{"id":3551,"date":"2018-10-01T00:00:00","date_gmt":"2018-10-01T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/erste-foundation.byinfinum.co\/schattengegner\/"},"modified":"2021-07-01T06:05:20","modified_gmt":"2021-07-01T06:05:20","slug":"schattengegner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/schattengegner\/","title":{"rendered":"Schattengegner"},"content":{"rendered":"<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Politiker in Ost- und S\u00fcdosteuropa schie\u00dfen sich auf Nichtregierungsorganisationen ein. Jenseits der wirtschaftlichen Vernunft.<\/strong><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDer gr\u00f6\u00dfte Feind Viktor Orb\u00e1ns lebt mehr als 7.000 Kilometer von Budapest entfernt. Er hat Ungarn seit Jahren nicht mehr betreten. Einst hat er Viktor Orb\u00e1n das Studium an der britischen Oxford-Universit\u00e4t erm\u00f6glicht. Nun soll er beabsichtigen, den Ungarn und allen Europ\u00e4ern die Identit\u00e4t zu stehlen \u2013 zumindest in der Lesart des ungarischen Regierungschefs. Es handelt sich um George Soros, Gr\u00fcnder der Open Society Foundations, die seit Mitte der 1980er-Jahren die Zivilgesellschaft in Ungarn und nach der Wende in der ganzen Region zu st\u00e4rken versucht hat. Er ist zum ungarischen Staatsfeind Nummer eins aufgestiegen. Keine Rede, in der Regierungschef Orb\u00e1n den ungarischst\u00e4mmigen Investor und Philanthropen nicht angreift. Soros habe vor, Europa mit Fl\u00fcchtlingen zu \u00fcberschwemmen. Sein Ziel sei es, den Kontinent seiner christlichen und nationalen Identit\u00e4t zu berauben&#8221;, so hei\u00dft es in der ungarischen \u201eStop Soros\u201c-Kampagne. Ungarn ist in der europ\u00e4ischen Familie mittlerweile ein eigenes Kapitel. Erst vor wenigen Tagen hat die Mehrheit des EU-Parlaments f\u00fcr die Einleitung eines Rechtsstaatsverfahrens gegen Ungarn gestimmt. Soros-Bashing als willf\u00e4hriges Ablenkungsman\u00f6ver f\u00fcr die eigenen Probleme haben aber auch die slowakische und die rum\u00e4nische Regierung entdeckt. Dabei werden vor allem ausl\u00e4ndische Nichtregierungsorganisationen vor Ort laut mitgedacht.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDie Geschichte der NGOs in der Region beginnt in den 1990er-Jahren und sie beginnt mit viel M\u00fchsal. Die ersten taten sich schwer. Sie betraten in den neo-demokratischen Staaten meist Neuland \u2013 das galt f\u00fcr beide Seiten. In den kommunistischen Zeiten war f\u00fcr eine funktionierende Zivilgesellschaft wenig bis kein Platz gewesen, und nach offizieller Auslegung auch keine Notwendigkeit: Der Staat versorgte und umsorgte seine B\u00fcrger, und konnte seinen Machtanspruch jederzeit mit Geheimdienst oder (struktureller) Gewalt untermauern. Oder beidem. Das hat er auch getan. Nach der Wende fehlten dann die Tradition sowie die gesetzlichen Regelungen. <\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tGleichzeitig standen die vorrangig westlichen Organisationen vor wesentlichen Herausforderungen: In den jeweiligen L\u00e4ndern mussten Gesetzesger\u00fcste neu aufgesetzt werden, der Governance-Prozess v\u00f6llig umgekrempelt und wirtschaftliche Reformen durchgespult sowie freie Medien gef\u00f6rdert werden \u2013 kurz, hier mussten Staaten aufgebaut werden. Mitgeholfen haben multilaterale Institutionen wie die Europ\u00e4ische Bank f\u00fcr Wiederaufbau und Entwicklung, die sich auf Infrastruktur konzentrierte und etwa die Weltbank, die Fachleute, \u00d6konomen, Ingenieure und \u00dcbersetzer weiterqualifizierte. <\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div class=\"embed-code\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/e.infogram.com\/422f03f9-bf82-4223-93c8-04b3d828d696?src=embed\" title=\"\" width=\"\" height=\"\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none;\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDie Kritik kam rasch. Der Vorwurf des &#8220;westlichen Imperialismus&#8221; wurde ebenso laut wie antisemitische Grundt\u00f6ne. Viktor Orb\u00e1n, der heute in \u00e4hnlichen Codes seine rigorose Anti-Fl\u00fcchtlings- und Anti-EU-Politik untermauert, war nicht der erste mit dieser Idee. Die Sache damals: Man war auf die finanziellen Spritzen angewiesen und andere Geldquellen waren nicht zu finden. <\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDie westlichen NGOs wiederum \u00f6ffneten neben Finanzierungen auch den Zugang zu &#8220;sozialem Kapital&#8221;: Hochangesehen entwickelten sich ihre Grants und Zertifizierungen zu einem G\u00fctesiegel, was \u2013 so sagen Kritiker \u2013 nicht immer zu Innovation und Umsetzung, sondern teils zu einer Stipendien-Maschinerie gef\u00fchrt habe \u2013 zur Kunst des Antragsschreibens.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tHeute ist der NGO-Sektor von damals zumindest in den meisten L\u00e4ndern \u00f6stlich und s\u00fcd\u00f6stlich von Wien mit dem heutigen nicht mehr zu vergleichen. In L\u00e4ndern wie Tschechien erwirtschaftet der Non-Profit-Sektor fast zwei Prozent der Wirtschaftsleistung, was nicht zuletzt auch Beweis der Professionalisierung ist. Laut Peter Vandor, der an der Wirtschaftsuniversit\u00e4t Wien zur Rolle der Zivilgesellschaft forscht, hat das nicht zuletzt mit der EU zu tun: &#8220;Die EU war entscheidend f\u00fcr die Transformation, nicht nur indem sie Gelder zur Verf\u00fcgung gestellt hat, sondern auch indem sie insistiert hat, die Zivilgesellschaft an den Entscheidungstisch zu holen&#8221;, sagte er im Februar gegen\u00fcber der EFA, der European Fundraising Association. <\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div class=\"embed-code\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/e.infogram.com\/de748e38-c047-42cd-8edd-2e1a2b32cd9a?src=embed\" title=\"\" width=\"\" height=\"\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none;\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDar\u00fcber hinaus darf nicht der wirtschaftliche Fortschritt vergessen werden, wie er in den neuen EU-Mitgliedsstaaten bis zur Finanz- und Wirtschaftskrise und auch zuletzt wieder eingesetzt hat. Wo die Haushaltseinkommen steigen, bleibt mehr Geld f\u00fcr wohlt\u00e4tige Zwecke \u00fcbrig. Das Kontrastbeispiel daf\u00fcr liefert der Kosovo. Rund 70 Prozent der Wohlt\u00e4tigkeitsspenden kommen von ausl\u00e4ndischen Geldgebern. 2,5 Prozent der arbeitsf\u00e4higen Bev\u00f6lkerung arbeitet hier im dritten Sektor. Im benachbarten Serbien sind es nur 0,34 Prozent. <\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div class=\"embed-code\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/e.infogram.com\/2cea85d1-df68-4bcb-b127-f927aa82ee59?src=embed\" title=\"\" width=\"\" height=\"\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none;\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tEine Situation wie vor 25 Jahren finden NGOs noch in der Republik Moldau, die aus dem postsowjetischen Raum kommt. Hier waren 2014 zwar 7.000 Nichtregierungsorganisationen registriert, wovon allerdings nur ein Viertel aktuelle Projekte vorweisen konnte. Die meisten NGOs arbeiten im Bereich Bildung, gefolgt von sozialen Dienstleistungen. Die Gelder stammen Sch\u00e4tzungen zufolge 80 bis 90 Prozent aus dem Ausland \u2013 die EU und die amerikanische Regierung stehen ganz oben auf der Geberliste. Zwischen der schwach ausgepr\u00e4gten Privatwirtschaft und dem NGO-Sektor gibt es kaum Zusammenarbeit, die schnell wechselnden Regierungen in Chi\u015fin\u0103u wiederum hat kein Geld \u00fcbrig und wenig Interesse am Aufbau einer Zivilgesellschaft mit wachem Blick. <\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDie entscheidende H\u00fcrde im Aufbau eines funktionierenden Nichtregierungssektors in der Republik Moldau besteht in den fehlenden Mitteln \u2013 auch wenn im Land seit 2015 die Steuerzahler einen Anteil ihrer Einkommenssteuer an soziale Organisationen weiterleiten k\u00f6nnen.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--biggest paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-quote__paragraph\">\n\tMehr als 240 Millionen Euro an Einkommenssteuern werden in Osteuropa pro Jahr an soziale Zwecke umgeleitet.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDieses System haben einige L\u00e4nder in der Region adaptiert. Es soll zum einen die sozialen Organisationen mit ausreichend Mitteln versorgen und gleichzeitig den politischen Einfluss, der \u00fcber Subventionen ausgespielt werden kann, zur\u00fcckdr\u00e4ngen. Urspr\u00fcnglich stammt das System aus Italien, wo es unter anderem zur Finanzierung der Kirche beitr\u00e4gt. In Ost- und S\u00fcdosteuropa wurde es 1996 von Ungarn erstmals eingef\u00fchrt. Litauen, Polen, Rum\u00e4nien und die Slowakei folgten. Fast die H\u00e4lfte der Steuerzahler in diesen L\u00e4ndern nutzt die M\u00f6glichkeit und f\u00fchrt einen Teil der Einkommenssteuer an NGOs ab, wobei die Modelle in den L\u00e4ndern nicht deckungsgleich funktionieren. So kann in Rum\u00e4nien den offiziellen Kirchen direkt gedenkt werden, wohingegen in der Slowakei der soziale Charakter einer Organisation vorhanden sein muss \u2013 hier kommt die Kirche nur in den Genuss, wenn sie als Tr\u00e4ger fungiert. In Litauen wiederum k\u00f6nnen sogar \u00f6ffentliche Organisationen bedacht werden, sofern sie einen karikativen Zweck verfolgen. Mehr als 240 Millionen Euro werden in diesen f\u00fcnf L\u00e4ndern pro Jahr \u00fcber diese Schiene aufgebracht. <\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div class=\"embed-code\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/e.infogram.com\/f9a667e7-dd65-4c1b-bbff-d10dc0e772e8?src=embed\" title=\"\" width=\"\" height=\"\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none;\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t\n<ol class=\"block-footnotes js-footnote-list\">\n\n<\/ol>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<em>Dieser Text und die Infografiken sind unter der Creative Commons Lizenz ver\u00f6ffentlicht: <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-nd\/3.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY-NC-ND 3.0<\/a>. Der Name der Autorin\/Rechteinhaberin soll wie folgt genannt werden. Autorin: Eva Konzett \/ erstestiftung.org, Infografiken und Illustration: Vanja Ivancevic \/ erstestiftung.org<br>Titelbild: \u00a9 Zoltan Balogh\/AP\/picturedesk.com<\/em><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10    wrapper__divider-bottom-large\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t\n<div class=\"block-columns block-columns__gutter-large--10 block-columns__vertical-spacing-large--0\">\n\t\n\n<div class=\"block-column block-column__width-large--6 block-column__width-mobile--12\">\n\t\n<div class=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\">\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"image-wrap block-image__image-wrap\" data-align=\"center center\">\n\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/tippingpoint.net\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/symbol-gelb_full.png\" class=\"image  block-image__image\" alt=\"\" \/>\n\t\n\t<\/div>\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"block-column block-column__width-large--6 block-column__width-mobile--12\">\n\t\n<div class=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\">\n\n\t\n\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<h1>Kopf und Zahl &#8211; Osteuropa im digitalen Taschenformat<\/h1><br>14 Jahre sind vergangen, seit sich die Europ\u00e4ische Union in der ersten Runde Richtung Osten aufgemacht hat. Die anf\u00e4ngliche Euphorie ist erst dem Alltag und nun Ern\u00fcchterung auf beiden Seiten gewichen. Man ist sich manchenorts fremd geworden oder fremd geblieben, trotz der sichtbaren und verborgenen, der privaten, offiziellen und gesch\u00e4ftlichen Beziehungen. Trotz der vielen Gemeinsamkeiten, trotz der Wertsch\u00f6pfungsketten, die keine Grenzen mehr kennen. Und manchmal genau deswegen.<br><br><em>Kopf und Zahl<\/em> m\u00f6chte im Kleinen die politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebensrealit\u00e4ten im j\u00fcngeren Teil der EU und der Beitrittskandidaten S\u00fcdosteuropas beleuchten und sie mit der westeurop\u00e4ischen Verfassung zumindest in \u00f6sterreichischer Ausformung abgleichen. Sind diese denn wirklich immer meilenweit voneinander entfernt? Wo scheitert der Blick von oben herab?<br><br>Jenseits des Vorurteils \u00f6ffnet sich eine andere Welt. <em>Kopf und Zahl<\/em> tr\u00e4gt sie in Bildern, Ziffern und Worten zusammen. Eine monatliche Portion Osteuropa. Im digitalen Taschenformat zum Mitnehmen.<\/p>\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kopf und Zahl &#8211; Osteuropa im digitalen Taschenformat<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1392,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[360,436],"tags":[303,510,364],"formats":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3551"}],"collection":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3551"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3551\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4507,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3551\/revisions\/4507"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1392"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3551"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3551"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3551"},{"taxonomy":"format","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/formats?post=3551"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}