{"id":3528,"date":"2018-08-09T00:00:00","date_gmt":"2018-08-09T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/erste-foundation.byinfinum.co\/das-system-hat-die-eskalation-in-sich\/"},"modified":"2021-08-23T14:11:16","modified_gmt":"2021-08-23T14:11:16","slug":"das-system-hat-die-eskalation-in-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/das-system-hat-die-eskalation-in-sich\/","title":{"rendered":"“Das System hat die Eskalation in sich.”"},"content":{"rendered":"
\n\tEs ist ein unscheinbares Haus in Wien-Mitte gleich neben der Autobahn, in dem jenen geholfen wird, denen das Wasser bis zum Hals steht. Vor 30 Jahren hat der Sozialarbeiter Alexander Maly begonnen, eine Beratungsstelle f\u00fcr schwer verschuldete Menschen aufzubauen. Nun geht er in Pension und erkl\u00e4rt zum Abschied, wieso jeder einmal bei der Schuldnerberatung landen kann und welchen Anteil die Banken an der hohen Verschuldung im Land haben.<\/strong><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tVon Bertolt Brecht stammt die Frage: “Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gr\u00fcndung einer Bank?” Verstehen Sie das?<\/strong> \n\tWie ist das heute?<\/strong> \n\tEs ist meist der unn\u00f6tige Konsum, der die Leute am Schluss zu uns treibt.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\tAlexander Maly ist ausgebildeter Sozialarbeiter und war f\u00fcr das Wiener Jugendamt t\u00e4tig, wo er 1988 begann, eine Anlaufstelle f\u00fcr Schuldnerinnen und Schuldner aufzubauen. Er war viele Jahre Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Schuldnerberatung und geht im April nach 30 Jahren Hilfe f\u00fcr Verschuldete in Pension. \n\tWas treibt die Menschen in die Schulden?<\/strong> \n\tBei uns ist das leichter?<\/strong> \n\tDann stehen die Menschen in der Schuldnerberatung.<\/strong> \n\tWas genau l\u00e4uft Ihrer Ansicht nach schief im System?<\/strong> \n\tWie kam es dazu, dass Haushalte sich so sehr verschuldeten?<\/strong> \n\tWas bleibt den Leuten dann zum Leben?<\/strong> \n\tWie sind Sie eigentlich zur Schuldnerberatung gekommen?<\/strong> \n\tWer waren Ihre ersten Kunden?<\/strong> \n\tWie hat sich die Klientel der Schuldnerberatung in den 30 Jahren ver\u00e4ndert?<\/strong> \n\tWieso landet man mit 80 Jahren in der Schuldnerberatung?<\/strong> \n\tWie schwierig ist es, die Schulden loszuwerden?<\/strong> \n\tIn manchen gesellschaftlichen Schichten ist der tiefergelegte BMW eben ein wichtiges Statussymbol f\u00fcr einen 18-j\u00e4hrigen Burschen<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n \n\t\u00c4rgert es einen Schuldnerberater nicht auch, wenn die Menschen f\u00fcr nichts ihr Geld rausschmei\u00dfen und dann vor den Tr\u00fcmmern ihrer Existenz stehen?<\/strong> \n\tGibt es einen typischen Schuldenmacher?<\/strong> \n\tErstmals publiziert am 28. M\u00e4rz 2018 auf FALTER 13\/8<\/a>. Das Interview f\u00fchrte Nina Horaczek. Ein Gespr\u00e4ch mit Alexander Maly, Wiens obersten Schuldnerberater, \u00fcber wild gewordene Banken und schnellen Konsum<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1328,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[436,245],"tags":[327,394,372],"formats":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3528"}],"collection":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3528"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3528\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5588,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3528\/revisions\/5588"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1328"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3528"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3528"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3528"},{"taxonomy":"format","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/formats?post=3528"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
Ja, sehr gut, vor allem dort, wo die Banken ihr Gesch\u00e4ftsmodell stark ver\u00e4ndert haben. Im Nachkriegs\u00f6sterreich waren Banken stark genossenschaftlich organisiert oder im staatlichen Eigentum. Sie mussten nicht zwingend m\u00f6glichst viel Rendite erwirtschaften. Das \u00e4nderte sich Anfang der 1980er-Jahre, als Banken in Aktiengesellschaften umgewandelt wurden und Geld an die Aktion\u00e4re abliefern mussten. Dadurch entstand ein negativer Wettbewerb. Auch die Bankangestellten haben gesagt: Ich will dem zwar keinen Kredit geben, aber wenn ich es nicht tue, holt er sich den Kredit bei der Konkurrenz. Das Kreditwesen war ein richtig wild gewordener Markt.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n
Besser. Aber leider nicht, weil die Kreditinstitute einsichtig wurden, sondern weil es 2007\/2008 die gro\u00dfe Wirtschaftskrise gab. Seitdem geben Banken ganz finanzschwachen Personen keine ganz gro\u00dfen Kredite. Aber ich kann mich an Menschen erinnern, die schon l\u00e4nger arbeitslos waren und trotzdem einen Kredit \u00fcber 30.000 Euro bekommen hatten. Damals war das Rutschen in die \u00dcberschuldung simpel. Man \u00fcberzieht \u00fcber l\u00e4ngere Zeit das Konto und kann eine Rechnung nicht mehr zahlen. Daraufhin sagt die Bank, machen wir einen Umschuldungskredit, mit dem decken wir das Konto ab, zahlen die Rechnung und finanzieren doch gleich die neue Wohnzimmereinrichtung mit. So verlief die klassische Schuldenkarriere. Die Menschen sind von Umschuldung zu Umschuldung getorkelt, bis gar nichts mehr ging.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n\n\tAlexander Maly<\/h2>\n\t
Foto: \u00a9 ASB Schuldnerberatungen \/ Nikola Milatovic<\/em><\/p>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n\n\n
Es ist meist der unn\u00f6tige Konsum, der die Leute am Schluss zu uns treibt. Es gibt Menschen, f\u00fcr die die m\u00f6glichst schnelle Befriedigung ihrer Konsumw\u00fcnsche so wichtig ist, dass sie nicht in der Lage sind, an morgen zu denken. Dann gibt es eine zweite Gruppe, die auch verschuldet ist, aber lange Zeit erfolgreich jongliert. Wenn aber ein unerwartetes Ereignis eintritt, eine Scheidung zum Beispiel oder die Geburt eines Kindes, kippt das System. Hinzu kommt ein kompensatorischer Konsumdruck. Wenn jemand glaubt, mit einem dicken Auto steht er ein St\u00fcck h\u00f6her in der sozialen Hierarchie. Bei Migranten gibt es oft einen Erwartungsdruck aus der alten Heimat. Da f\u00e4hrt man im nagelneuen Auto mit auf Pump finanzierten Geschenken nach Hause, weil man sich nicht blamieren will.
Das hei\u00dft, Sie haben auch viele Migranten als Klienten?<\/strong>
Etwa 60 Prozent der Menschen, die zu uns kommen, haben nicht Deutsch als Muttersprache. Warum, ist relativ klar: In den L\u00e4ndern, aus denen sie stammen, konnte man keine Konsumschulden machen. Man konnte sich zwar verschulden, aber einen Kredit ohne Gegenwert, etwa eine Immobilie, gibt es nicht.<\/p>\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n
Ja. Zu Beginn unserer Beratung fragen wir immer, wo das Geld von den Schulden hin ist. Da hei\u00dft es dann, eine Taufe wurde bezahlt oder eine Hochzeit oder neue M\u00f6bel. Schon vor 30 Jahren gaben Banken Menschen einen Konsumkredit, obwohl klar war, das wird nicht funktionieren. Der Bauarbeiter bekam den fetten Kredit f\u00fcr die Hochzeit seiner Tochter, im Wissen, dass das Geld sofort weg ist und er ziemlich sicher bald arbeitslos sein wird.
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Wer zu uns kommt, hat in der Regel bereits eine Klagsdrohung am Hals. Im Schnitt haben unsere Klienten etwa 40.000 Euro Schulden pro Kopf. Und es werden st\u00e4ndig mehr. Wir haben jeden Monat um die 600 Neuanmeldungen alleine in Wien. \u00d6sterreichweit gibt es etwa 700.000 Antr\u00e4ge auf Lohnpf\u00e4ndungen. Das sind Zahlen, die zeigen, dass etwas massiv schiefl\u00e4uft.
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Schulden haben eine Eigendynamik. Ich habe oft erlebt, dass jemand zum Beispiel von einer Bank lohngepf\u00e4ndet wird, das hei\u00dft, er zahlt der Bank jeden Monat Geld zur\u00fcck, aber trotzdem werden die Schulden immer mehr. Weil der Zinsenzuwachs, den die Bank verrechnet hat, h\u00f6her war als das, was an Lohn gepf\u00e4ndet werden konnte. Das war ganz legal. Das System hat die Eskalation in sich.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n
Der S\u00fcndenfall passierte im Jahr 1986. Damals wurde die sogenannte “Drittschuldneranfrage” f\u00fcr alle Gl\u00e4ubiger eingef\u00fchrt. Wer in Deutschland Lohn pf\u00e4nden m\u00f6chte, muss, bereits wenn er einen Antrag stellt, dem Gericht mitteilen, gegen welchen Arbeitgeber sich die Lohnpf\u00e4ndung richten soll. In \u00d6sterreich wird die Lohnpf\u00e4ndung anonym bewilligt und das Gericht kl\u00e4rt f\u00fcr den Gl\u00e4ubiger, in welcher Firma der Schuldner arbeitet. Dieses Privileg hatte bis 1986 nur der Unterhaltsgl\u00e4ubiger. Nachdem es f\u00fcr alle ge\u00f6ffnet wurde, standen bei Lohnpf\u00e4ndungen immer die Banken an erster Stelle. Weil diese wussten, sie k\u00f6nnen jederzeit auf den Lohn zugreifen, begannen sie, ihre Kredite immer fahrl\u00e4ssiger zu verkaufen. In diese Zeit f\u00e4llt auch der ber\u00fchmte Werbespruch “Anna, den Kredit hamma!” von der Postsparkasse. Dieser Spruch brachte den Paradigmenwechsel im Kreditwesen auf den Punkt. Damals begannen die Banken, private Haushalte mit Geld zu fluten. Es muss aber nur etwas Unvorhergesehenes passieren, und schon k\u00f6nnen die Raten nicht mehr gezahlt werden und die Bank steht vor der T\u00fcr. Nach \u00f6sterreichischem Recht ist derjenige, der als Erstes mit einer bewilligten Lohnpf\u00e4ndung beim Arbeitgeber steht, der Erstgereihte. Die Banken sind meist am schnellsten. Der Gesetzgeber hat als Reaktion f\u00fcr Unterhaltszahlungen neben dem Existenzminimum ein Unterhaltsexistenzminimum eingef\u00fchrt. Das liegt um 25 Prozent unter dem “normalen” Existenzminimum.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n
Bei einem Durchschnittseinkommen von 1500 Euro netto bleiben, wenn man von einer Bank gepf\u00e4ndet wird, etwa 1100 Euro. Bei einer Unterhaltspf\u00e4ndung nur ungef\u00e4hr 800 Euro. Das ist unter der Mindestsicherung. Wir fordern daher seit langem, dass bei einer Lohnpf\u00e4ndung der Unterhaltsgl\u00e4ubiger automatisch an erster Stelle stehen sollte. Das ist in anderen L\u00e4ndern Usus.
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Ich war Sozialarbeiter im Jugendamt. Ich hatte einen Vorgesetzten im Jugendamt, der sehr offen f\u00fcr neue Ideen war ,und ich wusste aus meiner Arbeit im Jugendamt, was f\u00fcr ein gro\u00dfes Problem Schulden sind. Also haben wir vom Jugendamt ausgehend begonnen, die Schuldnerberatung aufzubauen.
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Die bekam ich gleich im Pausenraum des Jugendamts von meinen Jugendamtskollegen vermittelt. Denn wenn Eltern finanziell vor dem Abgrund stehen, wirkt sich das auch auf den Familienfrieden negativ aus.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n
Zu Beginn hatten wir keine alten Menschen in der Beratung. Heute hingegen kommen auch noch Menschen, die 70 oder 80 Jahre alt sind, zu uns.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n
Meistens schleppen diese Menschen ihre Schulden \u00fcber Jahrzehnte mit sich mit. Vor zwei Wochen hat sich ein Klient bei mir gemeldet, der war 1991 das erste Mal hier. Jetzt hat er ein stabiles Einkommen, weil er in Pension ist, und wir starten einen neuen Anlauf, um von den Schulden wegzukommen. Vor kurzem war sogar ein 87-J\u00e4hriger bei uns, der mit seiner Firma pleite gemacht hat. Er wird seine Schuldenfreiheit vielleicht nicht mehr erleben. Aber das Bed\u00fcrfnis der Menschen, die Schulden loszuwerden, ist einfach sehr gro\u00df.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n
Es ist m\u00f6glich, aber ein langer Weg. Als wir mit der Schuldnerberatung begonnen haben, wurden Menschen, die in die Schuldenfalle getappt sind, bis an ihr Lebensende gepf\u00e4ndet und hatten gar keine Chance. Besser wurde es ab 1995, als gegen massiven Widerstand der Gl\u00e4ubiger der Privatkonkurs eingef\u00fchrt wurde. Da verpflichtet man sich, f\u00fcnf bis sieben Jahre lang jedes Monat einen bestimmten Betrag zu zahlen, und ist dann schuldenfrei. Voriges Jahr wurde der Privatkonkurs reformiert, jetzt gibt es keine Mindesterfordernisse f\u00fcr den Privatkonkurs mehr. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wir werden uns daran gew\u00f6hnen m\u00fcssen, dass Menschen, die keine gute Bildung und kein gutes Einkommen haben oder die Kleinunternehmer sind, in die Schulden reinrutschen und in ein Konkursverfahren gehen. Das wird Normalit\u00e4t werden, so wie man wei\u00df, dass F\u00fchrerscheinneulinge im Schnitt in den ersten drei, vier Jahren einen Blechschaden produzieren.
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Nein. In manchen gesellschaftlichen Schichten ist der tiefergelegte BMW eben ein wichtiges Statussymbol f\u00fcr einen 18-j\u00e4hrigen Burschen. Was mich aber immer noch \u00e4rgert: dass es Banken gibt, die einem depperten Burschen so einen Wagen finanzieren. Auch wenn jemand vor mir steht, der nach einem Privatkonkurs wieder tief verschuldet ist, denke ich mir zuerst heimlich: “Du Depp!” Aber im zweiten Moment denke ich, da sind zwei Deppen zusammengekommen. Ein Klient, der nicht sehr gescheit agiert hat. Aber vor allem die Bank, die wei\u00df, dass der schon im Konkurs war und ihm wieder einen Kredit gibt.
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Nein. Im Grunde kann jeder einmal hier landen, wenn er oder sie ein bisschen ungeschickt ist. In den 30 Jahren, in denen ich mich mit diesen Fragen besch\u00e4ftige, war es nie die eine klassische Fehlentscheidung, die zu Schulden gef\u00fchrt hat. Sondern immer eine Reihe kleiner Trippelschritte in die falsche Richtung. Unsere Gesellschaft gibt den Menschen einfach zu viele M\u00f6glichkeiten, Schulden zu machen. Das ist das Problem.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n
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