{"id":3570,"date":"2018-12-05T00:00:00","date_gmt":"2018-12-05T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/erste-foundation.byinfinum.co\/auf-unseren-schultern\/"},"modified":"2021-07-01T05:57:34","modified_gmt":"2021-07-01T05:57:34","slug":"auf-unseren-schultern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/auf-unseren-schultern\/","title":{"rendered":"Auf unseren Schultern"},"content":{"rendered":"<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Der NGO-Sektor in Osteuropa entwickelt sich. Er muss erst die im Sozialismus verlorenen Jahre aufholen.<\/strong><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDie Freiwilligen im Westen und Osten selbst unterscheiden sich nicht voneinander. Sie sind vielfach gut gebildet, j\u00fcnger und wohlhabender als der gesellschaftliche Durchschnitt. Dazu kommen biografische Gemeinsamkeiten: Wer fr\u00fch zu arbeiten beginnt, hat weniger Zeit f\u00fcr Freiwilligenarbeit. \u00c4hnlich geht es Menschen, die in jungen Jahren Eltern werden, sie investieren ihre Zeit in den Nachwuchs. Das passiert in Deutschland ebenso wie in Bulgarien. Doch die Rahmenbedingungen, unter denen sie ihre Stunden ohne Bezahlung anderen widmen, unterscheiden sich deutlich. In den jungen EU-Mitgliedsl\u00e4ndern, aber auch in den Ex-jugoslawischen Staaten auf der Balkanhalbinsel kann man die Vergangenheit nicht ignorieren: Wo \u00fcber Jahrzehnte Community Development mit Argwohn betrachtet, wenn nicht \u00fcberhaupt bek\u00e4mpft wurde, wo die Freizeitgestaltung von der Partei vorgegeben war, im Frauenclub, im Fu\u00dfballverein, in Jugendgruppen, muss sich das \u00d6kosystem der Freiwilligenarbeit erst aufbauen.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div class=\"embed-code\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/infogram.com\/f9a667e7-dd65-4c1b-bbff-d10dc0e772e8?src=embed\" title=\"\" width=\"\" height=\"\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none;\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDer Transformationsprozess betrifft alle Komponenten der Gesellschaft, nicht nur Politik und Wirtschaft. Hier sind die Ver\u00e4nderungen eminent. Weniger sichtbar, aber nicht minder entscheidend, gestalten sich die Ver\u00e4nderungen in der Gesellschaftsstruktur und in den sozialen Werten, in jenen Bereichen also, die als Kitt eine Gesellschaft zusammenhalten. Freiwilligenarbeit ist insofern ein neues Konzept f\u00fcr die postkommunistischen Gesellschaften. In Zeiten des Sozialismus wurden solche Werte von oben organisiert oder vorget\u00e4uscht: Dann etwa, wenn der Betrieb zum j\u00e4hrlichen M\u00fcllsammeln aufrief oder anderweitig unbezahlte Arbeit f\u00fcr ein h\u00f6heres Ziel geleistet werden musste. In L\u00e4ndern wie Rum\u00e4nien beispielsweise, waren sogar die Sportvereine betrieblich organisiert. Dieses Erbe l\u00e4sst sich bis heute an der Branchenverteilung der Nichtregierungsorganisationen in der Region erkennen. Der Anteil an Organisationen im Bereich Sport und Kultur ist insbesondere in den Visegr\u00e1d-L\u00e4ndern, in Bulgarien, Rum\u00e4nien und Kroatien mit 40 Prozent im Vergleich zu Westeuropa deutlich erh\u00f6ht. Jene Bereiche, in denen schon in den Regimen Eigenengagement zumindest geduldet wurde.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div class=\"embed-code\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/infogram.com\/14101e21-c303-4512-a6a9-5c4f7bcc817b?src=embed\" title=\"\" width=\"\" height=\"\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none;\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDass die Zivilgesellschaft auch in den jungen EU-Mitgliedsl\u00e4ndern und in den Anw\u00e4rterstaaten aufgeholt hat, zeigt sich an den steigenden Zahlen der Freiwilligenarbeit in der Region. Trotz teils schwieriger Bedingungen stiegen die Zahlen in den letzten 20 Jahren deutlich an. W\u00e4hrend 1995 im Schnitt 1,8 Prozent der erwerbst\u00e4tigen Bev\u00f6lkerung in Non-Profit-Organisationen besch\u00e4ftigt war, sind es heute drei Prozent &#8211; im Vergleich zu 1990 also 80 Prozent mehr.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div class=\"embed-code\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/infogram.com\/2cea85d1-df68-4bcb-b127-f927aa82ee59?src=embed\" title=\"\" width=\"\" height=\"\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none;\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tAngespornt wurde die Freiwilligenarbeit nicht zuletzt durch den EU-Beitritt der einzelnen L\u00e4nder, beziehungsweise ihr Bem\u00fchen, der Union in Zukunft anzugeh\u00f6ren. Rechte von Minderheiten wie LGBTQ oder die der Roma und Sinti kamen oft in das Verhandlungspaket mit den EU-Beamten und boten fortan Gestaltungsraum. Dass lokale Initiativen Regenbogenparaden in Bukarest und Belgrad abhalten k\u00f6nnen, ist dem Druck Br\u00fcssels geschuldet. Dass die Verantwortlichen in Osteuropa dies mittlerweile zu nutzen wissen, und sich publikumswirksam auf solchen Veranstaltungen zeigen, um sich in einem guten Licht zu pr\u00e4sentieren, geh\u00f6rt auch dazu.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--biggest paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-quote__paragraph\">\n\tW\u00e4hrend 1995 im Schnitt 1,8 Prozent der erwerbst\u00e4tigen Bev\u00f6lkerung in Non-Profit-Organisationen besch\u00e4ftigt war, sind es heute <\/p><p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--small paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-quote__author\">\n\t\u2014 <blockquote>W\u00e4hrend 1995 im Schnitt 1,8 Prozent der erwerbst\u00e4tigen Bev\u00f6lkerung in NonProfitOrganisationen besch\u00e4ftigt war, sind es heute<br><font size=\"180\">3 Prozent.<\/font><\/blockquote><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDas Erwachen des zivilen Geistes zeigt sich auch am politischen Ungehorsam, der so von den regierenden Parteien nicht immer einkalkuliert wird. Zentral- und Osteuropa hat in den vergangenen Jahren ein Erstarken der zivilgesellschaftlichen Prozesse erlebt. Man denke an die Proteste in Bulgarien, die 2013 das ganze Jahr \u00fcber die politischen Missst\u00e4nde im Land kritisierten und zwei Regierungen zu Fall brachten. Im Herbst 2016 brachten Menschenmassen in schwarz den polnischen Gesetzesentwurf zum Komplettverbot von Abtreibung zu Fall. Man denke an die Massendemonstrationen in Rum\u00e4nien im Winter 2017, als mehr als eine halbe Million Menschen gegen die Aushebelung der Justiz auf die Stra\u00dfe gingen (die Proteste halten immer noch an), oder an die Slowakei, wo die Zivilgesellschaft heftig auf den Mord an dem Journalisten J\u00e1n Kuciak und seiner Verlobten reagierte.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12 wrapper__offset-large--0\">\n\t\t\t\t<div class=\"image-wrap block-image__image-wrap\" data-align=\"center center\">\n\n\t\t\t<img\n\t\t\tsrc=\"http:\/\/tippingpoint.net\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/proteste-pro-quartal_700_de-copy.png\"\n\t\t\tclass=\"image  block-image__image\"\n\t\t\talt=\"\"\n\t\t\/>\n\t\n\t<\/div>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDiese gro\u00dfen Demonstrationen schafften es in die Berichterstattung der europ\u00e4ischen Nachrichtendienste. Doch auch auf lokaler Ebene fanden Menschen Ventile f\u00fcr ihren Unmut: Die Spa\u00dfpartei \u201eUngarische Partei des zweischw\u00e4nzigen Hundes\u201c (Magyar K\u00e9tfark\u00fa Kutya P\u00e1rt) hat es sich beispielsweise zur Aufgabe gemacht, politische Akteure in Ungarn zu parodieren. Und im serbischen Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf trat Luka Maksimovi\u0107 als Satirefigur Ljubi\u0161a Preleta\u010devi\u0107 \u201eBeli\u201c (&#8220;der Wei\u00dfe&#8221;) an. Seinen Wahlkampf absolvierte er passenderweise auf einem Schimmel reitend.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<em>Dieser Text und die Infografiken sind unter der Creative Commons Lizenz ver\u00f6ffentlicht: <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-nd\/3.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY-NC-ND 3.0<\/a>. Der Name der Autorin\/Rechteinhaberin soll wie folgt genannt werden. Autorin: Eva Konzett \/ erstestiftung.org, Infografiken und Illustration: Vanja Ivancevic \/ erstestiftung.org<br>Titelbild: Freiwillige f\u00fcllten im Mai 2014 in Belgrad S\u00e4cke mit Sand um f\u00fcr weitere m\u00f6gliche Hochwasser ger\u00fcstet zu sein. Foto: \u00a9 Ivan Milutinovic \/ EPA \/ picturedesk.com<\/em><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10    wrapper__divider-bottom-large\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t\n<div class=\"block-columns block-columns__gutter-large--10 block-columns__vertical-spacing-large--0\">\n\t\n\n<div class=\"block-column block-column__width-large--6 block-column__width-mobile--12\">\n\t\n<div class=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\">\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"image-wrap block-image__image-wrap\" data-align=\"center center\">\n\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/tippingpoint.net\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/symbol-gelb_full.png\" class=\"image  block-image__image\" alt=\"\" \/>\n\t\n\t<\/div>\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"block-column block-column__width-large--6 block-column__width-mobile--12\">\n\t\n<div class=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\">\n\n\t\n\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<h1>Kopf und Zahl &#8211; Osteuropa im digitalen Taschenformat<\/h1><br>14 Jahre sind vergangen, seit sich die Europ\u00e4ische Union in der ersten Runde Richtung Osten aufgemacht hat. Die anf\u00e4ngliche Euphorie ist erst dem Alltag und nun Ern\u00fcchterung auf beiden Seiten gewichen. Man ist sich manchenorts fremd geworden oder fremd geblieben, trotz der sichtbaren und verborgenen, der privaten, offiziellen und gesch\u00e4ftlichen Beziehungen. Trotz der vielen Gemeinsamkeiten, trotz der Wertsch\u00f6pfungsketten, die keine Grenzen mehr kennen. Und manchmal genau deswegen.<br><br><em>Kopf und Zahl<\/em> m\u00f6chte im Kleinen die politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebensrealit\u00e4ten im j\u00fcngeren Teil der EU und der Beitrittskandidaten S\u00fcdosteuropas beleuchten und sie mit der westeurop\u00e4ischen Verfassung zumindest in \u00f6sterreichischer Ausformung abgleichen. Sind diese denn wirklich immer meilenweit voneinander entfernt? Wo scheitert der Blick von oben herab?<br><br>Jenseits des Vorurteils \u00f6ffnet sich eine andere Welt. <em>Kopf und Zahl<\/em> tr\u00e4gt sie in Bildern, Ziffern und Worten zusammen. Eine monatliche Portion Osteuropa. Im digitalen Taschenformat zum Mitnehmen.<\/p>\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kopf und Zahl &#8211; Osteuropa im digitalen Taschenformat<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1499,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[433,360,436],"tags":[303,280,258],"formats":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3570"}],"collection":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3570"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3570\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4494,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3570\/revisions\/4494"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1499"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3570"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3570"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3570"},{"taxonomy":"format","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/formats?post=3570"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}