{"id":3439,"date":"2018-02-16T00:00:00","date_gmt":"2018-02-16T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/erste-foundation.byinfinum.co\/lasst-die-lehrerinnen-nicht-allein\/"},"modified":"2021-08-24T08:20:36","modified_gmt":"2021-08-24T08:20:36","slug":"lasst-die-lehrerinnen-nicht-allein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/lasst-die-lehrerinnen-nicht-allein\/","title":{"rendered":"&#8220;Lasst die LehrerInnen nicht allein!&#8221;"},"content":{"rendered":"<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t\u00a0<br><br><strong>&#8220;Das Schulsystem steht und f\u00e4llt mit seinen LehrerInnen. Von demotivierten Lehrkr\u00e4ften ohne Selbstvertrauen, ohne praktische Erfahrung und ohne Zugang zu konstruktivem Feedback k\u00f6nnen wir keine Wunder erwarten.&#8221;<\/strong><br><br><a href=\"https:\/\/www.ucitelnazivo.cz\/en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lebendig Lehren (U\u010ditel na\u017eivo)<\/a>, ein tschechisches Ausbildungsprogramm mit Fokus auf Praxis, gemeinsamem Lernen und Reflexion der Erfahrungen, versucht hier eine \u00c4nderung herbeizuf\u00fchren. In diesem Versuchslabor wird neues Wissen geschaffen, das sodann in den Einrichtungen f\u00fcr LehrerInnenausbildung und im Schulsystem generell angewandt werden soll. Au\u00dferdem sollen mit dem Programm auch Menschen angesprochen werden, die einen anderen Beruf aus\u00fcben, aber gerne unterrichten w\u00fcrden. Ihnen soll eine anerkannte Ausbildung zum Einstieg in den Bildungssektor angeboten werden. Wir haben \u00fcber dieses Projekt mit seinem Projektleiter Jan Straka gesprochen.<br><br><strong>Nehmen wir an, dass ich seit geraumer Zeit im Medienbereich t\u00e4tig bin und auf diesem Gebiet ausreichend Wissen und Erfahrung mitbringe. Ich w\u00fcrde nun gerne Medienbildung unterrichten, habe aber keine formelle p\u00e4dagogische Ausbildung. W\u00e4re es f\u00fcr die Gesellschaft von Vorteil, wenn ich mich dem Unterrichten zuwenden w\u00fcrde?<\/strong><br><br>Die kurze Antwort ist: Ja.<br><br><strong>Und die lange?<\/strong><br><br>Hinter dieser Frage verbergen sich mindestens drei weitere Fragen. Erstens: Wie soll Bildung aussehen und welche Rolle soll sie spielen? Zweite Frage: Wer soll unterrichten und wer nicht? Und die dritte: Wie soll man Menschen auf diese Aufgabe vorbereiten? Sie erw\u00e4hnten Medienbildung, damit sind wir schon mitten im Thema \u2013 bei der Rolle der heutigen Schule im Hinblick auf die ge\u00e4nderten sozialen Rahmenbedingungen. Fr\u00fcher studierten wir im Wissen, wir w\u00fcrden unser ganzes Leben lang einem Beruf nachgehen. Heute kann es sein, dass es den gew\u00e4hlten Beruf bei Abschluss des Studiums gar nicht mehr gibt.<br><br>Was sollte man von der Schule mitnehmen? Abgesehen von den Grundkompetenzen Lesen und Schreiben sollten Kinder mehr \u00fcber das Lernen an sich sowie den Umgang mit Ver\u00e4nderungen lernen. Im heutigen Arbeitsmarkt gehen Menschen im Laufe ihres Lebens m\u00f6glicherweise f\u00fcnf bis zehn verschiedenen Besch\u00e4ftigungen nach. Auf gesellschaftlicher Ebene erwarten wir, dass sie zu guten Mitb\u00fcrgerInnen werden. Wenn wir schon \u00fcber Medienbildung sprechen: Sie sollten Fake News und Falschmeldungen erkennen k\u00f6nnen. Und die dritte Ebene ist eine pers\u00f6nliche: Die Schule sollte den Heranwachsenden zeigen, wie sie ein erf\u00fclltes Leben f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t\n<div class=\"block-columns block-columns__gutter-large--10 block-columns__vertical-spacing-large--0\">\n\t\n\n<div class=\"block-column block-column__width-large--5 block-column__width-mobile--12\">\n\t\n<div class=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\">\n\n\t\n\t\t\t\n<div class=\"block-infobox\">\n\t<h2 class=\"heading heading__color--primary heading__size--small heading__align--left heading__font--secondary block-infobox__heading\">\n\tLebendig Lehren<\/h2>\n\t<div class=\"block-infobox__content\">\n\t\t\n<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-infobox__paragraph\">\n\t<strong><a href=\"https:\/\/www.ucitelnazivo.cz\/en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lebendig Lehren (U\u010ditel na\u017eivo)<\/a>\u00a0\u00a0ist ein Ausbildungsprogramm f\u00fcr zuk\u00fcnftige Lehrkr\u00e4fte.<\/strong> Die Ausbildung dauert 750 Stunden, wobei eine H\u00e4lfte intensive Praxiseinheiten umfasst und die andere H\u00e4lfte aus Reflexion der Praxiserfahrungen und Gruppentrainings besteht. Das Programm wird von der <a href=\"http:\/\/www.nadacedb.cz\/en\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Depositum Bonum Foundation<\/a> der Bank <a href=\"https:\/\/www.csas.cz\/en\/personal-finance\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u010cesk\u00e1 spo\u0159itelna<\/a> in Zusammenarbeit mit der <a href=\"https:\/\/www.duhovkagroup.cz\/en\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Duhovka Group<\/a> organisiert. Im Jahr 2016 fand eine erste Pilotphase mit Studierenden statt, das Programm selbst wurde im M\u00e4rz 2017 gestartet.<br><br>Jan Straka ist Projektleiter der Depositum Bonum Foundation der \u010cesk\u00e1 spo\u0159itelna. Gemeinsam mit Martin Kozel leitet er das Lebendig-Lehren-Programm. Er studierte Politikwissenschaften an der Harvard University (Bachelor-Abschluss).<\/p>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"block-column block-column__width-large--7 block-column__width-mobile--12\">\n\t\n<div class=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\">\n\n\t\n\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Sprechen wir \u00fcber die Frage, wer unterrichten soll. Bedeutet ein Mangel an LehrerInnen, dass sich der Lehrerberuf \u00f6ffnen muss?<\/strong><br><br>Der Lehrerberuf muss sich auf jeden Fall \u00f6ffnen. In der Tschechischen Republik herrscht bei einigen Unterrichtsf\u00e4chern bereits ein Mangel an Lehrkr\u00e4ften. Es gibt nicht genug LehrerInnen f\u00fcr Physik, Informatik und Sprachen. Die \u00e4ltere Generation der Baby Boomer wird au\u00dferdem in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren in Pension gehen. Viele von ihnen haben bereits das Pensionsalter erreicht.<br><br>Die Frage ist daher nicht, ob sich der Lehrerberuf \u00f6ffnen muss, sondern wann. Es gibt zwei extreme Positionen: Die einen glauben, dass nur ausgebildete LehrerInnen unterrichten k\u00f6nnen, und die anderen denken, dass jede\/r unterrichten kann und die Ausbildung nicht wichtig ist. Wir liegen mit unserer Position in der Mitte.<br><br>Wir glauben, dass das Bildungssystem offener sein sollte, aber auch dass LehrerInnen eine gute Ausbildung brauchen. Aus diesem Grund haben wir unser Projekt ins Leben gerufen.<\/p>\t<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>In jeder Gesellschaft sollte es ein Bildungssystem geben, das gen\u00fcgend <\/strong><strong>LehrerInnen\u00a0hervorbringt. Worin liegt heutzutage das Hauptproblem?<\/strong><br><br>Das Hauptproblem ist Geld. Ein LehrerInnengehalt steht in keinem Verh\u00e4ltnis zu dem Gehalt, das andere Universit\u00e4tsabsolventInnen\u00a0lukrieren. Tschechien und die Slowakei schneiden in dieser Hinsicht unter allen OECD-L\u00e4ndern am schlechtesten ab. Das hat nat\u00fcrlich einen Einfluss darauf, wer sich f\u00fcr ein Lehramtsstudium und den Lehrerberuf entscheidet. Andererseits m\u00fcssen wir uns auch fragen, inwieweit die LehrerInnenausbildung Studierende zu exzellenten LehrerInnen\u00a0macht \u2013 ein Punkt, der uns besonders am Herzen liegt.<br><br><strong>Wer sollte die erforderlichen \u00c4nderungen ansto\u00dfen? Ist das eine Aufgabe f\u00fcr den Staat oder eher f\u00fcr Initiativen der Basis?<\/strong><br><br>Wir haben uns f\u00fcr einen Start an der Basis entschieden. In Tschechien darf man nach drei plus zwei Jahren Studium, \u00fcblicherweise an einer p\u00e4dagogischen Fakult\u00e4t, oder auch nach Abschluss eines beliebigen Masterstudiums plus der Lehrveranstaltung \u201ep\u00e4dagogische Grundlagen\u201c unterrichten. Mit unserem Programm bieten wir eine qualitativ hochwertige p\u00e4dagogische Basisausbildung sowohl hinsichtlich der Inhalte als auch der eingesetzten innovativen Ausbildungsmethoden. Die Frage, wo man anfangen soll, stellen wir uns nicht \u2013 wir machen es einfach. Wir schaffen ein Versuchsumfeld, in dem wir ausprobieren k\u00f6nnen, was funktioniert und was nicht, und wie wir Einzug in das System finden k\u00f6nnen. Nach nur einem Jahr k\u00f6nnen wir bereits sichtbare Erfolge verzeichnen: Mehr und mehr LehrerInnenbildungsanstalten sind zur Kooperation bereit, das System beginnt sich zu \u00e4ndern.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Der Fokus des Programms liegt auf Praxisvermittlung. Warum denken Sie, dass hier das Hauptproblem liegt?<\/strong><br><br>Wir haben unser Programm in Zusammenarbeit mit der Depositum Bonum Foundation gestartet. Im Rahmen dieser Stiftung haben wir schon l\u00e4ngere Zeit mit LehrerInnen gearbeitet. Oft mussten wir feststellen, dass der Anteil der Praxiseinheiten w\u00e4hrend des Studiums sehr gering ist. Normalerweise haben Lehramtsstudierende zwei Wochen Praxis im vierten Jahr und vier Wochen im f\u00fcnften. Studierende w\u00fcnschten sich aber mehr Praxiseinheiten, um mehr Erfahrungen im praktischen Unterrichten zu sammeln. Wir wissen aus internationalen Untersuchungen, dass der Anteil der Praxiseinheiten in der LehrerInnenausbildung in den besten Bildungssystemen bis zu 40 % ausmacht, wohingegen der Anteil in Tschechien nur bei 3 % bis 10 % liegt. Wir haben versucht, an den Universit\u00e4ten Neuerungen einzuf\u00fchren, kamen aber aufgrund der Grenzen des Systems nicht weit.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--biggest paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-quote__paragraph\">\n\tDer Anteil der Praxiseinheiten in der LehrerInnenausbildung in den besten Bildungssystemen macht bis zu 40 % aus, wohingegen der Anteil in Tschechien nur bei 3 % bis 10 % liegt.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\tDaher entschlossen wir uns zu einem ganz anderen Zugang. Wir haben eine Gruppe von an P\u00e4dagogik interessierten Menschen zusammengebracht, darunter auch bekannte internationale ExpertInnen\u00a0auf dem Gebiet. Unsere Idee war es, ein komplett neues LehrerInnenausbildungsprogramm ins Leben zu rufen, das zu einem Gro\u00dfteil auf Praxis und Reflexion fu\u00dft. Wir glauben, dass Unterrichten von Erfahrung zehrt. Man erlebt etwas, denkt dar\u00fcber nach, entwickelt neue Ideen, verkn\u00fcpft sie mit der Theorie, setzt sie in die Praxis um und der Lernprozess beginnt wieder von vorne. Unsere Studierenden verbringen zwei Tage pro Woche an einer Schule, wo sie gemeinsam mit einer erfahrenen Lehrerin, einem erfahrenen Lehrer unterrichten. An den Freitagen wird einerseits gemeinsam \u00fcber die gemachten Erfahrungen reflektiert und andererseits theoretischer Unterricht angeboten.<br><br><strong>Die Ausbildung findet in realen Schulklassen statt. Sind Schulen bereit zu kooperieren?<\/strong><br><br>Die Schulen sind f\u00fcr uns von signifikanter Bedeutung, da unsere Studierenden mehr als die H\u00e4lfte ihrer Ausbildungszeit dort verbringen. Die Schulen, mit denen wir kooperieren, befinden sich alle in Prag und Umgebung und sind \u00e4u\u00dferst hilfreich. Wir haben das Gl\u00fcck, dass viele Schuldirektionen unsere Philosophie teilen. Sie sind nicht gl\u00fccklich mit den LehramtsabsolventInnen, die bei ihnen zu arbeiten beginnen. Deshalb bieten sie unseren Studierenden ausgezeichnete Bedingungen.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12 wrapper__offset-large--0\">\n\t\t\t\t\n<figure class=\"block-image-caption\">\n\t<div class=\"image-wrap block-image-caption__image-wrap\" data-align=\"center center\">\n\n\t\t\t<img\n\t\t\tsrc=\"http:\/\/tippingpoint.net\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/straka_jan_14.jpg\"\n\t\t\tclass=\"image  block-image-caption__image\"\n\t\t\talt=\"\"\n\t\t\/>\n\t\n\t<\/div>\t<figcaption>\n\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--small paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-image-caption__paragraph\">\n\tJan Straka, Projektleiter von Lebendig Lehren (U\u010ditel na\u017eivo) am Duhovka Institut, Prag, Foto: Tom\u00e1\u0161 Nov\u00e1k<\/p>\t<\/figcaption>\n<\/figure>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Wenn wir davon sprechen, dass sich das Bildungssystem \u00f6ffnen soll, dann k\u00f6nnte der Eindruck entstehen, dass jede\/r f\u00fcr den Lehrerberuf geeignet ist. Welche Voraussetzungen m\u00fcssen Interessierte mitbringen, die keinen Lehramtsabschluss vorweisen k\u00f6nnen?<\/strong><br><br>Alle BewerberInnen sollten einen Studienabschluss auf einem Gebiet vorweisen k\u00f6nnen, das dem Unterrichtsfach entspricht, das sie unterrichten m\u00f6chten. Eine Person, die Physik studiert hat, kann also nicht Geschichte unterrichten, es muss schon einen Zusammenhang geben. Allerdings macht die tschechische Gesetzgebung keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Qualifikationen, die Entscheidung obliegt letztlich der Schuldirektion, wer was unterrichtet. Physik wird daher oft von SportlehrerInnen unterrichtet, da es nicht genug Lehrkr\u00e4fte mit der richtigen Spezialisierung gibt. Unserer Meinung nach sollten jedoch IT-ExpertInnen Informatik unterrichten und Sozialkunde jemand mit einem Abschlu\u00df in Philosophie oder Soziologie.<br><br><strong>Beruht das Ausbildungsprogramm auf einer bestimmten Methodik?<\/strong><br><br>Es beruht auf mehreren Kernpunkten. Der erste ist der Fokus auf Praxis und Reflexion, wie bereits erw\u00e4hnt. Uns hat der von <a href=\"http:\/\/www.korthagen.nl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fred Korthagen<\/a> in den 1980er-Jahren entwickelte Ansatz inspiriert, der auf Reflexion basiert. Dieser Ansatz beruht auf der Annahme, dass schulisches Erleben bei Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern Bed\u00fcrfnisse hervorruft und Fragen aufwirft, die sodann in der Klasse besprochen werden sollten. Hinsichtlich der Organisation der Lehrveranstaltungen holten wir uns Anregungen von der in Gro\u00dfbritannien angebotenen einj\u00e4hrigen Ausbildung f\u00fcr Bachelorabsolventinnen und \u2011absolventen, die den Lehrerberuf ergreifen wollen. Die von <a href=\"https:\/\/www.h-mat.cz\/en\/prof-milan-hejny\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Milan Hejn\u00fd<\/a> propagierte Lehrmethode f\u00fcr Mathematik kommt unserer Vision ebenso sehr nahe. F\u00fcr uns steht generell die Praxis im Vordergrund. Wir konzentrieren uns auf die Pers\u00f6nlichkeit unserer Studierenden und wollen aus ihnen \u201eBildungsanleiterInnen\u201c machen. Darunter verstehen wir, dass sie f\u00f6rderliche Bedingungen f\u00fcr die kindliche Entwicklung schaffen. Obwohl Bildung anhand verschiedener Unterrichtungsf\u00e4cher vermittelt wird, ist ein wichtiger Punkt, dass LehrerInnen Kinder unterrichten und nicht Schulf\u00e4cher. Das Hauptziel ist das Unterrichten von Kindern mittels verschiedener Unterrichtsf\u00e4cher. Und nicht umgekehrt.<br><br><strong>Welche Konsequenzen hat die mangelnde Praxis in der LehrerInnenausbildung?<\/strong><br><br>Die AbsolventInnen\u00a0wissen nicht, wie sie unterrichten sollen.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Lassen Sie es mich konkreter formulieren: Manche Lehrkr\u00e4fte finden vielleicht die t\u00e4gliche Kommunikation mit ihren Sch\u00fclerInnen schwierig. Sie wissen nicht, wie sie Konflikte unter ihnen l\u00f6sen und ihre Aufmerksamkeit fokussieren sollen.<\/strong><br><br>Das sind genau die Hauptpunkte, mit denen sich unsere Studierenden herumschlagen und die auch h\u00e4ufig von LehramtsabsolventInnen am Beginn ihrer beruflichen T\u00e4tigkeit genannt werden. Sie fragen sich, wie sie ein friedvolles Umfeld in der Klasse und geeignete Rahmenbedingungen f\u00fcr das Unterrichten und Lernen schaffen k\u00f6nnen. Sie sind vielleicht hervorragend mit individualisiertem Lernen vertraut und kennen auch schwierigere Arbeitsaufgaben f\u00fcr Kinder, k\u00f6nnen sie aber nicht umsetzen, weil es im Klassenzimmer zu laut ist. All diese Dinge lassen sich relativ einfach in den Griff bekommen. Zu Beginn des Lehrgangs konzentrieren wir uns daher auf Kommunikation und Feedback. Unsere Studierenden haben den Vorteil, mit erfahrenen LehrerInnen arbeiten zu d\u00fcrfen, die wissen, wie man solche Probleme bew\u00e4ltigt. AbsolventInnen werden jedoch oft einfach ins kalte Wasser geworfen und sollen dann schwimmen. Manche gehen dabei unter.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--biggest paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-quote__paragraph\">\n\tAbsolventInnen werden oft ins kalte Wasser geworfen und sollen dann schwimmen. Manche gehen dabei unter.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>Das Pilotjahr ist abgeschlossen. Was sind die Erkenntnisse daraus und wie sind die Reaktionen der TeilnehmerInnen?<\/strong><br><br>Wir wurden darin best\u00e4tigt, dass unser Ansatz funktioniert. Das Feedback unserer Studierenden war positiv, sie fanden das Programm sinnvoll. Es kommen sogar P\u00e4dagogik-Studierende aus anderen Teilen des Landes nach Prag, nur damit sie an unserem Programm teilnehmen k\u00f6nnen. Der sch\u00f6nste Beleg f\u00fcr die Sinnhaftigkeit ist jener, dass unsere Studierenden in ihrer Freizeit zu uns kommen und davon profitieren. Sie werten den praktischen Teil der Ausbildung \u00e4u\u00dferst positiv, da sie dadurch Praxis gewinnen und verschiedene Situationen durchleben k\u00f6nnen. Gleichzeitig werden sie von einer Lehrerin oder\u00a0einem Lehrer und erfahrenen Vortragenden angeleitet. Au\u00dferdem finden Gruppensitzungen statt, bei denen sie gemeinsam alle gemachten Erfahrungen besprechen k\u00f6nnen. Obwohl sie sich auf unterschiedliche Gebiete spezialisiert haben, betreffen die besprochenen Punkte doch alle. Die Studierenden beurteilten diese M\u00f6glichkeit des Erfahrungsaustausches sehr positiv.<br><br><strong>Was wahrscheinlich an regul\u00e4ren Schulen selten so ist.<\/strong><br><br>Etwas, was man an Schulen unbedingt \u00e4ndern muss, ist, dass LehrerInnen mit ihren Problemen alleine gelassen werden. Wir haben mit Physiklehrkr\u00e4ften gearbeitet und M\u00f6glichkeiten zum Informationsaustausch mit KollegInnen geschaffen. Dabei sind uns Geschichten untergekommen, wo LehrerInnen seit zwanzig Jahren mit niemandem \u00fcber ihre Probleme gesprochen haben und niemand jemals in ihre Klasse kam. Das ist einfach unglaublich! Heutzutage suchen die meisten Unternehmen teamf\u00e4hige Angestellte und die meiste Arbeit wird auch in Teams erledigt. Schulen sollten diese Fertigkeiten vermitteln, bieten aber keine M\u00f6glichkeiten zur Teamarbeit an. Deswegen ist das Unterrichten im Tandem eine der Haupts\u00e4ulen unserer Methode. Studierende unterrichten gemeinsam mit erfahrenen Lehrkr\u00e4ften, wovon beide Seiten profitieren. Erfahrene LehrerInnen erhalten die M\u00f6glichkeit, ihre Arbeit von einer anderen Perspektive aus zu betrachten.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper wrapper--overflow wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12 wrapper__offset-large--0\">\n\t\t\t\t\n<figure class=\"block-image-caption\">\n\t<div class=\"image-wrap block-image-caption__image-wrap\" data-align=\"center center\">\n\n\t\t\t<img\n\t\t\tsrc=\"http:\/\/tippingpoint.net\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/teach-live-workshop-1.jpg\"\n\t\t\tclass=\"image  block-image-caption__image\"\n\t\t\talt=\"\"\n\t\t\/>\n\t\n\t<\/div>\t<figcaption>\n\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--primary paragraph__size--small paragraph__align--center paragraph__font--secondary paragraph__font-weight--normal block-image-caption__paragraph\">\n\tLebendig Lehren-Workshop: LehrerInnen lernen, wie man lehrt. Foto: U\u010ditel na\u017eivo <\/p>\t<\/figcaption>\n<\/figure>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<strong>In letzter Zeit gab es Diskussionen \u00fcber die Bedeutung des Unterrichtens und Schulen mussten f\u00fcr ihr Beharren auf das Lernen und Vermitteln von Fakten Kritik einstecken. Werden diese Themen auch angesprochen?<\/strong><br><br>Wir f\u00fchren mit unseren Studierenden laufend Diskussionen \u00fcber die Ziele von Bildung. Unser Ansatz entspricht der Bildungsziel-Pyramide von Professor Hejn\u00fd. Zuoberst stehen moralische Ziele, gefolgt von wissensbasierten Fertigkeiten und Zielen. Wir wollen, dass unsere Lehrinnen und Lehrer, unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler gute Menschen sind, Menschen mit unterschiedlichen F\u00e4higkeiten, die ihnen dabei helfen, am Arbeitsmarkt und in pers\u00f6nlichen Beziehungen zu bestehen. Das angeeignete Wissen selbst ist hierbei von nachrangiger Bedeutung. Unsere Ausbildung entspricht diesen Vorgaben. Die reine Wissensvermittlung nimmt einen geringen Raum ein, wir konzentrieren uns auf praktische Fertigkeiten und moralische Komponenten.<br><br><strong>Welche Zukunft sehen Sie f\u00fcr das Projekt?<\/strong><br><br>Wir wollen mit unserem Projekt mehr Menschen ansprechen. Wir wollen nicht nur ein internes Programm f\u00fcr 50 oder 100 Studierende, wo wir immer wieder das Gleiche anbieten. Wir wollen eine Art von Unterrichten, die uns interessant und wichtig erscheint, f\u00fcr so viele Kinder wie m\u00f6glich. Daher bringen wir immer wieder neue Ideen ein und evaluieren unser Programm gleichzeitig auch sehr genau. Dank privatem Sponsoring k\u00f6nnen wir auch unter einzigartigen Bedingungen arbeiten. Wir k\u00f6nnen Neuerungen einf\u00fchren, was sich f\u00fcr alteingesessene Universit\u00e4ten weitaus schwieriger gestaltet. Wir haben von Anfang an mit Lehrerausbildungseinrichtungen zusammengearbeitet und wollen f\u00fcr sie auch M\u00f6glichkeiten zur Anwendung unseres Modells schaffen. Momentan stehen wir vor der Unterzeichnung eines Memorandums mit der P\u00e4dagogischen Fakult\u00e4t an der Universit\u00e4t Hradec Kr\u00e1lov\u00e9 (K\u00f6niggr\u00e4tz), die 2018 einen unserem Ausbildungsprogramm \u00e4hnlichen Lehrgang anbieten soll. Beginnend mit Herbst 2017 geben wir Studierenden der P\u00e4dagogischen Fakult\u00e4t in Prag die M\u00f6glichkeit einer Lehramtspraxis mit Teach Live. Au\u00dferdem sind wir mit der Universit\u00e4t Pardubice und der Masaryk-Universit\u00e4t in Br\u00fcnn im Gespr\u00e4ch.<br><br><strong>Kann man also sagen, dass es nicht die Absicht ist, eine Parallelwelt zu schaffen, sondern die Dinge dort anzupacken, wo es notwendig ist?<\/strong><br><br>Genau. Es ist nicht die Aufgabe des Non-Profit-Sektors und privater Initiativen, das staatliche System zu ersetzen. Das w\u00e4re auch nicht m\u00f6glich. Der Non-Profit-Sektor kann Anregungen geben, Innovationen vorschlagen und Verbindungen herstellen, die dem System das Umsetzen von Neuerungen erlaubt. Unser Programm war von Anfang an darauf ausgerichtet. Wir haben einen akademischen Expertenausschuss gebildet, der aus Vertreterinnen und Vertretern von Universit\u00e4ten des Landes besteht, und wir f\u00fchren auch mit dem Ministerium Gespr\u00e4che, wie wir unser Programm verbreiten k\u00f6nnten. Wir vermeiden jegliche Trennung in ein \u201eWir\u201c und ein \u201eDie anderen\u201c. Bildung geht uns alle an.<\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div\n\tclass=\"wrapper  wrapper__bg-color--transparent  wrapper__spacing-bottom-large--10\" \n\t>\n\n\t\n\t\t\t<div class=\"wrapper__container wrapper__container-width-large--default wrapper__gutter-large--default\">\n\t\t\t<div class=\"wrapper__inner wrapper__width-large--12\">\n\t\t\t\t<p class=\"paragraph paragraph__color--secondary paragraph__size--medium paragraph__align--left paragraph__font--primary paragraph__font-weight--normal block-paragraph__paragraph\">\n\t<em>Original auf Slowakisch. Publiziert am <a href=\"https:\/\/www.etrend.sk\/trend-archiv\/rok-2017\/cislo-24\/revolucia-vzdelavania-prichadza-zdola.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">15. Juni 2017<\/a> im slowakischen Wochenmagazin TREND.\u00a0\u00dcbersetzung<\/em><em>\u00a0aus dem <a href=\"http:\/\/magazine.erstestiftung.org\/en\/interview-jan-straka\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Englischen<\/a> von Margit Hengsberger und <a href=\"http:\/\/www.wordpool.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Barbara Maya<\/a>.\u00a0<\/em><br><br><em>Dieser Text ist urheberrechtlich gesch\u00fctzt:\u00a0 \u00a9 Patrik Garaj. Bei Interesse an Wiederver\u00f6ffentlichung bitten wir um Kontaktaufnahme mit der <a href=\"http:\/\/magazine.erstestiftung.org\/de\/erste-stiftung\/impressum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Redaktion<\/a>.\u00a0Urheberrechtliche Angaben zu Bildern, Grafiken und Videos sind direkt bei den Abbildungen vermerkt. Titelbild: Zeichnungen der TeilnehmerInnen eines Lebendig Lehren Workshops, Foto: \u00a9 U\u010ditel na\u017eivo<\/em><\/p>\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jan Straka, Direktor des Programms \u201eLebendig Lehren\u201c, erkl\u00e4rt Patrik Garaj, warum LehrerInnen nicht Schulf\u00e4cher, sondern Sch\u00fclerInnen unterrichten sollten.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":896,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[436,245],"tags":[340,251],"formats":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3439"}],"collection":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3439"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3439\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5725,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3439\/revisions\/5725"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/896"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3439"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3439"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3439"},{"taxonomy":"format","embeddable":true,"href":"https:\/\/tippingpoint.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/formats?post=3439"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}