt im Nationalpark Shebenik-Jabllanic\u00eb, der 70 Prozent der Artenvielfalt Albaniens beherbergt, so die albanische Umweltschutzorganisation Ecology Club. Der 340 Quadratkilometer gro\u00dfe Park ist Teil des Gr\u00fcnen Bandes Europa<\/a>, einem Verbund von f\u00fcr die Europ\u00e4ische Gemeinschaft \u00f6kologisch bedeutenden Zonen. Die alten Buchenw\u00e4lder rund um die entlegene Ortschaft Rrajca im s\u00fcd\u00f6stlichen Winkel des Parks stehen seit 2017 unter UNESCO-Schutz<\/a>.

Pelumb Gjini, der ehemalige B\u00fcrgermeister des Dorfes St\u00ebblev\u00eb im Norden des Shebenik-Jabllanic\u00eb-Parks, unterst\u00fctzte die Dorf\u00e4ltesten dabei, sich 2008 f\u00fcr die Schaffung des Nationalparks einzusetzen, nachdem Holzf\u00e4ller dem Gebiet jahrelang \u201eau\u00dferordentliche\u201c Sch\u00e4den zugef\u00fcgt hatten. \u201eParadoxerweise hat sich die Lage nicht verbessert und das Umweltmassaker geht weiter\u201c, erz\u00e4hlte er BIRN. \u201eDas mehrere Millionen US-Dollar schwere Gesch\u00e4ft verleitet dazu, den Ernst der Lage zu untersch\u00e4tzen und sich nicht um eine geregelte Bewirtschaftung zu k\u00fcmmern.\u201c Etwa 80 Prozent der lokalen Bev\u00f6lkerung seien w\u00e4hrend der langen Wintermonate auf Brennholz zum Heizen angewiesen, f\u00fcgte Gjini hinzu.
<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\t\n\t\t\t

\n\t\t\t
\n\t\t\t\t

\n\t\u201eDas mehrere Millionen US-Dollar schwere Gesch\u00e4ft verleitet dazu, den Ernst der Lage zu untersch\u00e4tzen.\u201c<\/p>

\n\t\u2014 Pelumb Gjini, ehemaliger B\u00fcrgermeister von St\u00ebblev\u00eb<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\t\n\t\t\t

\n\t\t\t
\n\t\t\t\t

\n\tDas Umweltministerium reagierte nicht auf Interviewanfragen oder schriftliche Fragen bez\u00fcglich des illegalen Holzeinschlags. Enver Shkurti, Direktor der f\u00fcr die Rechtsdurchsetzung im Park zust\u00e4ndigen Umweltaufsichtsbeh\u00f6rde des Qarks Elbasan, bestritt w\u00e4hrend eines Interviews in einem Caf\u00e9 in Librazhd, der dem Park n\u00e4chstgelegenen Stadt, dass es ein Problem g\u00e4be. \u201eEs stimmt nicht, dass im Park illegal Holz geschlagen wird\u201c, so Shkurti, der zwischen 2015 und Anfang 2018 Vizeb\u00fcrgermeister von Librazhd war. \u201eUnsere Beh\u00f6rde verf\u00fcgt \u00fcber keine Informationen bez\u00fcglich irgendwelcher illegalen Abholzungen im Park, obwohl das hier und da wohl vorkommt.\u201c

Die Untersuchung von BIRN zeigte ein ganz anderes Bild. In einer verdeckten Recherche begleitete BIRN die Holzf\u00e4ller einen Tag lang zu einem UNESCO-Schutzgebiet in der N\u00e4he von Rrajca und sah Schneisen abgeholzter Buchenurw\u00e4lder. Auf H\u00e4ngen hoch \u00fcber den Wolken lagen Stapel frisch geschlagenen Holzes bereit zum Abtransport. Der L\u00e4rm von Motors\u00e4gen durchbrach die stille Idylle. BIRNs Einblick in die Welt des illegalen Holzes begann an einem Sommermorgen in einem Stra\u00dfencaf\u00e9 in Hotolisht, einige Kilometer au\u00dferhalb der s\u00fcdwestlichen Grenze des Parks Shebenik-Jabllanic\u00eb.

F\u00fcnf Fahrer, die f\u00fcr \u201eHolzunternehmer\u201c arbeiteten, sa\u00dfen dort, rauchten und tranken Kaffee. Ihrem Akzent nach stammten sie aus unterschiedlichen Teilen Albaniens. Die Nummerntafeln auf ihren in der N\u00e4he geparkten Lastwagen verrieten, dass die Fahrzeuge in weit verstreuten Gemeinden zugelassen waren: Durr\u00ebs, Fier, Kor\u00e7\u00eb und Berat. Jeder Fahrer war f\u00fcr ein anderes \u201eUnternehmen\u201c t\u00e4tig. Ihr Job bestand darin, sich mit den Waldarbeitern in den Bergen von Shebenik-Jabllanic\u00eb abzusprechen und ihre Lastwagen mit Holz vollzuladen. Die Fahrer begannen dar\u00fcber zu diskutieren, wer wohl das beste Holz aus den h\u00f6chsten Lagen des Parks holen w\u00fcrde. Je besser das Holz, umso h\u00f6her die Provision.

Auf dem Tisch vor ihnen lagen Papiere, die wie Dienstpl\u00e4ne aussahen: Darauf waren die Urlaubstage und Schichtdienste der hiesigen Polizei verzeichnet, was bei der Planung von Routen und der Umgehung von Patrouillen n\u00fctzlich sein kann. Bald darauf betrat ein weiterer Mann das Caf\u00e9: der Dorf\u00e4lteste aus einem der dutzenden, in der N\u00e4he des Parks gelegenen Ortschaften. Die Gruppe begann dar\u00fcber zu debattieren, bei wem der Mann mitfahren w\u00fcrde. Schlie\u00dflich entschied dieser sich f\u00fcr einen Fahrer und alle stiegen in ihre Fahrzeuge und fuhren im Konvoi los. BIRN begleitete einen der anderen Fahrer, einen schroffen Mann Mitte 40. \u201eEr hat sich das Fahrzeug und das Unternehmen jenes Fahrers ausgesucht, der ihm das meiste Schmiergeld zahlt,\u201c meinte der Fahrer, w\u00e4hrend er den Motor aufheulen lie\u00df, und erkl\u00e4rte, dass man mit dem Dorf\u00e4ltesten an Bord weniger Probleme mit den Beh\u00f6rden oder Anrainern habe. Dieser w\u00fcrde auch die Stellen zuweisen, an denen gef\u00e4llt werden soll, meinte er. Die Fahrer wissen dank farblich gekennzeichneter Steine oder Zweige an den Gabelungen der Forstwege, welche Routen sie im Park nehmen m\u00fcssen. Jedes Unternehmen hat seine eigene Farbe. Je h\u00f6her das Schmiergeld, desto ergiebiger die Stelle, an der geschlagen werden darf.
<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\t\n\t\t\t

\n\t\t\t
\n\t\t\t\t

\n\tWaffen und Motors\u00e4gen<\/strong>

W\u00e4hrend der Fahrt in den Park nahm der Fahrer Anrufe von seinen Chefs entgegen und jonglierte dabei mit drei Mobiltelefonen, jedes mit eigenem Zusatzakku. Er erz\u00e4hlte, dass sein Fahrzeug mit einem Satellitenortungsger\u00e4t ausgestattet sei, damit seine Arbeitgeber seine Route nachverfolgen k\u00f6nnen. An einer bestimmten Kreuzung trennten sich die Lkws. Der Fahrer ersp\u00e4hte die Farbe seiner Firma auf einem Baumstamm und rollte einen steilen Weg hinauf, der immer schlammiger und felsiger wurde. W\u00e4hrend der n\u00e4chsten 45 Minuten ging es zehn Meter vorw\u00e4rts und f\u00fcnf Meter r\u00fcckw\u00e4rts. Einmal musste er aussteigen und St\u00f6cke und Steine unter ein Rad legen, um durch den Schlamm zu kommen.

Von Zeit zu Zeit tauchten M\u00e4nner mit dunklen Sonnenbrillen aus dem Wald auf, um sicherzustellen, dass der Wagen auf dem richtigen Weg blieb. Ein im Schlamm parkender Bulldozer schien diesen freiger\u00e4umt zu haben. Ein kr\u00e4ftiger junger Mann hielt den Fahrer an und \u00fcbergab ihm zwei oder drei Dokumente, bei denen es sich, wie der Fahrer erkl\u00e4rte, um Bewilligungen f\u00fcr das F\u00e4llen von B\u00e4umen in Dardhe, etwa 30 Kilometer s\u00fcdlich des Parks, handelte. \u201eMit diesen Papieren bekomme ich keinen \u00c4rger\u201c, meinte der Fahrer. Als der Lastwagen endlich auf einem Bergkamm nahe der winzigen Ortschaft Rrajca-Sk\u00ebnderbej, mehr als 2.000 Meter \u00fcber dem Meeresspiegel, sein Ziel erreichte, begannen zehn Arbeiter aus der Gegend, riesige Buchenst\u00e4mme auf den Lkw zu laden. Andere waren mit Motors\u00e4gen damit besch\u00e4ftigt, B\u00e4ume zu f\u00e4llen. Ringsum t\u00fcrmten sich die Holzhaufen. Mehrere M\u00e4nner mit Pistolen an ihren G\u00fcrteln \u00fcberwachten das Treiben. Einer lie\u00df seine Waffe um seinen Finger kreisen. \u201eEs ist wegen der Tiere\u201c, meinte er.
<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\t\n\t\t\t

\n\t\t\t
\n\t\t\t\t

\n\t\u201eIch sch\u00e4me mich f\u00fcr das, was wir tun, aber was soll ich sonst machen?\u201c<\/p>

\n\t\u2014 Ein Holzf\u00e4ller, der anonym bleiben wollte.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\t\n\t\t\t

\n\t\t\t
\n\t\t\t\t

\n\tEiner der Arbeiter, die Baumst\u00e4mme zum Lastwagen schleppten, war ein Mann Mitte 20 aus einem nahegelegenen Dorf im Park. Au\u00dfer H\u00f6rweite der bewaffneten M\u00e4nner sagte er, seine einzige Hoffnung, seine Familie erhalten zu k\u00f6nnen, bestehe darin, diese beschwerliche Arbeit zu verrichten und manchmal bis sp\u00e4t in die Nacht Holz zu s\u00e4gen und zu verladen. \u201eIch will den Wald nicht abholzen\u201c, sagte er. \u201eIch sch\u00e4me mich f\u00fcr das, was wir tun, aber was soll ich sonst machen?\u201c Wie alle in das illegale Holzgesch\u00e4ft verwickelten Personen, mit denen BIRN sprach, wollte auch er nicht namentlich genannt werden.

W\u00e4hrend der holprigen Fahrt zur\u00fcck ins Tal klapperte das Holz gegen die Bordw\u00e4nde des \u00fcberladenen Lkws. Der Fahrer telefonierte mit seinen Vorgesetzten, um sich \u00fcber laufende Polizeipatrouillen zu informieren \u2014 um sicherzugehen, dass es zu keinen unerfreulichen Begegnungen k\u00e4me. Die Ersuchen seitens BIRN um Stellungnahmen blieben von der hiesigen Polizei unbeantwortet und auch die Staatspolizei in Elbasan reagierte nicht auf Anfragen unter Berufung auf die Informationsfreiheit bez\u00fcglich der Bem\u00fchungen zur Durchsetzung der Holzeinschlagsverbotsgesetze.

Der Fahrer erz\u00e4hlte, dass er angesichts des Hungerlohns, den er f\u00fcr eine Fahrt bek\u00e4me, stets versuchen w\u00fcrde, mehr Holz mitzunehmen, als seine gef\u00e4lschten Papiere erlaubten. Waren auf dem Dokument f\u00fcnf Kubikmeter angegeben, so nahm er 15 mit. \u201eEinfache Jungs wie ich stehen am Ende der Kette\u201c, sagte er und erkl\u00e4rte, dass seine Chefs Gesch\u00e4ftsm\u00e4nner mit Verbindungen zu \u201em\u00e4chtigen Leuten\u201c seien, die das Abholzen erm\u00f6glichen. Die H\u00e4lfte des Geldes aus dem Verkauf von Brennholz gehe an die Chefs und ihre Arbeiter, meinte er. Der Rest flie\u00dft in Schmiergeldzahlungen an Regierungsbeamte.
<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\t\n\t\t\t

\n\t\t\t
\n\t\t\t\t\n
\n\t
\n\n\t\t\t\n\t\n\t<\/div>\t
\n\t\t

\n\tDie H\u00e4nge des Nationalparks Shebenik-Jabllanic\u00eb. Foto: \u00a9 iStock \/ Gryf<\/p>\t<\/figcaption>\n<\/figure>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\t\n\t\t\t

\n\t\t\t
\n\t\t\t\t

\n\tSchmiergeld und Korruption<\/strong>

F\u00fcr die EU-Delegation in Albanien, die ein Projekt zur nachhaltigen Bewirtschaftung gesch\u00fctzter W\u00e4lder finanziert, z\u00e4hlen Misswirtschaft und Korruption zu den H\u00fcrden, die dem Schutz der Waldfl\u00e4chen im Weg stehen. \u201eSchutzgebiete sind durch illegale Rodung, die Zerst\u00fcckelung von Lebensr\u00e4umen und die Sch\u00e4digung von \u00d6kosystemen aufgrund schwacher Verwaltungskapazit\u00e4ten, des Mangels an technischen F\u00e4higkeiten, Unterfinanzierung und Korruption in der Verwaltung gef\u00e4hrdet\u201c, berichtete die Delegation BIRN in einer per E-Mail versandten Erkl\u00e4rung.

Armando Braho, ein Umweltjurist von der Internationalen Universit\u00e4t Struga jenseits der Grenze in Mazedonien, meinte, es handle sich dabei \u201eeher um ein politisches als rechtliches\u201c Problem. \u201eMit den Profiten sind hier politische Interessen verkn\u00fcpft, weshalb all das erst m\u00f6glich wird\u201c, sagte er. W\u00e4hrend der Gro\u00dfteil der Region Shebenik-Jabllanic\u00eb von der Stadt Librazhd verwaltet wird, liegt der s\u00fcdliche Teil des Parks \u2014 zu der auch die von der UNESCO gesch\u00fctzten Gebiete rund um Rrajca geh\u00f6ren \u2014 in der Gemeinde P\u00ebrrenjas.
<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\t\n\t\t\t

\n\t\t\t
\n\t\t\t\t\n
\n\t\n\n
\n\t\n
\n\n\t\n\t\t\t\n
\n\t

\n\tErfahrungen aus Mazedonien<\/h2>\n\t
\n\t\t\n

\n\tDer Nationalpark Shebenik-Jabllanic\u00eb liegt im Grenzgebiet zwischen Albanien und Mazedonien. Mit dem illegalen Holzeinschlag wird in diesen L\u00e4ndern h\u00f6chst unterschiedlich umgegangen, meinen Umweltsch\u00fctzer.
\u201eIn ihrer [mazedonischen] Kultur betrachten sie es als Schutz ihres Erbes\u201c, erkl\u00e4rte der Umweltjurist Armando Braho von der Internationalen Universit\u00e4t Struga im Westen Mazedoniens. \u201eEs gibt strenge Gesetze und Patrouillen rund um die Uhr. Das Personal ist gut geschult, und f\u00fcr die Umsetzung der Gesetze gibt es bei den Rangern ein Sondereinsatzgruppe.\u201c
Albanien dagegen habe zwar \u201eGesetze, aber diese werden nicht umgesetzt\u201c, meinte er.
\u201eEs werden B\u00e4ume [in Mazedonien] gef\u00e4llt, aber auch neue gepflanzt. Sie [die Albaner] haben eine Kultur der Zerst\u00f6rung, dessen, was wir haben.\u201c
Bajram Kullolli, ein langj\u00e4hriger Ranger im Nationalpark Shebenik-Jabllanic\u00eb, meinte, dass die mazedonische Seite des Parks weitaus besser verwaltet werde.
\u201eDie Mazedonier haben mehr Rechtskultur und kommunizieren besser\u201c, sagte er. \u201eWir haben uns \u00f6fters mit ihnen ausgetauscht und kooperiert, und sie scheinen viel professioneller zu arbeiten, was Material und Organisation angeht. Es war uns ehrlich gesagt etwas peinlich, dass wir noch so viel von ihnen lernen k\u00f6nnen. Der Staat muss uns Ranger unterst\u00fctzen und mit mehr Befugnissen ausstatten.\u201c
Ahmet Mehmeti, Leiter des Ecological Club von Elbasan in Ostalbanien, meinte, dass Mazedonien mit der Pflege seiner W\u00e4lder ein Verm\u00e4chtnis bewahren konnte, das auf jene Zeit zur\u00fcckgeht, als das Land noch zu Jugoslawien geh\u00f6rte. Heute kommen High-Tech-Methoden zum Einsatz.
\u201eDie Mazedonier verf\u00fcgen \u00fcber die F\u00e4higkeiten und die Technologie, den Wald zu sch\u00fctzen\u201c, sagte er. \u201eSie haben die Technologie f\u00fcr GPS-Ortung und Kamera\u00fcberwachung entwickelt. Und das wird auch tats\u00e4chlich eingesetzt. Wir haben keine vergleichbaren Ressourcen.\u201c
Xhek Nezha, Direktor der albanischen Verwaltung der Schutzgebiete in Elbasan, meinte: \u201eEs gibt Bereiche, die verbesserungsw\u00fcrdig sind, aber wir haben Forstingenieure und anderes geschultes Fachpersonal.\u201c
Im Umweltministerium Mazedoniens gibt es eine Abteilung Natur, die sich dem Schutz der Natursch\u00e4tze des Landes widmet. Zu den Aufgaben der Abteilung z\u00e4hlt die Umsetzung von Pl\u00e4nen zur Sicherstellung der langfristigen Gesundheit der Schutzgebiete.
Den Verurteilungen f\u00fcr illegalen Holzeinschlag nach zu urteilen, nimmt Mazedonien auch die Durchsetzung der Gesetze ernster.
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 verh\u00e4ngten mazedonische Gerichte laut italienischen Medienberichten 1.227 Urteile mit Strafen von insgesamt 1,7 Millionen Euro f\u00fcr illegalen Holzeinschlag. Im Vergleich dazu wurde von albanischen Gerichten zwischen 2015 und 2017 eine einzige Geldstrafe von 650 Euro verh\u00e4ngt, wie aus einer Recherche von BIRN aus dem Jahr 2017 hervorgeht.
BIRN erhielt keine Stellungnahme vom mazedonischen Umweltministerium oder den lokalen Beh\u00f6rden im Umkreis des Parks.
<\/p>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n\n\n

\n\t\n
\n\n\t\n\t\t\t

\n\t\u201eWir sind der Ansicht, dass der Staat nicht ausreichend reagiert hat, um den illegalen Holzeinschlag zu stoppen\u201c, erkl\u00e4rte die B\u00fcrgermeisterin von P\u00ebrrenjas Miranda Rira in einem Interview mit BIRN. \u201eDas Moratorium von 2016 wurde nicht umgesetzt und die Bev\u00f6lkerung hat keine Alternativen, um im Winter zu heizen, wodurch es sehr schwierig ist, den illegalen Holzeinschlag zu verhindern.\u201c

Die Stadtverwaltung habe die Einwohner vergangenen Winter mit 3.260 Kubikmeter Brennholz aus anderen Bezugsquellen versorgt, aber angesichts einer Bev\u00f6lkerungszahl von 25.000 \u2013 laut der Volksz\u00e4hlung aus dem Jahr 2011 \u2013 sei man damit nicht weit gekommen. \u201eSollte der Staat die Notwendigkeit eine Alternative zu finden, um die Menschen mit Heizmitteln zu versorgen, nicht ernst nehmen, wird unser Wald in n\u00e4chster Zukunft seinen UNESCO-Status verlieren\u201c, so Rira.

Die f\u00fcr die in Librazhd ans\u00e4ssige Verwaltung der Schutzgebiete in Elbasan (APA Librazhd) t\u00e4tigen Ranger sind f\u00fcr die Parkaufsicht zust\u00e4ndig. Bajram Kullolli, der vor Kurzem nach 25 Jahren als Ranger stellvertretender Leiter der APA Librazhd wurde, sagte, die 15 Parkw\u00e4chter seien \u00fcberfordert und verf\u00fcgten nicht \u00fcber gen\u00fcgend Ressourcen. \u201eDer Staat sollte \u2026 die Geh\u00e4lter erh\u00f6hen, Sprit-Zusch\u00fcsse [f\u00fcr die Patrouillenfahrzeuge] gew\u00e4hren und die personellen Ressourcen aufstocken\u201c, erkl\u00e4rte er BIRN.

Die EU-Delegation in Albanien lobte APA Librazhd f\u00fcr die Anstrengungen zur Bek\u00e4mpfung des illegalen Holzeinschlags, meinte aber, das Problem sei aufgrund der \u201ebegrenzten Kapazit\u00e4ten\u201c der Verwaltung und des \u201eMangels an ernsthaftem Engagement seitens der Umweltaufsichtsbeh\u00f6rde\u201c nicht gebannt. Kullolli zufolge habe sein B\u00fcro unl\u00e4ngst vier bis f\u00fcnf F\u00e4lle der Polizei und Staatsanwaltschaft \u00fcbergeben, es sei jedoch zu keiner einzigen Verurteilung gekommen. Neben b\u00fcrokratischen Verz\u00f6gerungen wurden die Ermittlungen durch die technische Herausforderung erschwert, die Herkunft des Holzes, nachdem es getrocknet ist, nachzuweisen.

Anfragen an die Generalstaatsanwaltschaft in Elbasan bez\u00fcglich aktueller Daten \u00fcber Verurteilungen blieben angesichts der Neuordnung regionaler Staatsanwaltschaften im Zuge einer Justizreform unbeantwortet, infolge derer weite Bereiche des albanischen Justizsystems in der Schwebe sind.

Eine BIRN-Untersuchung<\/a> (in albanischer Sprache) aus dem Jahr 2017 zeigte jedoch, dass von 26 F\u00e4llen illegaler Abholzung, die im Laufe der vergangenen zwei Jahre an die Staatsanwaltschaft \u00fcbermittelt wurden, 23 zu Anklagen f\u00fchrten, aber nur eine Person verurteilt wurde \u2014 ein Mann aus Rrajca, der f\u00fcr das unerlaubte F\u00e4llen von B\u00e4umen eine Geldstrafe von 650 Euro zahlen musste.

\u201eDie Tr\u00e4nen der B\u00e4ume\u201c<\/strong>

Geschlagenes Holz aus dem Park gelangt laut Umweltsch\u00fctzern auf Brennholzm\u00e4rkte im ganzen Land, wo es aufgrund seiner Dicke, Trockenheit und der ihm nachgesagten l\u00e4ngeren Brennbarkeit in Holz\u00f6fen h\u00f6here Preise erzielt. Innerhalb eines Zeitraums von nur wenigen Stunden sah BIRN auf einem einzigen Streckenabschnitt zwischen den St\u00e4dten Librazhd und P\u00ebrrenjas im Qark Elbasan vier schwere, mit Holz f\u00fcr den Markt \u00fcberfrachtete Lkws.

Brennholzh\u00e4ndler in den St\u00e4dten Pogradec und Kor\u00e7\u00eb im S\u00fcdosten des Landes sowie in der Region rund um Librazhd wollten sich zur Herkunft ihres Holzes nicht \u00e4u\u00dfern, der Manager eines Markts im Qark Elbasan, der anonym bleiben wollte, best\u00e4tigte jedoch, dass sein bestes Holz aus dem Shebenik-Jabllanic\u00eb-Park stamme.

Er erz\u00e4hlte, dass seine Lieferanten gef\u00e4lschte Dokumente verwenden w\u00fcrden, die belegen, dass das Holz in Dardh\u00eb, einer Gemeinde au\u00dferhalb des Parks, in der zur Deckung des lokalen Brennholzbedarfs Abholzungsbewilligungen ausgestellt werden k\u00f6nnen, geerntet wurde.


<\/p>\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\t\n\t\t\t

\n\t\t\t
\n\t\t\t\t

\n\tIm Sommer verkaufe sich Holz, das wirklich aus Dardh\u00eb stammt, f\u00fcr etwa 24 Euro (3.000 Lek) pro Kubikmeter, w\u00e4hrend das hochwertigere Holz aus dem Park Shebenik-Jabllanic\u00eb 32 bis 35 Euro (4.000 bis 4.500 Lek) einbringe, meinte er. Im Winter steigt der Preis f\u00fcr das Holz aus dem Park auf bis zu 55 Euro (7.000 Lek).

Zu den Behauptungen befragt, dass die Ernte aus dem Park als Holz ausgegeben wird, das aus Gegenden stammt, in denen der Holzeinschlag erlaubt ist, meinte Shkurti von der Umweltaufsichtsbeh\u00f6rde in Elbasan: \u201eDas stimmt \u00fcberhaupt nicht. Diese Probleme geh\u00f6ren der Vergangenheit an.\u201c Er r\u00e4umte jedoch ein, dass es einige Verwirrung bez\u00fcglich der Rechtm\u00e4\u00dfigkeit von Abholzungen au\u00dferhalb der Parks aufgrund von Konzessionen gegeben habe, die vor dem Moratorium von 2016 vergeben worden waren. \u201eManche Konzessionen wurden 2003 ausgestellt und sind bis 2022 g\u00fcltig\u201c, sagte er. \u201eDas hat uns ein schlechtes Image verschafft. Aber diese Konzessionen liegen nicht in unserer Verantwortung.\u201c

Mehmeti, Leiter des Ecological Club von Elbasan, dazu: \u201eKonzessionen werden dazu missbraucht, um mehr Holz zu schlagen, als erlaubt ist, um in Regionen zu f\u00e4llen, f\u00fcr die es keine Bewilligung gibt, und um Dokumente zu f\u00e4lschen, die die angebliche Herkunft des Holzes aus anderen Regionen belegen sollen.\u201c Kastriot Gurra, der B\u00fcrgermeister von Librazhd, wurde in einem vor Kurzem ausgestrahlten
TV-Interview<\/a> (auf Albanisch) nach Schwachstellen bei der Umsetzung des Moratoriums gefragt. \u201eWir k\u00f6nnen Vertr\u00e4ge nicht einfach au\u00dfer Kraft setzen oder annullieren, weil diese 2012 vom Umweltministerium unterzeichnet wurden\u201c, sagte er.
<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\t\n\t\t\t

\n\t\t\t
\n\t\t\t\t\n
    \n\n<\/ol>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\t\n\t\t\t
    \n\t\t\t
    \n\t\t\t\t

    \n\tBraho von der Internationalen Universit\u00e4t Struga schloss aus, dass alte Konzessionen zu rechtlicher Verwirrung f\u00fchren oder der Durchsetzung des Gesetzes im Wege stehen k\u00f6nnten. \u201eSelbst wenn es einen Vertrag gibt [der vor dem Moratorium abgeschlossen wurde], kann die Regierung daf\u00fcr eine L\u00f6sung finden\u201c, erkl\u00e4rte er BIRN.

    Einheimische Bauern rund um die D\u00f6rfer St\u00ebblev\u00eb und Dragostunja \u2014 in verschiedenen Teilen des Parks \u2014 sagen, die Rodung des Waldes w\u00fcrde ihr Ackerland zerst\u00f6ren, da es zu Erosionen kommt. Kuh-, Schaf- und Ziegenhirten im felsigen Hochland berichten ebenfalls von einem R\u00fcckgang der Weidefl\u00e4chen.

    Indes beklagen die Menschen rund um Rrajca den Verlust der Buchenurw\u00e4lder, mit denen sich viele nahezu spirituell verbunden f\u00fchlen. \u201eIch bin mit diesen B\u00e4umen aufgewachsen\u201c, meinte ein 35-j\u00e4hriger H\u00e4ndler, der aus Angst vor Repressalien der Holzf\u00e4ller anonym bleiben wollte. \u201eIch habe meinen Namen in einen der B\u00e4ume geritzt und fr\u00fcher kam ich oft mit meiner Familie zum Campen in die Gegend. Als ich heute dorthin zur\u00fcckkehrte, war der Baum weg. Sie haben ihn gef\u00e4llt. Es ist, als h\u00e4tten sie mich gef\u00e4llt.\u201c

    Auf einer Lichtung nahe der Ortschaft Rrajca-Sk\u00ebnderbej, wo Waldarbeiter gerade mit dem F\u00e4llen der B\u00e4ume besch\u00e4ftigt waren, ritt eine \u00fcber 70-j\u00e4hrige Frau auf einem Esel heran, das Mittagessen f\u00fcr ihren Sohn, einem der Holzf\u00e4ller, im Gep\u00e4ck. \u201eSehen Sie das Harz dieses Stammes?\u201c, fragte sie und zeigte auf den Stumpf einer riesigen Buche. \u201eWir nennen es die Tr\u00e4nen des Baumes, weil B\u00e4ume weinen, wenn man sie f\u00e4llt.\u201c
    <\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\t\n\t\t\t

    \n\t\t\t
    \n\t\t\t\t

    \n\tOriginal auf Englisch. Erstmals publiziert am 29. November 2018 auf Balkaninsight.com<\/a>.
    Aus dem Englischen von
    Barbara Maya<\/a>.<\/em>

    Dieser Text ist urheberrechtlich gesch\u00fctzt: \u00a9 Arlis Alikaj, bearbeitet von Timothy Large. Bei Interesse an Wiederver\u00f6ffentlichung bitten wir um Kontaktaufnahme mit der
    Redaktion<\/a>.
    Urheberrechtliche Angaben zu Bildern, Grafiken und Videos sind direkt bei den Abbildungen vermerkt. Titelbild: Der Nationalpark Shebenik-Jabllanic\u00eb im Osten Albaniens ist die Heimat von Buchenurw\u00e4ldern und seltenen Tieren wie dem Steinadler und dem bedrohten Balkanluchs. Foto: \u00a9 iStock \/ Gryf<\/em><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\t\n\t\t\t

    \n\t\t\t
    \n\t\t\t\t

    \n\t<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\t\n\t\t\t

    \n\t\t\t
    \n\t\t\t\t

    \n\tDieser Artikel entstand im Rahmen des Balkan Fellowship for Journalistic Excellence<\/a>, unterst\u00fctzt von der ERSTE Stiftung und den Open Society Foundations<\/a> in Kooperation mit dem Balkan Investigative Reporting Network<\/a>.<\/em><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"

    Raubbau an Albaniens alten W\u00e4ldern<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1707,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[433,299,436,435],"tags":[355,492,380,362,363,403],"formats":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3606"}],"collection":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3606"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3606\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5524,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3606\/revisions\/5524"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1707"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3606"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3606"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3606"},{"taxonomy":"format","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/formats?post=3606"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}