{"id":3498,"date":"2018-05-15T00:00:00","date_gmt":"2018-05-15T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/erste-foundation.byinfinum.co\/broeckelnde-saeulen\/"},"modified":"2021-07-01T06:25:29","modified_gmt":"2021-07-01T06:25:29","slug":"broeckelnde-saeulen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/broeckelnde-saeulen\/","title":{"rendered":"Br\u00f6ckelnde S\u00e4ulen"},"content":{"rendered":"<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>In Europa verschlechtert sich die Pressefreiheit. Daran tragen auch die Ausw\u00fcchse in Mittel- und Osteuropa sowie am Westbalkan Schuld.<\/strong><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tMitte Oktober beginnen die MitarbeiterInnen ihre Sachen zu packen: Laptops und Unterlagen, Topfpflanzen und pers\u00f6nliche Sachen werden in Kisten verstaut, ganze Berufslaufbahnen f\u00fcr den Umzug beschriftet. Alle bereiten sich darauf vor, ihren Redaktionsalltag in den neuen B\u00fcros wieder aufzunehmen. Was die MitarbeiterInnen nicht wissen: Einen Umzug wird es nicht geben. Die Kisten werden nie in neuen R\u00e4umlichkeiten ankommen. Stattdessen wird die Zeitung &#8220;N\u00e9pszabads\u00e1g&#8221; schlie\u00dfen und die JournalistInnen werden ihren Arbeitsplatz verlieren.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t2016 wurde mit &#8220;N\u00e9pszabads\u00e1g&#8221; die wichtigste regierungskritische Zeitung Ungarns dicht gemacht. Kurze Zeit sp\u00e4ter verkaufte sie der damalige Eigent\u00fcmer, der \u00f6sterreichische Investor Heinrich Pecina, gemeinsam mit einem Portfolio von 12 Regionalzeitungen (im Land werden insgesamt 19 Regionalzeitungen herausgegeben) an das Unternehmen Opimus Press, einer Holding, die dem B\u00fcrgermeister von Felsc\u00fat geh\u00f6rt. In Felsc\u00fat ist der ungarische Premierminister Viktor Orb\u00e1n geboren. Und L\u00f6rinc M\u00e9sz\u00e1ros, der B\u00fcrgermeister, gilt als sein Freund. Vom politischen Aufstieg Orb\u00e1ns kann er, heute einer der verm\u00f6gendsten M\u00e4nner des Landes, gut leben. Im Sommer 2017 wechseln dann noch drei weitere ungarische Regionalzeitungen mit einer Gesamtauflage von rund 100.000 St\u00fcck ihren Besitzer. Wiederum stehen Gesch\u00e4ftsm\u00e4nner mit engen Kontakten zu Orb\u00e1ns Fidesz-Partei hinter dem Deal. F\u00fcr die Regierung Orb\u00e1n sei es ein gro\u00dfer Erfolg gewesen, diese drei letzten unabh\u00e4ngigen Regionalzeitungen zu kaufen, schreibt die Organisation <a href=\"http:\/\/www.rog.at\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Reporter ohne Grenzen<\/a>. Weite Teile der ungarischen Presselandschaft, auch im TV- und Radiobereich, sind mittlerweile auf Regierungslinie gleichgeschaltet.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Kontakte nach oben, Freiheit nach unten<\/strong><br><br>Das ist keine gute Nachricht. Die zweite schlechte: Auch in anderen L\u00e4ndern Mittel- und Osteuropas schaut es wenig erfreulich f\u00fcr die Medienfreiheit aus. Und auf dem Westbalkan noch weniger. Ausl\u00e4ndische Medienh\u00e4user haben sich weitgehend aus der Region zur\u00fcckgezogen, an ihrer Stelle haben sich lokale Gesch\u00e4ftsm\u00e4nner mit guten Kontakten nach oben Medienimperien geschaffen. PolitikerInnen feinden JournalistInnen verbal \u00f6ffentlich an. In Serbien beispielsweise werden regierungskritische JournalistInnen als feindliche Spione diffamiert.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div class=\"embed-code\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/e.infogram.com\/e373f52b-5349-4f07-92c8-17623c548e80?src=embed\" title=\"\" width=\"\" height=\"\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none;\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t\u00dcberhaupt: In ganz Europa, so schreibt die unabh\u00e4ngige und internationale Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen, verschlechtere sich das \u201etraditionell sichere Umfeld f\u00fcr JournalistInnen\u201c. Nicht erst, seit in Malta und in der Slowakei die Investigativjournalisten Daphne Caruana Galizia und J\u00e1n Kuciak ermordet wurden. In keiner anderen Weltregion habe sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa, hei\u00dft es im Jahresreport 2018. Auch die harsche Kritik der \u00f6sterreichischen Bundesregierung am \u00d6sterreichischen Rundfunk (ORF) ist Reporter ohne Grenzen negativ aufgefallen.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tBesonders aber die Slowakei: Die Meinungsfreiheit ist in der Verfassung festgeschrieben,  Diffamierung f\u00e4llt unter das Strafgesetz und kann mit bis zu acht Jahren Haft geahndet werden. Der nach dem Mord an dem Investigativjournalisten J\u00e1n Kuciak nun doch zur\u00fcckgetretene Premierminister Robert Fico selbst hat mehrere Verleumdungsklagen gegen Medienh\u00e4user gef\u00fchrt. Den Chef des slowakischen \u00f6ffentlichen Rundfunks RTVS V\u00e1clav Mika lie\u00df er im Sommer 2017 absetzen und von einem regierungstreuen Manager ersetzen. Private Medien haben sich gr\u00f6\u00dftenteils slowakische Oligarchen unter sich aufgeteilt.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--biggest paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-quote__paragraph\">\n\t Mehr als 50 Pl\u00e4tze haben Ungarn und Montenegro jeweils seit 2007 im Pressefreiheitsranking eingeb\u00fc\u00dft. Mazedonien ist gar um 73 Pl\u00e4tze (auf Platz 109) zur\u00fcckgefallen.<\/p><p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--small paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-quote__author\">\n\t\u2014 <blockquote><font size=\"180\">50<\/font><br>Mehr als 50 Pl\u00e4tze haben Ungarn und Montenegro jeweils seit 2007 im Pressefreiheitsranking eingeb\u00fc\u00dft. Mazedonien ist gar um 73 Pl\u00e4tze (auf Platz 109) zur\u00fcckgefallen.<\/blockquote><br><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tIm Nachbarland Tschechien sitzt derweil einer der wichtigsten Medienmogule des Landes an den Schalthebeln der Macht: Andrej Babi\u0161 ist Premierminister des Landes. 2013 hatte ein Unternehmen Babi\u0161\u2019 die Verlagsgesellschaft Mafra gekauft, die die beiden meistgelesenen Tageszeitungen Tschechiens herausgibt: die Mlad\u00e1 Fronta Dnes und die Lidov\u00e9 Noviny. Wenig sp\u00e4ter kam mit Radio Impuls der popul\u00e4rste tschechische Privatradiosender in das Babi\u0161\u2019sche Medienreich. Eigentlich sollte die Presse die Politik \u00fcberwachen, hier wird sie von der Politik kontrolliert.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Schlusslicht Bulgarien<\/strong><br><br>Da verwundert es wenig, dass Tschechien und die Slowakei zu jenen L\u00e4ndern geh\u00f6ren, die sich laut dem j\u00e4hrlichen Ranking von Reporter ohne Grenzen, das weltweit die Pressefreiheit in einem Land misst, am meisten verschlechtert haben. Tschechien fiel um elf Pl\u00e4tze auf den 34. Platz zur\u00fcck, die Slowakei von Rang 17 auf 27. Die \u201eRangliste der Pressefreiheit\u201c vergleicht j\u00e4hrlich die Situation von JournalistInnen und Medien in 180 Staaten und Territorien. \u00d6sterreich verweilt in diesem Jahr auf dem 11. Platz weit vorne.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t\n<ol class=\"block-footnotes js-footnote-list\">\n\n<\/ol>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tIm europ\u00e4ischen Vergleich auf deplorablem 111. Platz findet sich hingegen Bulgarien. K\u00f6rperliche Attacken und Todesdrohungen gegen JournalistInnen sind im Land \u00fcblich \u2013 vor allem dann, wenn gegen die Mafia recherchiert wird.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tIndirekter Druck wird auch in Polen aufgebaut. Micha\u0142 Fabisiak, Journalist beim \u00f6ffentlichen Radiosender Polskie Radio beispielsweise wurde entlassen, weil er sich geweigert hatte, seine Quellen f\u00fcr einen kritischen Bericht \u00fcber die Regierungspartei PiS preiszugeben. Nur elf Tage sp\u00e4ter traf es mit Barbara Burdzy eine Journalistin vom \u00f6ffentlichen SenderTVP Info, nachdem sie \u00fcber die Verfilzung zwischen dem polnischen Geheimdienst und der Politik berichtet hatte. Mittlerweile hat die polnische Regierung verst\u00e4rkten Einfluss genommen und den \u00f6ffentlichen Rundfunk unter ihre Kontrolle gebracht.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Sozialistisches Erbe<\/strong><br><br>Attacken gegen JournalistInnen, seien diese physischer oder verbaler Natur, sind keine Einzelf\u00e4lle, sondern Ausw\u00fcchse einer zusehends feindlichen Atmosph\u00e4re, der sich JournalistInnen gegen\u00fcbersehen und die es ihnen immer schwieriger macht, ihrer Arbeit nachzugehen.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div class=\"embed-code\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/e.infogram.com\/2371ba56-68c4-4730-b231-d014e595a365?src=embed\" title=\"\" width=\"\" height=\"\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none;\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tUnd die Leser davonlaufen lassen. Zumindest in Ungarn: Dort informiert sich nur noch jeder f\u00fcnfte \u00fcber Informationen in Tageszeitungen \u2013 um sieben Prozent weniger als noch 2016. Das Fernsehen erreicht mit 72 Prozent deutlich mehr Menschen. Besonders oft aber greifen die Ungarn auf Social-Media-Kan\u00e4le zur\u00fcck, um zu erfahren, was in ihrem Land und dar\u00fcber hinaus passiert. In Ungarn sei die Skepsis gegen\u00fcber staatlichen Medien durch die sozialistische Vergangenheit traditionell gro\u00df, schreibt das Reuters Institute im aktuellen Digital Report. Damals konnte man den vom Politb\u00fcro dirigierten Staatsmedien nicht trauen.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tViele Ungarn tun das heute auch nicht mehr.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<em>Dieser Text und die Infografiken sind unter der Creative Commons Lizenz ver\u00f6ffentlicht: <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-nd\/3.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY-NC-ND 3.0<\/a>. Der Name der Autorin\/Rechteinhaberin soll wie folgt genannt werden. Autorin: Eva Konzett \/ erstestiftung.org, Infografiken und Illustration: Vanja Ivancevic \/ erstestiftung.org<br>Titelbild: Foto: \u00a9 simonkr\/iStock.<\/em><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10    wrapper__divider-bottom-large\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t\n<div class=\"block-columns block-columns__gutter-large--10 block-columns__vertical-spacing-large--0\">\n\t\n\n<div class=\"block-column block-column__width-large--6 block-column__width-mobile--12\">\n\t\n<div class=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\">\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"image-wrap block-image__image-wrap\" data-align=\"center center\">\n\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/tippingpoint.net\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/symbol-gelb_full.png\" class=\"image  block-image__image\" alt=\"\" \/>\n\t\n\t<\/div>\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"block-column block-column__width-large--6 block-column__width-mobile--12\">\n\t\n<div class=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\">\n\n\t\n\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<h1>Kopf und Zahl &#8211; Osteuropa im digitalen Taschenformat<\/h1><br>14 Jahre sind vergangen, seit sich die Europ\u00e4ische Union in der ersten Runde Richtung Osten aufgemacht hat. Die anf\u00e4ngliche Euphorie ist erst dem Alltag und nun Ern\u00fcchterung auf beiden Seiten gewichen. Man ist sich manchenorts fremd geworden oder fremd geblieben, trotz der sichtbaren und verborgenen, der privaten, offiziellen und gesch\u00e4ftlichen Beziehungen. Trotz der vielen Gemeinsamkeiten, trotz der Wertsch\u00f6pfungsketten, die keine Grenzen mehr kennen. Und manchmal genau deswegen.<br><br><em>Kopf und Zahl<\/em> m\u00f6chte im Kleinen die politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebensrealit\u00e4ten im j\u00fcngeren Teil der EU und der Beitrittskandidaten S\u00fcdosteuropas beleuchten und sie mit der westeurop\u00e4ischen Verfassung zumindest in \u00f6sterreichischer Ausformung abgleichen. Sind diese denn wirklich immer meilenweit voneinander entfernt? Wo scheitert der Blick von oben herab?<br><br>Jenseits des Vorurteils \u00f6ffnet sich eine andere Welt. <em>Kopf und Zahl<\/em> tr\u00e4gt sie in Bildern, Ziffern und Worten zusammen. Eine monatliche Portion Osteuropa. Im digitalen Taschenformat zum Mitnehmen.<\/p>\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kopf und Zahl &#8211; Osteuropa im digitalen Taschenformat<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1144,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[433,360,436],"tags":[385,315,364,318,386,387,319,388],"formats":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3498"}],"collection":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3498"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3498\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4542,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3498\/revisions\/4542"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1144"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3498"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3498"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3498"},{"taxonomy":"format","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/formats?post=3498"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}