{"id":3482,"date":"2018-04-13T00:00:00","date_gmt":"2018-04-13T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/erste-foundation.byinfinum.co\/der-osten-und-das-liebe-vieh\/"},"modified":"2022-04-07T12:42:16","modified_gmt":"2022-04-07T12:42:16","slug":"der-osten-und-das-liebe-vieh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/der-osten-und-das-liebe-vieh\/","title":{"rendered":"Der Osten und das liebe Vieh"},"content":{"rendered":"<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Konvergenz l\u00e4sst sich an der Nachfrage nach Hundenahrung messen. Wer wenig Geld hat, der kauft kein Nassfutter im Supermarkt. Da ist es eine gute Nachricht, dass in den neuen Mitgliedsl\u00e4ndern der Bedarf danach steigt. Die Landwirtschaft in der Region hat indes den Anschluss verpasst. Das k\u00f6nnte ihr Untergang sein oder ihre Rettung.<\/strong><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDer polnische Nationalstolz rennt 60 km\/h schnell, er ist 1,5 Meter hoch, z\u00e4h, neugierig, er hat einen schmalen Kopf mit dunklen Augen und kommt aus der arabischen W\u00fcste: Der Araber, f\u00fcr viele das edelste Pferd der Welt, das der Legende nach bis zum Propheten Mohamed zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, ist seit Jahrhunderten in den polnischen Weiten heimisch. Schon im 17. Jahrhundert soll die polnische Kavallerie Araberpferde als Kriegsbeute von den Osmanen geholt haben, sp\u00e4ter &#8211; nach dem Friedensschluss mit Istanbul, der dieserart Nachschub stoppte &#8211; befahlen die polnischen Machthaber eine eigene Zucht aufzubauen. Dass die Eigenschaften dieser Rasse bis heute \u00fcberzeugen, das beweisen drei staatliche Zuchtbetriebe in Polen. Rund 4.000 Araber grasen auf polnischen Weiden. 260.000 Pferde z\u00e4hlt Polen insgesamt. Viele davon werden indes nicht f\u00fcr nationalen Ruhm und Ehre, sondern f\u00fcr die Arbeit auf dem Feld gebraucht. Das ist nicht nur in Polen so. In Rum\u00e4nien etwa leben heute noch gesch\u00e4tzt 730.000 Pferde &#8211; schlicht, weil der Traktor noch nicht \u00fcberall angekommen ist.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Landwirtschaftliche Produktion<\/strong><br><br>Das Verh\u00e4ltnis zwischen Mensch und Tier in den j\u00fcngeren Mitgliedsstaaten und in den L\u00e4ndern auf dem Balkan ist vielerorts noch landwirtschaftlich gepr\u00e4gt: Das Pferd, das in Siebenb\u00fcrgen die Karren zieht, der polnische Tatra-Hund, der Viehherden gegen W\u00f6lfe verteidigt. Die unz\u00e4hligen Katzen auf den H\u00f6fen, die tats\u00e4chlich M\u00e4use jagen. Das Tier als Arbeitspartner, nicht nur emotionaler Partnerersatz.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div class=\"embed-code\"><iframe loading=\"lazy\" style=\"border: none;\" title=\"\" src=\"https:\/\/e.infogram.com\/a9afeccf-384a-434a-97bd-e74e3323ce23?src=embed\" width=\"\" height=\"\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tIn Rum\u00e4nien leben zwischen der ungarischen Grenze und der Schwarzmeerk\u00fcste mehr als 3,5 Millionen Bauern, mehr als sonst irgendwo in der EU. Sie geben ein Beispiel daf\u00fcr, wie es mit weniger Pestiziden, mit weniger Automatisierung, wie es n\u00e4her an der Natur und Tier gehen k\u00f6nnte &#8211; und sie zahlen den Preis: 95 Prozent der rum\u00e4nischen Bauern setzen weniger als 8.000 Euro mit ihren Produkten um. Pro Jahr. Und nicht nur hier ist die Wirtschaftskraft der Bauern niedrig. In Ungarn liegen immer noch 85 Prozent unter der 8.000-Euro-Marke. Nur Tschechien kommt mit 32 Prozent an westeurop\u00e4ische Verh\u00e4ltnisse heran. \u00d6sterreich liegt auf dieser H\u00f6he. In Deutschland verdienen 90 Prozent der Bauern deutlich mehr. Jeder f\u00fcnfte deutsche Bauer setzt zwischen 100.000 und 250.000 Euro j\u00e4hrlich um, fast noch einmal so viel liegen sogar \u00fcber 250.000 Euro. Wer den Weg der mageren Ums\u00e4tze weiter \u00f6stlich und s\u00fcd\u00f6stlich zur\u00fcckverfolgt, landet bei bescheidenen H\u00f6fen. Drei Millionen der rum\u00e4nischen Bauern beispielsweise beackern weniger als f\u00fcnf Hektar Fl\u00e4che. Und w\u00e4hrend die Bauern im alten Europa ihre H\u00f6fe auf eine Betriebsart spezialisiert haben, also Milchbauern, Schweinez\u00fcchter oder H\u00fchnerbr\u00fcter sind, arbeiten die Kollegen weiter \u00f6stlich oftmals noch mit einem ganzheitlicheren Ansatz. In der Praxis hei\u00dft das, dass neben der Kuh noch ein Schweinekoben steht, dass Gans, Huhn und Truthahn auch noch irgendwo herumlaufen und dass sich hinter den Wirtschaftsgeb\u00e4uden Gem\u00fcse\u00e4cker erstrecken.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Viehwirtschaft und -zucht<\/strong><br><br>83 Prozent der europ\u00e4ischen Milchproduktion stammen aus der alten EU, wie hier 89 Prozent des Rindfleisches erzeugt werden. Auch das Schweinefleisch, das in der neuen EU auf den Teller gelangt, hat sein Leben oft im Westen verbracht. \u00d6sterreich schlachtet mit f\u00fcnf Millionen Sauen j\u00e4hrlich mehr als die teils deutlich bev\u00f6lkerungsreicheren L\u00e4nder Rum\u00e4nien, Ungarn und Tschechien jeweils. Deftig, so ist die K\u00fcche in Osteuropa, kein Zweifel. Die Menschen in der Region essen mit 62 Kilogramm Fleisch pro Kopf und Jahr trotzdem immer noch sechs Kilo weniger Fleisch als die Europ\u00e4er weiter westlich.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div class=\"embed-code\"><iframe loading=\"lazy\" style=\"border: none;\" title=\"\" src=\"https:\/\/e.infogram.com\/445f01cb-a154-43d3-a938-2caa515cf472?src=embed\" width=\"\" height=\"\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDie Landwirtschaft in den j\u00fcngeren Mitgliedsstaaten ist aufgrund veralteter Ger\u00e4te und kleinteiliger Struktur, oftmals die Konsequenz der Parzellierung nach 1989, im Spiel der gro\u00dfen Mitgliedsl\u00e4nder kaum konkurrenzf\u00e4hig &#8211; zumindest solange letztere an Intensivmast und Tierhaltung festhalten. Dass sich die Mutterkuhhaltung in der EU seit 2000 verdoppelt hat, bietet auch der extensiven, traditionellen Landwirtschaft, den kleinen Bauern also, Chancen in der Nische. Sie m\u00fcssten nur alles so belassen, wie es immer schon war. Das Kalb bleibt bei der Mutter und die Viecher weiden die Allmende um die D\u00f6rfer ab.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div class=\"embed-code\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/app.powerbi.com\/view?r=eyJrIjoiZGQzY2E1YzEtY2ZiMy00NjJhLTk5NmMtZjMwMzZkNDQwZDk2IiwidCI6ImQ4MDc0ODg1LTRhMTktNGZkZi04NWY3LTdmMmY1MWZmMWVmNyIsImMiOjh9\" title=\"\" width=\"\" height=\"\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none;\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tSo traditionell die Landwirtschaft von au\u00dfen aussehen mag, so sehr die Bauern an der Arbeitsweise der eigenen Gro\u00dfeltern festhalten, in der Zeit stehen bleiben sie nicht. Da finden sich genauso WLAN wie die neuesten Zuchtmoden. Von Prag den ganzen Balkang\u00fcrtel hinunter bis nach Tirana, weit \u00fcber die EU-Au\u00dfengrenze hinaus, setzen die Bauern beispielsweise auf erprobte Genetik. \u00d6sterreichisches Rindersperma ist ein Exportschlager in den H\u00f6fen der Region. Nach Albanien hat \u00d6sterreich etwa im vergangenen Jahr 111 Kilogramm Rindersperma ausgef\u00fchrt. Insgesamt wurden 1,6 Tonnen Rindersamen aus \u00d6sterreich nach Mittel- und Osteuropa sowie in die T\u00fcrkei geschickt. Rum\u00e4nien hingegen ist einer der gr\u00f6\u00dften Honigproduzenten der EU. 2015 verarbeiteten die rum\u00e4nischen Imker 35.000 Tonnen Honig. Die europ\u00e4ische Gesamtproduktion belief sich auf 268.000 Tonnen. Rund 100 Euro kostet ein Bienenvolk mit 25.000 Tieren in Rum\u00e4nien. Besonders h\u00e4ufig ist die einheimische Karpatenbiene.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Haustierhaltung<\/strong><br><br>Als Arbeitspartner hat das Tier seit jeher an der Seite der Menschen gelebt. Als Spielkamerad und Zeitvertreib ist es auch in den neuen EU-L\u00e4ndern auf dem Vormarsch. Landwirtschaft hin oder her. Dass die Tierhalter im Osten zusehends westeurop\u00e4ische Moden \u00fcbernehmen, zeigt der Ruf nach industriell gefertigtem Tierfutter. 1,6 Millionen Tonnen Tierfutter werden hier pro Jahr abgesetzt. Das mag noch weit nicht an die 5,8 Millionen Tonnen herankommen, die Haustiere im Westen Jahr vor Jahr vorgesetzt bekommen, aber der Umsatz w\u00e4chst stetig. So lebt schon mehr als jeder dritte Tscheche und jede dritte Tschechin mit einem Hund im Haushalt, 26 Prozent mit einer Katze und fast jeder Zehnte mit einem Vogel. Vier Millionen Hunde sollen zudem in Rum\u00e4nien leben &#8211; als Haus-, nicht als Stra\u00dfenhund. Rund 23 Milliarden Euro setzt die Futtermittelindustrie mit mehr als 7.000 Tonnen Dosen- und Trockenfutter f\u00fcr Haustiere in der EU j\u00e4hrlich um. Ein Teil davon wird im ungarischen B\u00fck, zehn Kilometer von der \u00f6sterreichischen Grenze entfernt, erzeugt. Hier stehen die Nestl\u00e9-Purina-Produktionshallen, eines der gr\u00f6\u00dften Tierfutterwerke Europas.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div class=\"embed-code\"><iframe loading=\"lazy\" style=\"border: none;\" title=\"\" src=\"https:\/\/e.infogram.com\/509e02e7-4c92-4665-94cd-ad179ea2fd81?src=embed\" width=\"\" height=\"\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tEinst sind auch die meisten Pferde nach arbeitsamen Leben im Fressnapf von Hund und Katz gelandet. Heute dienen sie, je nach geografischem Standort und Geldb\u00f6rserl des Besitzers, entweder als Zugtier oder als Sportmittel. Und manchmal einfach als Wertobjekt: 2015 hat das polnische Gest\u00fct Jan\u00f3w Podlaski, das auf eine 200-j\u00e4hrige Geschichte blicken kann, auf der j\u00e4hrlich stattfinden Araberauktion \u201ePride of Poland\u201c f\u00fcr eine Zuchtstute einen Rekorderl\u00f6s erzielt. Die zehnj\u00e4hrige Pepita mit wei\u00dfem Fell und Punkten war dem K\u00e4ufer 1,4 Millionen Euro wert.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<em>Dieser Text und die Infografiken sind unter der Creative Commons Lizenz ver\u00f6ffentlicht: <a rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-nd\/3.0\/\" target=\"_blank\">CC BY-NC-ND 3.0<\/a>. Der Name der Autorin\/Rechteinhaberin soll wie folgt genannt werden. Autorin: Eva Konzett \/ erstestiftung.org, Infografiken und Illustration: Vanja Ivancevic \/ erstestiftung.org<br>Titelbild: Heimische Nutztierweide in Bulgarien. Foto: iStock\/Daniel Balakov<\/em><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t\n<hr class=\"block-divider block-divider__color--primary\">\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<h2 class=\"heading heading__color--primary heading__size--default heading__align--left heading__font--primary block-heading__heading\">\n\tKopf und Zahl &#8211; Osteuropa im digitalen Taschenformat<\/h2>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t\n<div class=\"block-columns block-columns__gutter-large--10 block-columns__vertical-spacing-large--30\">\n\t\n\n<div class=\"block-column block-column__width-large--2 block-column__width-mobile--12\">\n\t\n<div class=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\">\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"image-wrap block-image__image-wrap\" data-align=\"center center\">\n\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/tippingpoint.net\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/symbol-blau_full.png\" class=\"image  block-image__image\" alt=\"\" \/>\n\t\n\t<\/div>\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"block-column block-column__width-large--10 block-column__width-mobile--12\">\n\t\n<div class=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\">\n\n\t\n\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t14 Jahre sind vergangen, seit sich die Europ\u00e4ische Union in der ersten Runde Richtung Osten aufgemacht hat. Die anf\u00e4ngliche Euphorie ist erst dem Alltag und nun Ern\u00fcchterung auf beiden Seiten gewichen. Man ist sich manchenorts fremd geworden oder fremd geblieben, trotz der sichtbaren und verborgenen, der privaten, offiziellen und gesch\u00e4ftlichen Beziehungen. Trotz der vielen Gemeinsamkeiten, trotz der Wertsch\u00f6pfungsketten, die keine Grenzen mehr kennen. Und manchmal genau deswegen.<br><br><em>Kopf und Zahl<\/em> m\u00f6chte im Kleinen die politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebensrealit\u00e4ten im j\u00fcngeren Teil der EU und der Beitrittskandidaten S\u00fcdosteuropas beleuchten und sie mit der westeurop\u00e4ischen Verfassung zumindest in \u00f6sterreichischer Ausformung abgleichen. Sind diese denn wirklich immer meilenweit voneinander entfernt? Wo scheitert der Blick von oben herab?<br><br>Jenseits des Vorurteils \u00f6ffnet sich eine andere Welt. <em>Kopf und Zahl<\/em> tr\u00e4gt sie in Bildern, Ziffern und Worten zusammen. Eine monatliche Portion Osteuropa. Im digitalen Taschenformat zum Mitnehmen.<\/p>\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kopf und Zahl &#8211; Osteuropa im digitalen Taschenformat<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1118,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[433,360],"tags":[364,382,334],"formats":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3482"}],"collection":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3482"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3482\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7171,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3482\/revisions\/7171"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1118"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3482"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3482"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3482"},{"taxonomy":"format","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/formats?post=3482"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}