{"id":3525,"date":"2018-08-16T00:00:00","date_gmt":"2018-08-16T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/erste-foundation.byinfinum.co\/auf-schiene\/"},"modified":"2021-07-01T06:13:14","modified_gmt":"2021-07-01T06:13:14","slug":"auf-schiene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/auf-schiene\/","title":{"rendered":"Auf Schiene"},"content":{"rendered":"<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>In den St\u00e4dten Osteuropas wird der \u00f6ffentliche Verkehr kr\u00e4ftig ausgebaut. Fahrr\u00e4der haben gegen die Liebe zum Auto und die schwerf\u00e4llige Politik indes wenig auszurichten.<\/strong><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDer \u00f6ffentliche Verkehr in Prag ist vor allem eines: Alltag der Prager. Knapp 60 Prozent ihrer Wege legen die Menschen in der tschechischen Hauptstadt mit der Stra\u00dfenbahn, Metro oder dem Bus zur\u00fcck, hei\u00dft es von den Prager Verkehrsbetrieben. Allein die Metro erstreckt sich auf einem Netz von rund 60 Kilometern unter den Prager Stra\u00dfen. Wer zum Wenzelsplatz muss, nimmt die gr\u00fcnen Linie A bis zur Station Muzeum. Nach Feierabend steht man in den Garnituren der roten Linie C dicht an dicht, die im Norden im Plattenbauviertel Let\u0148any endet.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tZum Vergleich: Im f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Verkehr international gelobten Wien werden rund 40 Prozent der Wege \u00f6ffentlich gemacht \u2013 vor allem im 80 Kilometer langen U-Bahnnetz.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--biggest paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-quote__paragraph\">\n\t entsprechen einem Prozent der europ\u00e4ischen Wirtschaftsleistung und gehen aufgrund von Staus j\u00e4hrlich europaweit verloren.<\/p><p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--small paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-quote__author\">\n\t\u2014 <blockquote><font size=\"180\">100 Milliarden Euro<\/font><br>entsprechen einem Prozent der europ\u00e4ischen Wirtschaftsleistung und gehen aufgrund von Staus j\u00e4hrlich europaweit verloren.<\/blockquote><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDie Prager jedenfalls wissen den \u00f6ffentlichen Verkehr zu sch\u00e4tzen. Er gilt als billig, effizient und sauber. 86 Prozent sind mit dem \u00f6ffentlichen Verkehr in der Stadt zufrieden \u2013 ein europ\u00e4ischer Spitzenwert, den sich die Stadt selber einiges kosten l\u00e4sst. Ein Drittel des Budgets flie\u00dft in das \u00f6ffentliche Verkehrssystem. Und Prag macht das nicht aus Eigennutz. Der \u00f6ffentliche Verkehr hat einen entscheidenden Vorteil, nicht nur in der tschechischen Hauptstadt: Im Vergleich zum Individualverkehr kann eine U-Bahn den Raum 20 Mal effizienter nutzen als der motorisierte Individualverkehr, der in seiner Konzentration in ganz Europa Probleme macht. 100 Milliarden Euro \u2013 das entspricht einem Prozent der europ\u00e4ischen Wirtschaftsleistung \u2013 gehen aufgrund von Staus j\u00e4hrlich europaweit verloren. <\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDer Ausbau des \u00f6ffentlichen Verkehrsnetzes ist ein Ansatz, die Umwelt-, L\u00e4rm- und Raumfragen in den St\u00e4dten Europas anzugehen. Die andere Antwort ist das Fahrrad. Am besten funktionieren die Konzepte in Kombination. Doch so gut Prag bei ersterer abschneidet, so mager fallen die Resultate im zweiten Feld aus. Die Stadt schafft ihr eigenes \u2013 im Vergleich nicht ambitioniertes \u2013 Ziel nicht, dass zumindest f\u00fcnf Prozent der Wege auf zwei R\u00e4dern absolviert werden. Daran tragen weniger die Prager Bewohner Schuld, die sich etwa gegen den Drahtesel wehren. Das Fahrradwegnetz ist schlicht zu schlecht ausgebaut, zu viele Stra\u00dfen haben Kopfsteinpflaster, und dass die touristischen Innenstadtbezirke rund um Karlsstra\u00dfe, Rathaus, Karlsbr\u00fccke und dem ehemaligen j\u00fcdischen Ghetto Fahrradfahren ganz verboten haben, hilft nat\u00fcrlich auch nicht. Vor allem, wenn Autofahrer weiterhin Sondergenehmigungen f\u00fcr die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone erhalten k\u00f6nnen.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tImmerhin werden sieben Prozent der Wege in Tschechien mit dem Fahrrad zur\u00fcckgelegt. Damit kommt das mitteleurop\u00e4ische Land nicht an die skandinavischen Spitzenreiter oder die Niederlande heran, kann sich aber in der Region gut behaupten. Der Nachbar Polen etwa schafft nur zwei Prozent. In Ungarn sind es zumindest 5,5 Prozent.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12 wrapper__offset-large--0\">\n\t\t\t\t<div class=\"image-wrap block-image__image-wrap\" data-align=\"center center\">\n\n\t\t\t<img\n\t\t\tsrc=\"http:\/\/tippingpoint.net\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/30minuten.png\"\n\t\t\tclass=\"image  block-image__image\"\n\t\t\talt=\"\"\n\t\t\/>\n\t\n\t<\/div>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tBesonders schlecht schneidet Rum\u00e4nien mit \u00fcberhaupt nur 1,7 Prozent aller Wege ab. Wer einmal in Bukarest dem z\u00e4hen, stickigen Stadtverkehr mit dem Fahrrad entkommen wollte \u2013 der wei\u00df warum. Auch wenn man der Achse Calea Victoriei in Richtung Altstadt 2015 einen Fahrradstreifen verpasst hat und diesen irgendwie gegen Falschparker zu sch\u00fctzen versucht, auch wenn ein einsamer Leihfahrradanbieter in der Stadt sein Gl\u00fcck versucht, sind es Autos, die Bukarest regieren \u2013 kompromisslos und selbstsch\u00e4digend. Rund eine Stunde verliert jeder Autofahrer t\u00e4glich in den Staus der Stadt, was Bukarest als einzige europ\u00e4ische Stadt unter die zehn am meisten durch Stau belasteten St\u00e4dte der Welt hievt. Das zumindest sagt der TomTom-Stauindex, den der Navigationsspezialist j\u00e4hrlich auf Basis der eigenen GPS-Datenbank f\u00fcr 390 St\u00e4dte erstellt.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tAutofahrer in Ljubljana hingegen verlieren t\u00e4glich nur durchschnittlich 21 Minuten, was vor allem daran liegt, dass es immer weniger Autofahrer in der slowenischen Hauptstadt gibt. Die \u201eGr\u00fcne Hauptstadt Europas\u201c von 2016 k\u00f6nnte in wenigen Jahren auf einen Radfahranteil von 30 Prozent kommen und damit das aktuelle Niveau sogar verdreifachen, sie muss daf\u00fcr nur mit demselben Eifer moderne Verkehrsl\u00f6sungen vorantreiben, wie sie es zuletzt getan hat. In den 1970er-Jahren hat die Stadtverwaltung erste Radwege implementiert \u2013 heute gilt die Stadt mit einem Netzwerk von rund 200 Kilometern f\u00fcr 280.000 Einwohner als Vorbild in der Region. Herzst\u00fcck der Bem\u00fchungen der Stadtverwaltung ist die neue Slovenska-Stra\u00dfe. Die ehemalige vierspurige Verkehrsarterie wurde 2015 in eine Fu\u00dfg\u00e4ngerzone mit Bewegungszone umgewandelt. <\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div class=\"embed-code\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/datawrapper.dwcdn.net\/6xFm1\/2\/?src=embed\" title=\"\" width=\"\" height=\"\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none;\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tIn Ljubljana m\u00f6gen viele mittlerweile auf das Fahrrad umgesattelt haben, der Rest des Landes hinkt aber hinterher. Mehr als jeder zweite Slowene besitzt ein Auto \u2013 vergleichbar mit der Situation in \u00d6sterreich. Da lassen sich einige westeurop\u00e4ische Staaten aufz\u00e4hlen, die unter die 50 Prozent-Marke gerutscht sind: Spanien, Irland und D\u00e4nemark beispielsweise. Die meisten Autobesitzer innerhalb der EU hat Luxemburg registriert. Die wenigsten Rum\u00e4nien, wo nur 220 Autos auf 1000 Einwohner kommen.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDa wiegt es besonders schwer, dass Rum\u00e4nien die meisten Verkehrstoten innerhalb der EU aufweist: Allein 2016 sind 1.900 Menschen in fast 30.000 Verkehrsunf\u00e4llen umgekommen. Allen voran der schlechte Zustand der \u00f6ffentlichen Infrastruktur \u2013 besonders au\u00dferhalb der St\u00e4dte. Aber auch fehlendes Sicherheitsbewusstsein \u2013 Stichwort Sicherheitsgurt \u2013 und r\u00fccksichtslose Verkehrsteilnehmer tragen dazu bei. Die Opferzahl auf rum\u00e4nischen Stra\u00dfen ist zudem zuletzt wieder gestiegen, wohingegen sie in den meisten Teilen der EU sinkt.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div class=\"embed-code\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/e.infogram.com\/f325c96e-59bd-4cdc-bcc3-e4ddccf4106f?src=embed\" title=\"\" width=\"\" height=\"\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none;\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tEU-weit sterben durchschnittlich 50 Menschen pro einer Million Einwohner in einem Verkehrsunfall. Tschechien liegt mit 54 ungef\u00e4hr in diesem Mittel. Die Hauptstadt Prag schneidet mit 23 Stra\u00dfentoten 2015 im EU-Durchschnitt relativ gut ab, wobei hier absolute Zahlen das Bild verzerren, weil in Prag auch \u201enur\u201c 1,3 Millionen Menschen leben.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tUm knapp 20 Prozent konnte die Prager Stadtverwaltung in den vergangenen 15 Jahren den Individualverkehr durch den geschickten Ausbau des \u00f6ffentlichen Verkehrs reduzieren. Allerdings nur in den Innenstadtbezirken. Auf den Stra\u00dfen der Prager Peripherie hat sich das Verkehrsaufkommen im selben Zeitraum um 50 Prozent vergr\u00f6\u00dfert. Die Zersiedelung schreitet rasant voran, die \u00f6ffentliche Infrastruktur kann l\u00e4ngst nicht mehr mithalten, und die neuen Park-and-Ride-H\u00e4user allein funktionieren nur in Kombination mit dem Ausbau der Schiene und besseren Anbindungen an den Regionalverkehr. <\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div class=\"embed-code\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/e.infogram.com\/3abc2d8a-0641-4de4-9536-b251dd4b07d6?src=embed\" title=\"\" width=\"\" height=\"\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none;\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t\n<ol class=\"block-footnotes js-footnote-list\">\n\n<\/ol>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tAm anderen Ende, im zentralen Karl\u00edn-Viertel am Moldauufer, l\u00e4uft seit 2016 immerhin ein City-Bike-Projekt im Pilotmodus. Der tschechische Anbieter Homeport gilt europaweit als Pionier f\u00fcr Bike-Sharing-L\u00f6sungen und hat das erste Konzept schon 2009 umgesetzt. Den Auftrag hat Homeport damals allerdings nicht in Tschechien, sondern im franz\u00f6sischen La Rochelle bekommen. Dass man als tschechisches Unternehmen jahrelang kein tschechisches Projekt vorstellen konnte, sei, so sagt der Homeport-Gr\u00fcnder Charles Butler in einem Interview mit Radio Prague, schon ein bisschen peinlich gewesen.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<em>Dieser Text und die Infografiken sind unter der Creative Commons Lizenz ver\u00f6ffentlicht: <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-nd\/3.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY-NC-ND 3.0<\/a>. Der Name der Autorin\/Rechteinhaberin soll wie folgt genannt werden. Autorin: Eva Konzett \/ erstestiftung.org, Infografiken und Illustration: Vanja Ivancevic \/ erstestiftung.org<br>Titelbild: Stra\u00dfenbahn in der Prager Innenstadt. Foto: \u00a9 iStock\/Tuayai<\/em><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10    wrapper__divider-bottom-large\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t\n<div class=\"block-columns block-columns__gutter-large--10 block-columns__vertical-spacing-large--0\">\n\t\n\n<div class=\"block-column block-column__width-large--6 block-column__width-mobile--12\">\n\t\n<div class=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\">\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"image-wrap block-image__image-wrap\" data-align=\"center center\">\n\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/tippingpoint.net\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/symbol-pink_full.png\" class=\"image  block-image__image\" alt=\"\" \/>\n\t\n\t<\/div>\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"block-column block-column__width-large--6 block-column__width-mobile--12\">\n\t\n<div class=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\">\n\n\t\n\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<h1>Kopf und Zahl &#8211; Osteuropa im digitalen Taschenformat<\/h1><br>14 Jahre sind vergangen, seit sich die Europ\u00e4ische Union in der ersten Runde Richtung Osten aufgemacht hat. Die anf\u00e4ngliche Euphorie ist erst dem Alltag und nun Ern\u00fcchterung auf beiden Seiten gewichen. Man ist sich manchenorts fremd geworden oder fremd geblieben, trotz der sichtbaren und verborgenen, der privaten, offiziellen und gesch\u00e4ftlichen Beziehungen. Trotz der vielen Gemeinsamkeiten, trotz der Wertsch\u00f6pfungsketten, die keine Grenzen mehr kennen. Und manchmal genau deswegen.<br><br><em>Kopf und Zahl<\/em> m\u00f6chte im Kleinen die politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebensrealit\u00e4ten im j\u00fcngeren Teil der EU und der Beitrittskandidaten S\u00fcdosteuropas beleuchten und sie mit der westeurop\u00e4ischen Verfassung zumindest in \u00f6sterreichischer Ausformung abgleichen. Sind diese denn wirklich immer meilenweit voneinander entfernt? Wo scheitert der Blick von oben herab?<br><br>Jenseits des Vorurteils \u00f6ffnet sich eine andere Welt. <em>Kopf und Zahl<\/em> tr\u00e4gt sie in Bildern, Ziffern und Worten zusammen. Eine monatliche Portion Osteuropa. Im digitalen Taschenformat zum Mitnehmen.<\/p>\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kopf und Zahl &#8211; Osteuropa im digitalen Taschenformat<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1331,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[360,435],"tags":[364,393],"formats":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3525"}],"collection":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3525"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3525\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4517,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3525\/revisions\/4517"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1331"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3525"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3525"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3525"},{"taxonomy":"format","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/formats?post=3525"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}